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2009


Aus der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH wird die Vitos GmbH. Der neue Unternehmensname und eine konsequente Dachmarkenstrategie sollen die Marktchancen von Hessens größtem Gesundheitskonzern stärken.

Mit dem Etat für 2009 verabschiedet sich der LWV von der kameralen Haushaltswirtschaft. Erstmals wird der Haushalt im doppischen System, d.h. nach den Regeln der kaufmännischen Buchführung aufgestellt.

Durch das Projekt PerSEH (Personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe in Hessen) will der LWV die Angebote der Eingliederungshilfe verbessern und sie stärker auf den Bedarf behinderter Menschen zuschneiden. Ab März 2009 wird dieser Ansatz in zwei Pilotregionen, dem Landkreis Fulda und dem Werra-Meißner-Kreis, erprobt. Im Februar 2010 beginnt ein einjähriger Echtbetrieb.

Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordert die LWV-Verbandsversammlung im Juni eine gerechtere Finanzierung der Eingliederungshilfe. Angesichts einer jährlich wachsenden Zahl behinderter Menschen sei die kommunale Seite an den Grenzen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit angekommen, der Bund müsse sich an den Kosten der Eingliederungshilfe beteiligen.

Die Hermann-Schafft-Schule in Homberg erhält eine neue Mensa. Mit großen Anstrengungen renoviert und erweitert der LWV seine Schulen, sorgt dort für eine gute Ausstattung.

Vor 25 Jahren begann der LWV, sinnesgeschädigte Kinder schon in den ersten Lebensjahren gezielt zu fördern. Bei einer Tagung in Friedberg ziehen die Teilnehmer eine Zwischenbilanz der Frühförderung.



2010

Der im März verabschiedete Haushaltsplan beläuft sich auf 1,5 Milliarden Euro. Über die Verbandsumlage entrichten die hessischen Kreise und kreisfreien Städte über eine Milliarde Euro an den LWV. 50.000 Menschen mit Behinderung erhalten Sozialhilfeleistungen des LWV.

Die vom LWV getragene Gedenkstätte Hadamar, die an die NS-„Euthanasie“-Verbrechen erinnert, erhält als schutzwürdiges Kulturdenkmal von nationalem Rang die blau-weiße Plakette der Haager Konvention.

Der LWV ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber. Nach der Hauptverwaltung Kassel wurden auch die Regionalverwaltungen in Darmstadt und Wiesbaden zertifiziert. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder überreichte die Urkunden.

Die Schloßbergschule, eine Schule für Erziehungshilfe und für Kranke, zieht von Homberg nach Wabern. Zuvor waren 5,4 Mio. Euro in den Umbau und die Sanierung mehrerer zum Teil denkmalgeschützter Gebäude investiert worden.
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