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Newsletter vom 19.09.2008

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter Betreutes Wohnen des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen für das dritte Quartal 2008. Wir haben eine Reihe von Themen aufgenommen, von denen wir hoffen, dass diese Ihr Interesse finden.

Freude herrscht in der Newsletter-Redaktion über die mittlerweile mehr als 1.000 Abonnenten des Newsletters. Dieser Erfolg ist ein Ansporn, auch in der Zukunft die für Sie interessanten Themen und Informationen zu transportieren.

Aufgrund der großen Zahl von Abonnenten befinden sich fast zwangsläufig im System immer wieder nicht mehr aktuelle Adressen. Daher unsere Bitte: Sollte sich Ihre E-Mail-Adresse ändern oder geändert haben und Sie möchten den Newsletter weiterhin erhalten, teilen Sie uns dies - unter Benennung der alten und der neuen Adresse und Ihres Namens – über die unten genannte E-Mail-Adresse mit.

Um Ihnen den Zugang zu älteren Ausgaben der Newsletter zu ermöglichen, besteht auf der Internetseite des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen ein Archiv.

Haben Sie zusätzliche Informationen zum Betreuten Wohnen, die für andere interessant sein könnten? Wünsche, Anregungen und Fragestellungen zum Newsletter nehmen wir gerne entgegen. Senden Sie eine E-Mail an walter.horstmann-cholibois@lwv-hessen.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen sonnigen Herbst und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihre
Newsletter-Redaktion


Inhalt:

Bericht der Fachkommission Betreutes Wohnen veröffentlicht
Anhörung zum Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (HAG/SGB XII)
Qualität für Menschen - Wohnhilfen aus einer Hand
Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum - Land verdoppelt die Mittel für behindertengerechte Umbaumaßnahmen
Ausbau Betreutes Wohnen und Hilfeplankonferenz
Internetpräsentation des Fachbereiches 204
Neue Internetseite der AIDS-Hilfe Hessen
Weiterer Träger im Betreuten Wohnen im Kreis Groß-Gerau
Weiterentwicklung personenzentrierter Hilfen
Neues Internetportal zu Arbeitsleben und Behinderung
Unterstützte Beschäftigung kommt
Begleitetes Wohnen in Familien
Beim Ausbau des Betreuten Wohnens ist Hessen vorbildlich
Veröffentlichungen
Veranstaltungen/Termine


Bericht der Fachkommission Betreutes Wohnen veröffentlicht
Der nun vorliegende Bericht ist das Ergebnis der intensiven Arbeit der Fachkommission Betreutes Wohnen, welche vor dem Hintergrund der Vereinbarung zum Betreuten Wohnen für Menschen mit Behinderungen in Hessen den Prozess zum Auf- und Ausbau des Betreuten Wohnens begleitet. Den Vertragspartnern bescheinigt der Bericht in seinem Resümee die sehr erfolgreiche Umsetzung der oben genannten Vereinbarung.

Der Fachkommission gehören Vertreter des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, des Hessischen Sozialministeriums, des Hessischen Landkreistages, des Hessischen Städtetages, der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen sowie der privaten Einrichtungsträger an.

Der Bericht wurde im August 2008 veröffentlicht und ist hier abrufbar. Er ist durch das gemeinsame Engagement und in enger Abstimmung aller in der Fachkommission vertretenen Institutionen und Verbänden entstanden und verdeutlicht die konstruktive Arbeit dieses Gremiums.


Anhörung zum Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (HAG/SGB XII)
Zur Anhörung des Sozialpolitischen Ausschusses des Hessischen Landtages zum Gesetzentwurf der Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für ein Gesetz zur Änderung des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (HAG/SGB XII) - Drucksache 17/46 - vom 16. Juni 2008 wurde ein stenografischer Bericht veröffentlicht. Zum Bericht ...

Das Beschlussprotokoll der 6. Sitzung des Sozialpolitischen Ausschusses vom 11. September 2008 ist hier einsehbar.


Qualität für Menschen - Wohnhilfen aus einer Hand
Seit fünf Jahren ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR) für alle Wohnhilfen für Menschen mit Behinderung im Rheinland zuständig – für die Finanzierung von ambulanter Unterstützung ebenso wie für die Heimunterbringung. In dieser Zeit habe der LVR gute Ergebnisse erzielt für die Lebensqualität von Menschen mit Handicap, für eine erfolgreiche Kostensteuerung und die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im Rheinland.
Diese positive Bilanz ziehen die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sowie die Gruppe Die Linke in der Landschaftsversammlung Rheinland – dem „Rheinischen Rat" beim LVR – gemeinsam und partei-übergreifend. Hier erfahren Sie mehr.

