Menschen im LWV
Hermann Bellinger wird 85Am 27. Oktober 2011 wird der ehemalige Abgeordnete der LWV-Verbandsversammlung Hermann Bellinger 85 Jahre alt. Der Christdemokrat, von 1975 bis 1991 Bürgermeister in Hadamar und bis 1985 Kreistagsvorsitzender im Landkreis Limburg-Weilburg, war ab 1977 12 Jahre lang Mitglied in der LWV-Verbandsversammlung. Hier war er im Krankenhausausschuss, im Schlichtungsausschuss sowie im Personal- und Organisationsausschuss tätig.
Bellinger wirkte Anfang der 1980-er Jahre bei der Gründung der Gedenkstätte Hadamar mit, die an die NS-„Euthanasie“-Verbrechen in der damaligen Landesheilanstalt erinnert. Auch später trat er engagiert dafür ein, diese Ereignisse der örtlichen und deutschen Geschichte nicht zu vergessen. Mehrfach lud er Juden, die den Holocaust als ehemalige Mitbürger Hadamars überlebten, in ihre frühere Heimatstadt ein. Nach seinem Ausscheiden aus den Gremien des LWV wurde Hermann Bellinger im Juni 1990 mit der Ehrenplakette des Landeswohlfahrtsverbandes in Silber ausgezeichnet.
Erika Watts: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenIhr 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV begeht am 1. Oktober 2011 die Vorzimmersekretärin Erika Watts aus Baunatal.
Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Bürogehilfin beim LWV wurde sie 1972 als Stenotypistin in der Allgemeinen Verwaltung übernommen. Seit Mai 1997 bis heute ist sie im Fachbereich Recht, dem früheren Justitiariat, als Vorzimmersekretärin tätig.
Dagmar Iske begeht 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenAm 1. Oktober 2011 feiert Dagmar Iske aus Kassel, Mitarbeiterin im Büro der Frauenbeauftragten, ihr 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV.
Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Bürogehilfin war Dagmar Iske ab 1973 als Stenotypistin in der LWV-Hauptfürsorgestelle eingesetzt. Seit 1990 ist sie im Büro der Frauenbeauftragten tätig. Parallel zu dieser Tätigkeit absolvierte sie in den Jahren 1991 bis 1992 die Weiterbildung zur Verwaltungsfachangestellten.
Früherer LWV-Abgeordneter Ernst Gerhardt wird 90 JahreErnst Gerhardt, langjähriger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung, begeht am 10. September 2011 seinen 90. Geburtstag. Der frühere Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt gehörte dem Hessischen Sozialparlament über mehr als 20 Jahre an, davon 12 Jahre als Vorsitzender der CDU-Fraktion und Mitglied des Hauptausschusses. Zuvor hatte er den Vorsitz im Sozialausschuss inne und war Mitglied weiterer Ausschüsse. Nach Beendigung seines Mandates ehrte ihn der LWV 1990 mit der Ehrenplakette in Gold.
1960 wurde der Jubilar zum hauptamtlichen Stadtrat der Stadt Frankfurt gewählt, ab 1966 übernahm er dort das Sozial- und Gesundheitsdezernat. Von 1978 bis zu seiner Pensionierung in 1989 war er als Stadtkämmerer für die finanzielle Entwicklung der größten hessischen Stadt verantwortlich. Neben seinen Funktionen im LWV hatte der Christdemokrat zahlreiche weitere Ehrenämter inne. Für sein kommunalpolitisches Wirken wie auch für seinen neben- und ehrenamtlichen Einsatz ist Gerhardt bereits vielfach ausgezeichnet worden. Die Stadt Frankfurt ernannte ihn zum Stadtältesten.
Adolf Krug feiert 40-jähriges DienstjubiläumSein 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landeswohlfahrtsverband Hessen begeht am 1. September der Amtsinspektor Adolf Krug aus Espenau.
