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Ehemalige Heimkinder

| Bild: Gartenarbeit im Mädchenheim Fuldatal in den 60er Jahren Foto: LWV-Archiv |

Intensiv wird seit einigen Jahren das Schicksal hunderttausender ehemaliger Heimkinder aus den fünfziger und sechziger Jahren diskutiert. Noch heute leiden viele dieser Menschen unter den Folgen der Lebensbedingungen in den Heimen und den dort vorherrschenden Erziehungsmethoden. Die Forderung nach Offenheit und Aufklärung richtet sich vor allem an die damaligen Heimträger.

In Hessen war der LWV seinerzeit ein wichtiger Heimträger im nicht-konfessionellen Bereich.

  • Beim LWV begannen die Heimreformen früh, direkt im Anschluß an die "Heimkampagne" 1969.


  • Früh hat sich der LWV auch um die historische Aufarbeitung bemüht: Eine Untersuchung über das Jugendheim Kalmenhof in Idstein erschien bereits 1988.


  • 2006 entschuldigte sich die Verbandsversammlung des LWV bei den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern, die körperliche und psychische Demütigungen und Verletzungen erlitten.


  • Diese Linie der Aufarbeitung und der Offenheit setzt der LWV bis heute fort: Im November 2009 lud der LWV zu einem Expertengespräch ein.


  • Der LWV und die Heimkinder - eine Chronik

    LWV schließt Erziehungshilfeakten auf

    Publikationen zur Heimerziehung