Der LVR hat die Ergebnisse nach fünf Jahren Gesamtzuständigkeit für alle Wohnhilfen für Menschen mit Behinderung in einer Broschüre veröffentlicht. Das Infoheft „Qualität für Menschen – Wohnhilfen aus einer Hand" kann im Internet kostenlos bestellt werden auf www.lvr.de unter „Publikationen" oder ist hier einsehbar.


Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum - Land verdoppelt die Mittel für behindertengerechte Umbaumaßnahmen
Das Land Hessen verdoppelt die Mittel für behindertengerechte Umbaumaßnahmen von selbstgenutztem Wohneigentum. In diesem Jahr stehen eine Million Euro zur Verfügung. In den Vorjahren lag die Fördersumme jeweils bei rund 500.000 Euro. 33 Kommunen und Landkreise erhalten die Landesmittel zugewiesen. Die Städte und Kreise können die Gelder aufgrund Ihrer Vor-Ort-Kenntnisse für die dringlichsten Fälle einsetzen.

Weitere Informationen hierzu bieten die Pressemitteilung und die Richtlinien für die Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum .


Ausbau Betreutes Wohnen und Hilfeplankonferenz
Der Direktor des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen wies auf die Bedeutung einer ergänzenden Vereinbarung zum Betreuten Wohnen hin, um Hilfeplankonferenzen zu sichern. Bei einer weiteren Zuständigkeit durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen sei es unverzichtbar, dass die Entscheidung über die richtigen und gewünschten Hilfen auch in Zukunft durch das Votum der regionalen Hilfeplankonferenzen begleitet wird.
Mehr zum Thema ...


Internetpräsentation des Fachbereiches 204
Durch den Fachbereich 204 für Menschen mit einer körperlichen oder einer Sinnesbehinderung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen wurden neue Internetseiten ins Netz gestellt, um allen Interessierten aktuelle Informationen zu den verschiedenen Leistungen anzubieten.
Die einzelnen Leistungen, von der Hilfe zur Schulausbildung, Leistungen nach dem Landesblindengeldgesetz, über das Betreute Wohnen zu Leistungen der beruflichen und medizinischen Rehabilitation und zur Versorgung Schwerstbehinderter in Spezialeinrichtungen und der Hilfe zur Pflege in Alten-/Pflegeheimen, werden einführend beschrieben und es wird über Kostenbeiträge informiert.

Gleichzeitig findet der Leser eine Infobörse, Publikationen, Formulare und die Soziale Landkarte der einzelnen hessischen Regionen. Nicht zuletzt können die für die jeweilige Aufgabe und Region zuständigen Ansprechpartner beim Fachbereich 204 abgefragt werden, bei denen vertiefende, weiterführende Auskünfte eingeholt werden können.

Zu den Internetseiten des Fachbereiches 204 ...


Neue Internetseite der AIDS-Hilfe Hessen
Der Landesverband AIDS-Hilfe Hessen e. V., der als Serviceagentur für seine 9 Mitgliedsorganisationen in Hessen fungiert, bietet eine aktualisierte Internetseite an.
Neben allgemeinen Angaben zum Verband befinden sich hier Fachinformationen, Positionspapiere, Arbeitsleitlinien und Publikationen in Verbindung mit der Thematik HIV/AIDS.
Über eine Suchfunktion können spezielle Angebote vor Ort ermittelt werden. Regional zuständige AIDS-Hilfen, ärztliche Schwerpunktpraxen, Adressen für anonyme HIV-Tests und Hinweise auf sonstige Dienstleistungen sind hier aufgeführt. Für das Betreute Wohnen für Menschen mit HIV/AIDS werden spezielle Auskünfte angeboten.

Zur Information: Aktuell sind in Hessen insgesamt 204 Plätze im Betreuten Wohnen für Menschen mit HIV/AIDS mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen vereinbart, davon 176 Plätze bei den 9 AIDS-Hilfen in 21 Landkreisen/kreisfreien Städten.

Zur Internetseite der AIDS-Hilfe Hessen ...


Weiterer Träger im Betreuten Wohnen im Kreis Groß-Gerau
Zum 01.08.2008 wurden weitere Plätze im Betreuten Wohnen für Menschen mit körperlicher Behinderung im Kreis Groß-Gerau vereinbart. Träger der neuen Plätze ist die Antoniushaus Hochheim gGmbH, ein im Main-Taunus-Kreis ansässiger und erfahrener Träger des Betreuten Wohnens.
Die Kontaktadresse des neu im Kreis auftretenden Anbieters ist: Antoniushaus Hochheim, Burgeffstraße 42, 65239 Hochheim, Telefonnummer: 06146 / 908-101 (Herr Metzger).

