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Newsletter vom 24.06.2009

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

heute erhalten Sie den Newsletter Betreutes Wohnen des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen für das zweite Quartal 2009. Wir haben eine Reihe von Themen aufgenommen, von denen wir hoffen, dass diese Ihr Interesse finden.

Um Ihnen den Zugang zu älteren Ausgaben des Newsletters zu ermöglichen, besteht auf der Internetseite des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen ein Archiv.

Haben Sie Informationen zum Betreuten Wohnen, die für andere interessant sein könnten? Wünsche, Anregungen und Fragestellungen zum Newsletter nehmen wir gerne entgegen. Senden Sie eine E-Mail an walter.horstmann-cholibois@lwv-hessen.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern erfreuliche Sommertage und eine schöne Urlaubszeit.


Ihre
Newsletter-Redaktion



Inhalt:

Wohnen und Arbeiten
Erleichterungen für behinderte Menschen im Straßenverkehr
Radio4Handicaps - Internetradio
Umfrage zu Verselbstständigungsangeboten an alle Leistungsanbieter in den Bereichen Betreutes Wohnen und stationäres Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung
Muss ich dahin? Klienten - Teilnahme an der Hilfeplankonferenz
Integrierte Versorgung
"Bildgeflüster“ - LWV präsentiert Bilder und
Objekte aus dem Atelier „amos“
Veröffentlichungen
Termine



Wohnen und Arbeiten
In der Regel kann der Lebensbereich „Wohnen“ nicht losgelöst vom Lebensbereich „Arbeit“ betrachtet werden, oftmals kann sich der Erfolg der beiden Lebensbereiche gegenseitig bedingen. Allerdings wird die Erschließung von Arbeits-, Ausbildungs- und Beschäftigungsplätzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durch die seit Jahren ungünstigen Arbeitsmarktbedingungen erschwert. Gleichzeitig verstärken die fortschreitende Technisierung und Rationalisierung den Verdrängungsprozess von Menschen mit Behinderung vom allgemeinen Arbeitsmarkt.

Gleichwohl bieten sich Chancen zur Erschließung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen auch außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Um diese Chancen zu verbessern, stehen gezielte Hilfen für den Übergang von der Schule in eine Beschäftigung als auch für den Übergang von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung. Ziel ist hier, dass Menschen mit Behinderung auch andere berufliche Perspektiven als die Tätigkeit in einer Werkstatt realisieren können.

Wichtige Voraussetzung dafür ist eine Qualifizierung, die auf den individuellen Fähigkeiten und Ressourcen aufbaut, den jeweiligen Unterstützungsbedarf feststellt, um so zu einer adäquaten Förderung und Unterstützung zu gelangen.

Eine Qualifizierungsmöglichkeit ist zum Beispiel mit dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Gesetz zur Unterstützten Beschäftigung (UB) gegeben („Im Job - für den Job“). Zielgruppe für die Unterstützte Beschäftigung sind Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit entsprechendem Unterstützungsbedarf. Daneben sollen jene erreicht werden, die erst später, im Laufe ihres Berufslebens, eine Behinderung erfahren haben.

Nicht alle Bewohner und Bewohnerinnen des Betreuten Wohnens arbeiten gleichzeitig in einer WfbM und erhalten dort, zum Beispiel durch die Fachkräfte für berufliche Integration (FBI), relevante Informationen. Wer der Überlegung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes nachgehen und sich über entsprechende Möglichkeiten der Qualifizierung informieren möchte, erhält auch durch das für seine Region zuständige Regionalmanagement Informationen über erste Schritte.

Zu finden sind die jeweiligen Ansprechpartner/Ansprechpartnerinnen in der „Sozialen Landkarte“. Selbstverständlich ist auch die Hilfeplankonferenz der Ort, wo entsprechende Fragen zur beruflichen Integration angesprochen werden können.