Adolf Krug begann am 1.9.1971 seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim LWV. Danach war er ab 1974 zunächst für ein Jahr im damaligen Landessozialamt tätig, bevor er seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr ableistete und danach wieder zum LWV-Landessozialamt zurückkehrte. In 1980 wechselte er in das Beamtenverhältnis. Adolf Krug arbeitet heute im LWV-Fachbereich Finanzen.
Hubert Heil wird 80 JahreHubert Heil, langjähriger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung aus dem osthessischen Künzell, feiert am 11. August 2011 seinen achtzigsten Geburtstag. Fasst man nur die wichtigsten Ehrenämter zusammen, kommen bei dem vielfältig engagierten Jubilar bereits 128 Jahre zusammen. Fast 29 Jahre davon entfallen auf die Verbandsversammlung des LWV, der Heil von 1978 bis 2006 angehörte. Hier wirkte der Christdemokrat bei zahlreichen Weichenstellungen zur Unterstützung und Betreuung behinderter und kranker Menschen in Hessen mit, er war dort Mitglied in der Sozialhilfekommission und im Satzungs- und Rechtsausschuss. Auch gehörte Heil der Betriebskommission des damaligen Zentrums für Soziale Psychiatrie Marburg-Süd an. Beim Ausscheiden ehrte ihn der LWV mit seiner höchsten Auszeichnung, dem Ehrenring.
Daneben war der Jubilar über mehrere Jahrzehnte in Heimatgemeinde und -kreis kommunalpolitisch aktiv, allein 32 Jahre bekleidete er das Amt des Ersten Beigeordneten von Künzell. Auch im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit setzte sich Heil für seine Kolleginnen und Kollegen sowie für Dinge ein, die ihm wichtig waren. Als Gewerkschafter, Betriebsratsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates bei der Deutschen Bahn lag ihm besonders die Zukunft des Werkes Fulda am Herzen. Nun heißt es für den Bahner: Die „80-Kilometer-Marke“ ist erreicht.
Präsident Robert Becker wird 70Robert Becker, Präsident der Verbandsversammlung des LWV, feiert am 8. August seinen 70. Geburtstag. Seit 2006 steht der Christdemokrat und langjährige Bürgermeister des mittelhessischen Marktfleckens Mengerskirchen an der Spitze des LWV-Parlamentes. Als Präsident der Verbandsversammlung leitet Becker auch die Sitzungen des LWV-Hauptausschusses.
Zum runden Geburtstag dankt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann dem Jubilar für sein Engagement: „Der Verbandsversammlung mit Robert Becker an der Spitze ist es in der vergangenen fünf Jahren gelungen, die Leistungen für behinderte und kranke Menschen in Hessen trotz mehr als knapper Kommunalfinanzen auf einem guten Niveau zu halten und sie kostenbewusst inhaltlich weiterzuentwickeln“, sagt der LWV-Chef. Der bedeutende Anteil des LWV an der Gestaltung der sozialen Infrastruktur werde dank des Einsatzes des Präsidenten in den Regionen Hessens stärker als zuvor wahrgenommen und anerkannt.
Mit Robert Becker trat 2006 ein Mann mit langjähriger Erfahrung in den LWV-Gremien an die Spitze der Verbandsversammlung: Bereits von 1993 bis 2001 war der Christdemokrat Abgeordneter des Verbandes. Von 2001 bis 2006 wirkte Robert Becker als ehrenamtlicher Beigeordneter an den Entscheidungen im Verwaltungsausschuss des LWV mit.
Im Hauptberuf war der gelernte Malermeister und Verwaltungsbeamte Büroleiter, ehe er 1981 für 24 Jahre das Amt des Bürgermeisters in Mengerskirchen übernahm, aus dem er 2005 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Über seine Heimatgemeinde hinaus reicht das kommunalpolitische Engagement Beckers: Als langjähriger Kreistagsabgeordneter im Landkreis Limburg-Weilburg übernahm er 1993 das Amt des Kreistagsvorsitzenden. Aus dieser Funktion heraus ist Robert Becker seit 2001 Vizepräsident des Hessischen Landkreistages und wurde in diesem Amt mehrfach bestätigt. Robert Becker ist seit 1966 verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne.