Weitere Infos zu den Angeboten im Kreis sind in der Sozialen Landkarte für die Region Darmstadt abrufbar.


Weiterentwicklung personenzentrierter Hilfen
Im Mai dieses Jahres wurden durch die Hessische Vertragskommission „Eckpunkte zur Weiterentwicklung personenzentrierter Hilfen und einer zeitbasierten Vergütungssystematik in der Eingliederungshilfe in Hessen“ beschlossen.
Das Arbeitspapier wurde von einer Arbeitsgruppe der Vertragskommission (Liga der Freien Wohlfahrtspflege, Verbände Privater Anbieter, Hessischer Städtetag, Hessischer Landkreistag, Landeswohlfahrtsverband Hessen) erarbeitet. Die Eckpunkte dienen der Weiterentwicklung der personenzentrierten Hilfen und der erprobten zeitbasierten Vergütungssystematik und deren Umsetzung in Hessen.

Die Umsetzungselemente Hilfeplanung (Verfahren und Instrument) schließen unter anderem ein einheitliches Instrument für alle Zielgruppen ein, das in einem Praxistest optimiert wird. Grundlage der Umsetzungselemente Finanzierung ist eine zeitbasierte Vergütung auf der Basis der in den Hilfeplanungen ermittelten individuellen Bedarfen.

Zum Eckpunktepapier ...


Neues Internetportal zu Arbeitsleben und Behinderung
Ein neues Internetportal beschäftigt sich mit der Thematik Wohnen und Arbeiten.
Unter www.talentplus.de werden praxisorientierte Informationen zum Thema Behinderung und Beruf geboten. Das Internetportal wendet sich gleichermaßen an Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Behinderte Arbeitsuchende und Arbeitnehmer können zum Beispiel nachlesen, welche Berufe für sie gegebenenfalls geeignet sind, wo sie sich Rat holen können, ob im individuellen Fall eine Probebeschäftigung sinnvoll ist, oder welche speziellen Förderangebote es gibt.
Arbeitnehmer, die mit behinderten oder schwerbehinderten Menschen arbeiten wollen, finden Ansprechpartner, Hilfsangebote und Hintergrundinformationen. Gleichzeitig können Institutionen ihre Beratungs- und Hilfsangebote präsentieren. Daneben kann das Internetportal nach Stichworten durchsucht werden; Links werden angeboten zu regionalen Kontaktadressen, Lexikoneinträgen von A bis Z, Gesetzen und Praxisbeispielen.


Unterstützte Beschäftigung kommt
Am 30.07.2008 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung Unterstützter Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen beschlossen (Im Job - für den Job). Das Instrument soll flächendeckend eingesetzt werden. Ziel ist die langfristige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Die Unterstützte Beschäftigung besteht aus einer Phase der individuellen betrieblichen Qualifizierung, das Lernen und Einüben direkt am Arbeitsplatz. Bei Bedarf erfolgt anschließend eine Berufsbegleitung.
Die betriebliche Qualifizierung, die als Rehabilitationsmaßnahme angelegt ist, dauert bis zu 2 Jahre.
Zielgruppe für die Unterstützte Beschäftigung sind Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit entsprechendem Unterstützungsbedarf. Daneben sollen jene erreicht werden, die erst später, im Laufe ihres Berufslebens, eine Behinderung erfahren haben.

Zu weitergehenden Informationen und Materialien zum Thema ...


Begleitetes Wohnen in Familien
Begleitetes Wohnen in Familien ist seit 2007 auch ein Angebot für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung, die (noch) nicht allein in einer Wohnung bzw. im Betreuten Wohnen zurecht kommen und in einer familiären Lebensform wohnen möchten.

Als Gastfamilien kommen Familien, vergleichbare Lebensgemeinschaften oder Einzelpersonen in Frage, die Interesse, soziale Kompetenzen und die räumlichen Voraussetzungen dafür haben, einen Menschen mit geistiger Behinderung bei sich aufzunehmen und in die eigene Familie zu integrieren.

Interessierte Familien und auch Personen, die ein Zuhause in einer Gastfamilie suchen, das die notwendige Unterstützung bietet, wenden sich bitte an die zuständigen Ansprechpartner beim Landeswohlfahrtsverband Hessen oder direkt an einen Fachdienst in ihrer Nähe.