Erleichterungen für behinderte Menschen im Straßenverkehr
Der Bundesrat hat am 06. März 2009 Änderungen der straßenverkehrsrechtlichen Regelungen mit Blick auf Menschen mit Behinderung zugestimmt. Menschen mit Conterganschädigung oder vergleichbaren Funktionseinschränkungen können künftig ohne Weiteres auch auf Behindertenparkplätzen parken. Daneben wird der Kreis behinderter Personen ausgeweitet, die Parkerleichterungen in Anspruch nehmen können.
Nähere Informationen können von der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)abgerufen werden.


Radio4Handicaps - Internetradio
Seit August 2003 ist das Radio4Handicaps auf Sendung. Es versteht sich als Sprachrohr von Menschen mit Behinderung. Es ist Deutschlands erster Internet-Radiosender mit Gesundheitsthemen und täglichen Informationen und Nachrichten für Menschen mit Handicaps. Einen speziellen Informationsbedarf für diese Zielgruppe sieht der Sender, da zwar die Tagesnachrichten viele Bereiche abdecken, aber das spezielle Thema Behinderung oftmals auf der Strecke bleibt. Über neue Entwicklungen und Informationen zu Themen, die das Leben und die Situation von Menschen mit Behinderung unter Umständen sehr erleichtern könnten, werde nur mangelhaft berichtet.

Schwerpunkte des Senders sind Berichte, Interviews, Diskussionen, Reisetipps, Produktvorstellungen sowie Gespräche mit behinderten Sportlern, Prominenten, Mitgliedern und den Verantwortlichen in Behindertenvereinen und -verbänden und vieles andere mehr. Das R4H Redaktions-Team trägt Informationen für Behindertenvereine, -verbände und befreundete Institutionen zusammen. Neben dem Moderatoren-Team und der Redaktion gestalten auch die Hörer das Programm aktiv mit.

Neugierig geworden? Radio4Handicaps sendet täglich unter www.Radio4Handicaps.eu


Umfrage zu Verselbstständigungsangeboten an alle Leistungsanbieter in den Bereichen Betreutes Wohnen und stationäres Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung
Unter verschiedenen Rahmenbedingungen (Kurse, Seminare, Wohnschule, Beratung, Trainingswohnen usw.) werden für Menschen mit geistiger Behinderung Verselbstständigungsangebote unterbreitet. Mit der zur Zeit laufenden Umfrage möchte sich der Fachbereich für Menschen mit geistiger Behinderung ein umfassendes Bild machen und der Frage, mit welchen konzeptionellen Ansätzen die beste Wirkung zu erzielen ist, nachgehen. Die Ergebnisse der Umfrage sollen veröffentlicht und wenn möglich im Rahmen einer Fachveranstaltung ausgetauscht werden.
Rückgabetermin für die Fragebögen ist der 1. Juli 2009. Interessierte Leistungsanbieter können auch hier die Umfrageunterlagen erhalten.


Muss ich dahin? Klienten - Teilnahme an der Hilfeplankonferenz
Hilfeplankonferenzen dienen der Transparenz der Versorgung erwachsener Menschen mit Behinderung in Hessen. Alle Neuanmeldungen zu Maßnahmen der Eingliederungshilfe werden mittlerweile in Hilfeplankonferenzen besprochen, auch erfolgen vermehrt Vorstellungen im Verlauf der Betreuungsmaßnahmen. Somit gelten diese Gremien als zentrales Element der regionalen einzelfallbezogenen Steuerung.

In den einzelnen Regionen Hessens und für die verschiedenen Zielgruppen gibt es in der Ausgestaltung dieser Gremien geringfügige Unterschiede. Überall gleich ist aber die Haltung, dass es sehr begrüßt wird, wenn Klienten bei der Vorstellung „ihres Falles“ anwesend sind.

