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2007

Verbandsversammlung beschließt "grünes Licht" für die Neugründung einer Holding, der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH. Im Zuge dieser Beschlussfassung wird auch der Weg zur Umwandlung von acht bisherigen Eigenbetrieben des Verbandes in gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung (gGmbH) frei gemacht.

Teilnahme am Hessentag 2007 in Butzbach. Unter dem Motto Mit anderen Sinnen sehen! werden den Besuchern die Probleme blinder und schwer sehbehinderter Menschen vermittelt sowie taktile und technische Hilfsmittel gezeigt.

Integrationsamt Hessen prämiert 10 hessische Betriebe bzw. Dienststellen für die Einführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements.

Schulen für Kranke und Schulen für Erziehungshilfe und Kranke werden als Regiebetriebe des LWV Hessen geführt. Wechsel der Trägerzuständigkeit zum Referat Überregionale Schulen.



2008

Neuorganisation von Haupt- und Regionalverwaltungen ab 1. Januar 2008. Straffung der Organisationsstruktur und Bildung von Fachbereichen.

LWV-Gesundheitsmanagement GmbH nimmt Arbeit als strategische Holding für die Unternehmensbeteiligungen des LWV zum 1. Januar 2008 auf.

Der Walter-Picard-Preis wird zum vierten Mal vergeben. Preisträger sind Stefan Sahm aus Rodgau und die Theatergruppe Sandkörner aus Wetzlar.

Nach einem Beschluss des Hessischen Landtages bleibt das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung für weitere vier Jahre in der Verantwortung des LWV. Der LWV will diese Wohnform weiter zügig ausbauen.

Im Jubiläumsjahr erinnert der LWV mit Veranstaltungen in Haina (Kloster), Bad Emstal-Merxhausen und Riedstadt-Philippshospital an die Gründung der Hohen Hospitäler vor 475 Jahren.

Mit einer Feierstunde wird das 25-jährige Bestehen der Gedenkstätte Hadamar gewürdigt. 1983 wurde die bundesweit erste Gedenkstätte, die an die Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen erinnert, eröffnet. Inzwischen zählt die Gedenkstätte jährlich etwa 14.000 überwiegend junge Besucher.

Die Verbandsversammlung votiert für die Einführung personenzentrierter Hilfen, die durch eine zeitbasierte Leistungsvergütung, ein einheitliches Hilfeplaninstrument und die verbindliche Verankerung von Hilfeplankonferenzen unterstützt werden sollen. Dazu starten mehrere Pilotprojekten. Zuvor hatten LWV, Hessischer Landkreistag, Hessischer Städtetag, die Liga der Freien Wohlfahrtspflege sowie die Verbände privater Anbieter Eckpunkte vereinbart.