In folgenden Städten und Landkreisen wurden bereits Vereinbarungen mit Leistungserbringern abgeschlossen, die nun als Fachdienste Familien und Gäste professionell unterstützen können:


Anschriften finden Sie auch in der Sozialen Landkarte.


Beim Ausbau des Betreuten Wohnens ist Hessen vorbildlich
Das bisherige Versorgungssystem mit seinen Wohnheimen, Werkstätten, Tagesstätten, Beratungsstellen und dem Betreuten Wohnen läuft unter den jetzigen finanziellen Bedingungen Gefahr, bei weiter steigenden Fallzahlen in absehbarer Zeit unbezahlbar zu werden. So sehen sich die an der Versorgungsplanung Beteiligten zunehmend in der Pflicht, durch einen verantwortungsbewussten Umbau der bestehenden Strukturen zu Lösungen zu kommen, die auch weiterhin alle Betroffenen versorgen können und die dabei qualitativ nicht schlechter, möglichst sogar noch besser werden.
In vielen Bundesländern wird zunehmend auf den Ausbau des Betreuten Wohnens gesetzt, das als Maßnahme der Eingliederungshilfe die Eigenständigkeit der Menschen mit Behinderungen fördert. Betrachtet man die Kosten für stationäre Wohneinrichtungen, so gestaltet sich die Hilfe im Betreuten Wohnen häufig günstiger, sofern der individuelle Hilfebedarf diese Alternative zulässt.
In Nordrhein-Westfalen wurde die Entwicklung des Betreuten Wohnens durch die Universität Siegen wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Hier wurden in den letzten Jahren sehr große Fortschritte erzielt. Zur Studie ...

Hessen gehört durch die aktive Mitgestaltung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV Hessen) zu den Spitzenreitern hinsichtlich des Ausbaues des Angebotes „Betreutes Wohnen“. In den meisten anderen Bundesländern überwiegen noch die Hilfen in stationären Wohnmöglichkeiten („Heime“).
Nach gezielter Aufbauarbeit gibt es in Hessen flächendeckend individuelle Hilfeplanung und regionale Hilfeplankonferenzen; das Hauptaugenmerk wird auf eine wohnortnahe Versorgung gelegt und eine zunehmend vernetzte Versorgung durch die Kooperation der Leistungserbringer in den Regionen ist auf einem guten Weg.
Der Ausbau der Versorgungskapazitäten im Betreuten Wohnen ist hessenweit bedarfsgerecht sichergestellt.


Veröffentlichungen

Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe
Der Bericht zur Tagung 2007 der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (Hg.) zur Thematik Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe liegt vor. Die Inhaltsübersicht kann hier (Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft (Hg.)-Schrift Nr. 14) eingesehen werden. Bestellt werden kann der Bericht zum Preis von 12.00 Euro bei der Geschäftsstelle der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (Hg.) per E-Mail oder Fax 02461 / 9396 393.

Soziale Landkarte des Fachbereiches 206
Eine der am häufigsten genutzten Informationsquellen ist zwischenzeitlich das Internet geworden. Der Fachbereich für Menschen mit geistiger Behinderung hat daher seinen Internetauftritt um die Soziale Landkarte erweitert. Eine Zielsetzung der Sozialen Landkarte ist es, schnell und direkt Anlaufstellen und Kontaktadressen aufzuzeigen, die bei der Suche nach geeigneten individuellen Hilfen angesprochen werden können. Gegliedert sind die Informationen nach Landkreisen und kreisfreien Städten, um sich insbesondere über die Angebote in der Nähe informieren zu können. Zu finden sind hier auch die Adressen der Ansprechpartner für die zuständige regionale Hilfeplankonferenz. Zum Beispiel für das Betreute Wohnen interessierte Nutzerinnen und Nutzer erhalten so einen schnellen Zugang zu den zuständigen Stellen.

Für erwachsene Menschen als auch für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung finden sich zur Zeit in der Sozialen Landkarte Informationen zu Anbietern für die nachfolgenden Leistungen:

  • Offene Hilfen/Familienentlastende Dienste
  • ,
  • Frühförderstellen,

  • Begleitetes Wohnen in Familien für Menschen mit geistiger Behinderung,

  • Betreutes Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung,

  • Stationäres Wohnen für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung,

  • Stationäres Wohnen für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung,

  • Werkstätten/Tagesförderstätten für Menschen mit geistiger Behinderung.

Anregungen oder Korrekturen zur Sozialen Landkarte können per E-Mail an Frau Carmen Vaupel gegeben werden.