Der Mitarbeiter des Betreuten Wohnens bzw. die koordinierende Bezugsperson des Klienten, die auch gemeinsam mit ihm den Hilfeplan erstellt hat, trägt den Teilnehmern der Hilfeplankonferenz wichtige Informationen über den Klienten und seinen Hilfebedarf vor. Wesentlich greifbarer werden diese Informationen für die anwesenden Fachleute natürlich, wenn der Klient selbst mit dabei ist und seine eigenen Wünsche und Vorstellungen oder auch Bedenken zu den geplanten Maßnahmen einbringen kann.

Nach Vorstellung der Sachverhalte und fachlicher Betrachtung durch das gesamte Gremium wird eine Empfehlung ausgesprochen, wer welche Leistung in welchem Umfang einbringen soll. Mit seiner Mitarbeit bei der Hilfeplanung und der Teilnahme an der Hilfeplankonferenz übernimmt der Klient eine größere Verantwortung für sich selbst als bisher. Diese Möglichkeit der Mitwirkung gibt es erst seit wenigen Jahren.

Zu Beginn wurde das Angebot der Teilnahme an der Hilfeplankonferenz von den Betroffenen nur selten angenommen, vermutlich weil die Beteiligung der Klienten an ihrer eigenen Hilfeplanung noch Neuland war.
Viel Unsicherheit war sowohl bei den Klienten, als auch bei den Mitarbeitern der Leistungserbringer zu diesem Thema vorhanden. Inzwischen werden Klienten selbstverständlicher mit einbezogen und Klienten beginnen nachzufragen, ob sie an einer Hilfeplankonferenz teilnehmen können.

Im Abschlussbericht des Wohnprojektes der Vogelsberger Lebensräume und des Behindertenwerkes Main-Kinzig wurden einige Aussagen von Klienten zu ihrer Teilnahme an Hilfeplankonferenzen veröffentlicht (Aussagen aus 2005/2006). Unter anderem zum Beispiel:
„Ich konnte die Beteiligten kennenlernen und meine Situation erläutern“;
„Es war eine neue Erfahrung, im Mittelpunkt zu stehen, wo für mich etwas getan wird“ oder auch „Es war oberflächlich, es gab wenig Zeit für den Einzelnen. Ich habe es als sehr formal erlebt“.

Gerne würden wir Sie als Klienten oder Sie als Mitarbeiter von Betreuten Wohnmöglichkeiten in Hessen einladen, uns Ihre Meinung und ihre Erfahrungen zur Teilnahme an Hilfeplankonferenzen als Leserbrief mitzuteilen. Vielleicht möchten Sie als Mitarbeiter einige Ihrer Klienten, die bereits an einer Hilfeplankonferenz teilgenommen haben, dazu anregen, einen Beitrag einzusenden.

Wenn Sie mit der Veröffentlichung Ihres Beitrages im Newsletter Betreutes Wohnen des LWV einverstanden sind (auch anonym), vermerken Sie das bitte.


Das Thema „Teilnahme an Hilfeplankonferenzen – was Klienten und Mitarbeiter davon halten“ wird dann im nächsten Newsletter nochmals aufgegriffen.


Integrierte Versorgung
"Integrierte Versorgung“ ist eine durch das SGB V grundsätzlich mögliche fachübergreifende Zusammenarbeit aller an der Versorgung von Patienten Beteiligten. Dieser Ansatz fördert eine ganzheitliche Sichtweise auf Menschen zum Beispiel mit einer ausgeprägten psychischen Erkrankung und deren Behandlung und Rehabilitation mit dem Ziel der Integration in alltägliche Strukturen. Ziel ist eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Fachdisziplinen und Sektoren (Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser, etc.), um die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten zu senken.

Im Main-Kinzig-Kreis hat sich im März dieses Jahres eine Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Psychiatriekoordinator, Vertretern von Einrichtungen für Menschen mit seelischen Behinderungen/Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, Vertretern des örtlichen Sozialhilfeträgers sowie des LWV zusammengefunden, um sich erstmals mit dem Thema „Integrierte Versorgung“ auseinander zu setzen.

