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1967
Wahl von Erich Pfeil (SPD) zum Ersten Landesdirektor für eine Amtszeit von 6 Jahren.
Beginn der Umwandlung des Waldkrankenhauses Köppern in ein Psychiatrisches Krankenhaus (von der Stadt Frankfurt am Main zum 01.01.1968 mietfrei überlassen).
1968
Veräußerung der TBC-Heilstätte Schotten an den damaligen Kreis Büdingen.
1969
Einrichtung der ersten Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Trägerschaft des LWV Hessen in Idstein, später Außenstelle der Klinik "Rheinhöhe" in Eltville.
Verabschiedung der Grundsatzbeschlüsse über "Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der geistig und seelisch Behinderten und Suchtkranken in Hessen" durch die Verbandsversammlung und damit
Beginn der Psychiatriereform.
Ergebnis der Wahlen zur V. Verbandsversammlung (Wahlperiode 01.08.1969 - 31.07.1973): SPD 28 Sitze (62,2 %), CDU 14 Sitze (31,1 %), F.D.P. 3 Sitze (6,7 %).
Lisy Alfhardt (SPD) wird zur Präsidentin der V. Verbandsversammlung gewählt.
Die Verbandsversammlung wählt Hellmuth Leiner (CDU) für eine 6-jährige Amtszeit zum Zweiten Landesdirektor.
LWV wird durch Änderung des BSHG Kostenträger für die Betreuung behinderter Menschen in teilstationären Einrichtungen.
Beginn der sog. Heimkampagne.
1970
Spürbare Erhöhung der Stellen im medizinischen und Pflegebereich der psychiatrischen Einrichtungen.
LWV ergreift Sofortmaßnahmen gegen die Missstände in Jugendheimen (Reduzierung der Gruppenstärke, mehr und besser qualifizierte Mitarbeiter/innen).
Verabschiedung eines Schulentwicklungsplanes für die Sonderschulen.
Die Trennung in Mädchen- und Jungenheime wird aufgehoben.
Erziehungsberatung und "offene" Eingliederungshilfen werden verstärkt.
1971
Die heimgebundene Sonderschule in Idstein erhält den Namen Max-Kirmsse-Schule.
Hebesatz der Verbandsumlage erreicht 10 %.
1972
Aufnahme aller Betten der Psychiatrischen Krankenhäuser des Verbandes in den Krankenhausbedarfsplan des Landes Hessen.
Beschluss der Verbandsversammlung zur Einrichtung von Erziehungsstellen.
Dezentralisierung des erzieherischen Bereichs des Kalmenhofes infolge der Heimkampagne.
LWV-Defizit mit 14 Mio. DM erstmals über der 10-Mio.-Grenze. Grund: hohe Mehrausgaben für Sozialhilfe.
Verbandsversammlung beschließt das Programm über "Maßnahmen zur stationären Versorgung Suchtkranker und Drogenabhängiger".
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