Wörterbuch für „Leichte Sprache“
Der Verein Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e.V. hat eine Neuauflage des Wörterbuchs für Leichte Sprache herausgegeben. Hierbei wurden die Begriffe der älteren Auflagen des Wörterbuchs noch einmal neu gesichtet und überarbeitet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins haben für dieses Wörterbuch in den vergangenen Jahren Begriffe gesammelt, die schwierig zu verstehen sind und diese Begriffe in eine leichtere Sprache übersetzt. Das Wörterbuch umfasst 400 Begriffe, ist als Ringbuch im DIN-A4-Format aufgelegt und beinhaltet zusätzlich eine Bilder-CD. Das Wörterbuch für Leichte Sprache kann über die Internetseite des Vereins Mensch zuerst e. V. für 20,00 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden.


Das Leben macht krank
Mehrere Tageszeitungen widmeten sich im Juli dieses Jahres den gestiegenen Fallzahlen im Bereich der psychischen Erkrankungen in Deutschland, wobei im Jahr 2007 erstmals psychische Erkrankungen der häufigste Grund für Klinikbehandlungen waren und mehr Behandlungstage als Herz- und Kreislauferkrankungen verursachten.
Zum weiteren Inhalt der Pressestimmen ...

Was hat dies mit Eingliederungshilfe und mit dem Betreuten Wohnen zu tun?
Die seit Jahren zunehmenden Fallzahlen stellen die Sozialleistungsträger der Eingliederungshilfe vor ein ernstes Problem hinsichtlich der finanziellen Mittel, die für die Versorgung der Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden müssen. In den in der Tagespresse erschienenen Berichten geht es um die Zunahme von psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft, ein Zusammenhang zur hohen Arbeitslosigkeit wird hergestellt. Doch ist der Anstieg der akuten Erkrankungen nicht der eigentliche Auslöser für die steigenden Fallzahlen in der Behindertenhilfe. Weitere Hintergründe ...


Der Reiz des Unentdeckten
Mit diesem Titel stellt das neu erschienene Fachbuch der Herausgeber Kunze, Kronenberger, Krüger und Schönhut-Keil Projekte personenzentrierter Behindertenhilfe in Hessen vor.
Unter der Federführung und Beteiligung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen gab es im Bereich der Hilfen für Menschen mit seelischen Behinderungen in den letzten Jahren eine Reihe von Projekten, die die individuelle, personenzentrierte Hilfeplanung und Leistungsentwicklung in den Mittelpunkt stellten.
Mehr zum Inhalt in der Pressemitteilung zur Neuerscheinung.



Veranstaltungen/Termine

"Miteinander leben – voneinander lernen" - Zweiter Behindertentag in Bad Hersfeld

Ende Juni dieses Jahres wurde zum zweiten Mal vom Klinikum Bad Hersfeld ein Behindertentag in Bad Hersfeld durchgeführt. Mit dieser Veranstaltung wird den in der Region Bad Hersfeld arbeitenden Organisationen und Institutionen von und für Menschen mit Behinderung eine Plattform geboten, um sich zu präsentieren und um über ihre Arbeit zu informieren.

Unter dem Motto "Miteinander leben – voneinander lernen" hatten die Veranstalter zu einem Aktionstag für behinderte Menschen eingeladen. Den ganzen Tag über reihte sich eine bunte Mischung aus Informationen, Aktionen und Vorführungen rund um das Thema "Behinderung" in der Hersfelder Fußgängerzone aneinander.
Mit einem Informationsstand war der Landeswohlfahrtsverband Hessen mit dem Fachbereich für Menschen mit geistiger Behinderung ebenfalls präsent und konnte viele Besucherinnen und Besucher informieren. Ihr Ziel, einen Tag des Miteinanders von Menschen aus Stadt und Region anzubieten sowie ein deutschlandweites Symbol für die Integration von Menschen mit Behinderung zu setzen, konnten die Veranstalter erneut erreichen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, an der der Landeswohlfahrtsverband Hessen, Fachbereich Menschen mit geistiger Behinderung, auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchte.


Unser Newsletter-Service ist kostenlos. Haben Sie diesen Newsletter als Ausdruck gesehen und möchten Sie ihn selbst regelmäßig beziehen, bitte E-Mail an walter.horstmann-cholibois@lwv-hessen.de senden. Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten ("Links"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Herausgebers liegen, kann keine Haftung für die Richtigkeit oder Gesetzmäßigkeit der dort publizierten Inhalte gegeben werden.

Herausgeber: Landeswohlfahrtsverband Hessen, Ständeplatz 6-10, 34117 Kassel

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