Anhand einzelner konstruierter Fälle aus den Systemen der Eingliederungshilfe und der Krankenhausbehandlung soll exemplarisch versucht werden, typische Verläufe darzustellen. Komplexe und daher schwierigste Krankheitsbilder, die in der Alltagspraxis die Leistungserbringer immer wieder vor große Herausforderungen stellen, sollen exemplarisch weiter verfolgt werden, um so bestehende Defizite in der Koordination der Hilfen und Gründe für explodierende Kosten von Transferleistungen aufzuzeigen.

Gerade der letzte Punkt sollte dazu führen, mit den Krankenkassen ins Gespräch zu kommen. Bisher wird (nach wie vor) im jeweiligen Kosten- und Hilfesystem behandelt und betreut. Eine Vernetzung der Systeme im Sinne von Case-Management mit der Perspektive einer längerfristigen Abkopplung von Transferleistungen und der Hinführung zur Selbstverantwortung des Betroffenen sollte in den Fokus der professionell Beteiligten gerückt werden. Ausdrücklich soll sich dieser Ansatz nicht nur auf die Hilfesysteme nach SGB XII und SGB V beziehen.

Gerade bei dem Personenkreis mit komplexem Hilfebedarf sind noch gesetzliche Betreuer oder Leistungen nach SGB II oder Grundsicherung oder andere Leistungssysteme mit einzubeziehen. Nicht nur aus Sicht der Menschen mit Behinderungen wäre eine Vernetzung und Koordination dieser Hilfen dringend geboten.


"Bildgeflüster“ - LWV präsentiert Bilder und Objekte aus dem Atelier „amos
Seit dem Jahr 2002 wird von den Diakonie-Wohnstätten e. V. Kassel mit der Begegnungsstätte „amos“ ein erfolgreiches Konzept für die Freizeitgestaltung von Menschen mit und ohne Behinderungen umgesetzt.

Menschen mit Behinderungen, denen oft der Zugang zu allgemeinen Freizeitangeboten wie Vereinen, Volkshochschulen usw. fehlt, haben die Möglichkeit, die vielfältigen offenen Angebote der Begegnungsstätte mitten in der Stadt wahrzunehmen. Diese reichen vom klassischen Freizeitbereich, wie z. B. Disco, Kegeln, Ausflüge und Frühstückstreff, über kulturelle Angebote bis hin zur Kreativwerkstatt.

Das Atelier, in dem unter Anleitung eines Künstlers mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet und gestaltet werden kann, stellt einen wichtigen Aspekt von „amos“ dar. Unter dem Ausstellungstitel „Bildgeflüster" werden einige der hier entstandenen Arbeiten in der Zeit vom 30.Juni bis 30. Juli 2009 beim LWV in Kassel (Kölnische Str.30) ausgestellt.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu „amos ".


Veröffentlichungen


"Wie betreut man Wohnen?"
Am 03. März 2009 fand an der Uni Siegen eine Fachtagung unter dem Titel: „Wie betreut man Wohnen? – Perspektiven der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen im Alltag“ statt. Die Fachtagung bot unter anderem ein Forum, auf dem diskutiert wurde, wie professionelle Leistungen insbesondere im Sinne eines „inklusiven Gemeinwesens“ entwickelt und gestaltet werden können, wie praktische Unterstützungskonzepte sowie Ansätze individueller und örtlicher Teilhabeplanung entsprechend zeitlichen und fachlichen Standards weiterentwickelt werden müssen.
Die ausführliche Tagungsdokumentation zu den Ergebnissen der Tagung findet sich im Internet und kann dort abgerufen werden.
»Zur Tagungsdokumentation«....