Dr. Georg Maraun wird 85Am 14. Mai 2011 wird Dr. Georg Maraun, ehemaliger Erster Beigeordneter des LWV Hessen, 85 Jahre alt.
Der Sozialdemokrat, der bis 1967 sechs Jahre Landrat des Landkreises Gießen war, gehörte von 1961 bis 1969 als Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung an. Während dieser Zeit stand er dem Rechnungsprüfungsausschuss vor. Von 1977 an war er zunächst ehrenamtlicher Beigeordneter im LWV-Verwaltungsausschuss, bevor er im Februar 1981 zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten gewählt wurde. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Ende Mai 1991 war Dr. Georg Maraun in dieser Funktion zuständig für die Aufgabenbereiche Landessozialamt, Hauptfürsorgestelle und Erziehungshilfe. Außerdem war er Vorsitzender der Sozialhilfe- und der Fürsorgeerziehungskommission. Dr. Georg Maraun vertrat den LWV Hessen in einer großen Anzahl von Gremien und engagierte sich darüber hinaus in vielen politischen und sozialen Institutionen.
Auf das jahrzehntelange Engagement des Juristen gehen viele Initiativen in der Sozial-, Erziehungs- und Behindertenhilfe zurück. Nach seiner Tätigkeit im LWV war er 12 Jahre Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe/Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in Hessen“. Er wirkte beim Aufbau der Hilfe für behinderte Menschen in den Bundesländern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR mit.
Noch heute arbeitet er in der „Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Deutschland“ als Vorsitzender des Arbeitskreises „Behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche“.
Zu seiner Verabschiedung aus dem LWV am 18. Juni 1991 erhielt Dr. Georg Maraun den Ehrenring des LWV, gleichzeitig wurde ihm die VdK-Ehrenplakette am Bande in Gold verliehen.
Stefan Weinrich feiert 50-jähriges DienstjubiläumEin seltenes Dienstjubiläum begeht am 1. April 2011 Stefan Weinrich aus Taunusstein: Dann ist der LWV-Mitarbeiter 50 Jahre im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Weinrich begann seine berufliche Laufbahn 1961 bei der Deutschen Post, wechselte 1975 zur Regionalverwaltung des LWV in Wiesbaden. Dort qualifizierte er sich 1980 für den gehobenen Dienst. Im Jahre 1988 wurde ihm die Stelle des Leiters des Hauptsachgebiets „Sonderfürsorge“ der Hauptfürsorgestelle übertragen; 1991 wurde er dann Leiter des Hauptsachgebietes „Wirtschaftliche und besondere Hilfen“, außerdem war er Personalratsvorsitzender und Ausbilder in der Hauptfürsorgestelle in Wiesbaden. Im Mai 2007 übernahm Stefan Weinrich die Funktion eines kommissarischen stellvertretenden Leiters des Regionalmanagements „Behinderte Menschen im Beruf – 1“ im Integrationsamt in Wiesbaden. Im Integrationsamt gehörte er auch zum Schulungsteam. Weinrich ist seit 25 Jahren als ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht Wiesbaden tätig. Seit Januar 2008 befindet sich der Jubilar in der Freistellungsphase der Altersteilzeit.
Karl-Heinz Schirrmacher: 40-jähriges Dienstjubiläum Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen begeht am 1. April 2011 der Verwaltungsangestellte Karl-Heinz Schirrmacher aus Vellmar. Nach Abschluss seiner Lehre als Industriekaufmann arbeitete Schirrmacher ab 1966 zunächst bei seiner Lehrfirma in Uslar als Lohnbuchhalter weiter, bevor er 1967 bis 1971 den freiwilligen Wehrdienst mit dem Examen als Krankenpfleger absolvierte. Danach war er bei verschiedenen Firmen als Buchhalter und Buchhaltungsleiter beschäftigt.
