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Sperrfrist: 4. Dezember 2003, 14 Uhr
Kassel, 4. Dezember 2003

Richtfest für neurologische Intensivstation im Klinikum Weilmünster


Kassel/Weilmünster (lwv): Auf dem Rohbau der künftigen neurologischen Intensivstation im Klinikum Weilmünster gGmbH wurde heute ein Richtbaum aufgestellt. Das im April mit einem Kostenvolumen von 3,78 Mio. € begonnene Bauvorhaben geht zügig voran. Das stellten heute beim Richtfest Erster Beigeordneter Uwe Brückmann als Vorsitzender des Aufsichtsrates und für den Klinikeigentümer Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) sowie Paul Erdhütter, Geschäftsführer des Klinikums, fest. Mit der neuen Intensivstation festige das Klinikum seinen sehr guten Ruf, den es durch gleichbleibend hochqualifizierte Arbeit erworben habe, sagte Brückmann. Die Baumaßnahme wird mit Mitteln aus dem Landeskrankenhausbauprogramm (3,07 Mio. €) und Eigenmitteln der Klinik (710.000 €) finanziert.

Mit der neuen Abteilung mache das Klinikum Weilmünster einen weiteren großen Schritt hin zu einer modernen patientenorientierten Versorgung, hob der Erste Beigeordnete in seiner Ansprache hervor. Die Klinikleitung habe dabei vor allem die Versorgung in lebensbedrohlichen Situationen im Auge gehabt, bei der eine möglichst frühzeitig und vollständig einsetzende Behandlung an oberster Stelle stehe. Diese könne nach Abschluss der Baumaßnahme spürbar verbessert werden. Behandelt würden hier vor allem Hirninfarkte, Hirnblutungen, Durchblutungsstörungen, Epilepsie und Gehirntumore. Dafür würde der halbkreisförmige Neubau errichtet, der über 8 intensivmedizinische Betten verfügen wird. Diese könnten über einen zentral gelegenen Pflegestützpunkt gut überwacht werden.

Darüber hinaus ermögliche die neue Intensivstation durch ihre räumliche und organisatorische Einbindung in die Klinik betriebswirtschaftlich optimierte Abläufe und trage so auch zu den ökonomischen Erfordernissen des Klinikbetriebes bei. Erst kürzlich war ein neues Zentrallabor für das Klinikum in Betrieb gegangen.


Zur Klinik

Die Klinikum Weilmünster gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter des größten hessischen Krankenhausträgers, des LWV Hessen. Sie besteht aus den Betriebszweigen

  • Klinik für Neurologie,

  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (37 Betten) und

  • Klinik für Stimm- und Spracherkrankungen (23 Betten) sowie der
  • Heilpädagogischen Einrichtung "Walter Adlhoch-Heim".


Die Klinik für Neurologie, zu der die neue Intensivstation gehört, verfügt über insgesamt 125 Betten, darunter 13 Betten für den Bereich Neurotraumatologie und 8 intensivmedizinische Betten. Am Klinikum Weilmünster arbeiten rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Erste Beigeordnete des LWV Hessen, Uwe Brückmann, ist Vorsitzender des Aufsichtsrates.