"Von der Hilfeplanung zur Integrierten Teilhabeplanung"
Thema eines von der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft (DHG) initiierten Fachgespräches am 03. April 2009 war die Entwicklung zur Integrierten Teilhabeplanung in Hessen. Mit der Einführung der Personenzentrierten Steuerung der Eingliederungshilfe (PerSEH) durch den LWV soll der personenzentrierte Ansatz weiterentwickelt werden. Ein wesentliches Element des neuen Konzeptes in Hessen ist die Integrierte Teilhabeplanung (ITP). Beiträge der Referenten zur Veranstaltung stehen auf der Internetseite der DHG zum Download zur Verfügung.
»Zur Internetseite«...


"Praxis trifft Inklusion"
In der Fachzeitschrift Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 40. Jg. (1), 2008 wurde zum Schwerpunktthema Inklusion ein Beitrag von Ingmar Steinhart veröffentlicht. Beschrieben wird darin, dass das Konzept der Inklusion, die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen, immer deutlicher direkt in die Praxis der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen wirkt. Betont wird, dass für die Behindertenhilfe, aber auch für die generellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eine Erneuerung und ein grundlegender Perspektivwechsel bevorsteht. In dem Artikel werden die hieraus entstehenden Aufgaben sowie Auswirkungen insbesondere auf die Bereiche Gemeinwesen, Gleichberechtigung, Inhalte professioneller Arbeit, auf Steuerung, Finanzierung und anderes beschrieben. Sechs erste Schritte als Teil eines strukturierten Gesamtprozesses werden dargestellt.
»Zum Artikel......«


Petition für Leichte Sprache
Von den deutschen Mitgliedern des Netzwerkes Leichte Sprache wurde dem Bundestag ein Petitionsantrag zur Umsetzung eines Rechtes auf leichte Sprache vorgelegt. Erreicht werden soll, dass im Sinne einer besseren Verständigung ein Recht auf leichte Sprache in die gesetzlichen Bestimmungen mit aufgenommen wird. Bis 6.Juli 2009 besteht die Möglichkeit, durch Unterschrift den Petitionsantrag zu unterstützen.

Informationen zum Netzwerk Leichte Sprache und den Petitionsantrag finden Sie hier.


Was bedeutet Inklusion?In einem von der Initiative definitivinklusiv durchgeführten Internet-Wettbewerb werden weltweit wissenschaftliche als auch persönliche Definitionen von „Inklusion“ zusammengetragen. Das Interesse gilt sowohl Unterschieden als auch Gemeinsamkeiten in den international verwendeten Definitionen. Es geht auch darum, inwieweit der Begriff “Inklusion“ gegenüber anderen Konzepten wie „Integration“ und "Mainstreaming“ abgegrenzt wird.

Mehr dazu ...


Kontaktbörse und Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung
Kontakt zu Gleichgesinnten finden, mit anderen Freizeit verbringen oder Zweisamkeit leben. Dies sind Wünsche, deren Umsetzung sich für Menschen mit Behinderung schwierig gestalten. Initiativen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen und den betroffenen Menschen Hilfestellungen leisten wollen, erfreuen sich wachsendem Interesse. Der Verein Schatzkiste Partnervermittlung unterstützt zum Beispiel freie gemeinnützige Träger, die sich aktiv als Kontaktbörse und Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung betätigen wollen.

Weitergehende Informationen

Im Februar dieses Jahres wurde von der Caritas Frankfurt/M. Wohnverbund Konrad-von-Preysing-Haus eine „Schatzkiste“ eröffnet.

Näheres hierzu ...



Termine

B_free Messe und Kongress Barrierefreies Wohnen
Die Premiere der b_free als Deutschlands erste Kongressmesse für Barrierefreies Bauen, Wohnen und Design im September 2008 verlief vielversprechend. In diesem Jahr wird die neue fachliche Orientierungsplattform in der Messe Augsburg in der Zeit vom 19. bis 21. November stattfinden. Geplant ist, jedem Tag ein übergreifendes Thema zu geben. So soll zum Beispiel am 20.11.2009 „Wohnen im Alter“ im Vordergrund stehen.

Weitergehende Informationen ...

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