Ab 1.4.1975 arbeitete er bei der damaligen Orthopädischen Klinik Wiesbaden des LWV Hessen als Leiter des Finanz- und Rechnungswesens sowie stellvertretender Verwaltungsleiter. 1980 wechselte er nach einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung in die Hauptverwaltung nach Kassel, dort zunächst für ein Projekt in die Kämmerei und dann für das Aufgabengebiet kaufm. buchende Einrichtungen in das Rechnungsprüfungsamt, die heutige Revision. Seit 2005 ist er dort stellvertretender Prüfungsbereichsleiter Finanzwesen.

 
Werner Harasta verabschiedetWerner Harasta, seit über drei Jahrzehnten Leiter der Feldbergschule in Idstein, ist zum 1. Februar 2011 aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Bereits in den 1970er Jahren hatte der Pädagoge an der Feldbergschule als Referendar seine Lehrerlaufbahn begonnen; seit 1980 leitete er die Förderschule.
Viele Gäste waren zur Abschiedsfeier gekommen. An der Wand der geschmückten Turnhalle stand in großen Buchstaben: „Time to say Goodbye“, und die Schülerinnen und Schüler hatten ein buntes Programm vorbereitet. Kinder aus der Grundstufe verabschiedeten sich von ihrem Schulleiter mit dem Kinderlied „Die Rübe“, das schon 1980 zu Harastas Amtseinführung aufgeführt wurde. In dem Lied geht es um Gemeinsamkeit: Nur zusammen können die Kinder eine dicke Rübe aus dem Boden ziehen. Diese überreichten sie schließlich Werner Harasta zum Abschied.
Gäste aus dem öffentlichen Leben wie auch Fachkollegen lobten die gute und kollegiale Zusammenarbeit mit Werner Harasta und betonten, wie sehr sie ihn vermissen werden.
Den Dank des LWV überbrachte Dr. Peter Barkey, für die Schulen zuständiger Beigeordneter: Der langjährige Schulleiter habe stets konstruktiv mit dem Schulträger zusammengearbeitet. In seiner Dankesrede wandte sich Harasta an seinen Nachfolger, den bisherigen stellvertretenden Schulleiter Michael Scheurich: „Ich weiß, dass die Feldbergschule in Zukunft in guten Händen ist“.

 
Annegret Bauch erhält Ehrenbrief des LandesAnnegret Bauch, Beigeordnete im LWV-Verwaltungsausschuss aus dem nordhessischen Vöhl, ist im Dezember mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Die Christdemokratin erhielt die Auszeichnung, die der Waldecker Landrat Dr. Reinhard Kubat am vergangenen Freitag überreichte, für ihr lang andauerndes kommunalpolitisches Engagement. In die Verbandsversammlung des LWV wurde die Industriefachwirtin 1993 gewählt. Zwei Wahlperioden war sie dort als Abgeordnete tätig, bevor sie 2001 die Aufgabe einer ehrenamtlichen Beigeordneten im Verwaltungsausschuss übernahm. Weiterhin ist sie Mitglied der Forstkommission.
Dem Kreistag des Landkreises Waldeck-Frankenberg gehörte Annegret Bauch von 1993 bis 2010 an. Rund zehn Jahre war sie dort als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Sozialausschusses tätig. Von 1995 bis 2005 arbeitete die Christdemokratin sowohl im Kreisvorstand als auch im Bezirksvorstand ihrer Partei mit. Als Vorsitzende eines Fördervereines trug sie dazu bei, dass ein Schwimmbad in ihrem Heimatort weiterbetrieben werden konnte.
Christa Brähler-Boyan im BIH-VorstandChrista Brähler-Boyan, Leiterin des Fachbereichs Kriegsopferfürsorge beim LWV, wurde in den Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) gewählt. Neben der Wahl Brähler-Boyans gab es im Vorstand eine weitere Veränderung: Zur neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung Dr. Helga Seel Leiterin des Integrationsamtes und der Hauptfürsorgestelle beim Landschaftsverband Rheinland. Der bisherige Vorsitzende Karl-Friedrich Ernst, Leiter des Integrationsamtes beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, hatte sich nach 16 Jahren an der Spitze nicht mehr zur Wahl gestellt. Er gehört aber weiter dem Vorstand an. Mit dem Wechsel im Vorsitz zieht die Geschäftsstelle der BIH von Karlsruhe nach Köln um.
Die BIH ist der bundesweite Zusammenschluss der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen. Sie vertritt die fachlichen Positionen ihrer Mitglieder bei Gesetzesanhörungen, sozialpolitischen Veranstaltungen und in Gremien auf Bundesebene. Darüber hinaus sorgt die BIH für eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sowie für abgestimmte Fort- und Weiterbildungsprogramme.
Heidrun Opländer erhält BundesverdienstkreuzHeidrun Opländer, Abgeordnete der LWV-Verbandssammlung aus Marburg, ist am 3. Dezember in Wiesbaden mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Seit 1997 ist die Sozialdemokratin LWV-Abgeordnete. Sie arbeitet im Beteiligungsausschuss und im Ausschuss für Bau, Schulen und Forsten mit. Darüber hinaus ist sie ehrenamtliche Beigeordnete des Landkreises Marburg-Biedenkopf.
Heidrun Opländer habe sich für die Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit geistigen und seelischen Behinderungen eingesetzt, sagte Axel Wintermeyer, Chef der Staatskanzlei, der das Verdienstkreuz am Bande an vier ehrenamtlich engagierte Hessinnen und Hessen überreicht hat. Opländer gründete die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Marburg, ist neben ihrer kommunalpolitischen Arbeit außerdem im Vorstand des Freundeskreises „Frauen helfen Frauen e. V.“ engagiert, der das Frauenhaus in Marburg unterstützt, im Vorstand von Pro Familia sowie im Beirat der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie e. V.
Schule am Sommerhoffpark: Neue Leiterin eingeführt Cornelia Tsirigotis ist die neue Leiterin der Frankfurter Schule am Sommerhoffpark, einer LWV-Förderschule für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche. Am 6. Dezember wurde die Sonderpädagogin offiziell in ihr Amt eingeführt. Tsirigotis hat Berufserfahrung als Klassenlehrerin mit Schwerhörigen- und Gehörlosenklassen, in der Frühförderung für hörgeschädigte Kinder, als systemische Familientherapeutin und Supervisorin sowie als Kinder- und Jugendlichentherapeutin. Sie hat am Cochlear-Implant-Rehabilitationszentrum Rheinland mitgearbeitet und war zuletzt Konrektorin der David-Hirsch-Schule für Hörgeschädigte in Aachen, einer Schule des Landschaftsverbandes Rheinland.
Reinhold Koch wird 80Am 16. November 2010 wird der ehemalige Abgeordnete der LWV-Verbandsversammlung, Reinhold Koch, 80 Jahre alt.
Der Jurist Koch, von 1970 bis 1994 Bürgermeister der Stadt Fritzlar, war in den Jahren 1993 bis 2006 Mitglied der LWV-Verbandsversammlung. Hier war der Christdemokrat im Personal- und Organisationsausschuss sowie im Satzungs- und Rechtsausschuss tätig. Außerdem war er Mitglied in der Betriebskommission des damaligen SPZ Wabern-Homberg.
Im Jahre 2007 wurde Reinhold Koch mit der Ehrenplakette des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen in Silber ausgezeichnet.
Regina Gernt: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenIhr 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) begeht am 1. September 2010 die Leitende Verwaltungsdirektorin Regina Gernt.
Regina Gernt begann am 1.9.1970 ihren Dienst als Inspektoranwärterin beim LWV Hessen. Nach Abschluss der Prüfung für den gehobenen Verwaltungsdienst im Jahr 1973 wurde sie als Inspektorin im damaligen Dezernat Landessozialamt eingesetzt. Hier übernahm sie im April 1996 die Stelle einer Referatsleiterin.
Ab 1999 wurde sie Zielgruppenmanagerin des Zielgruppenmanagements für Menschen mit geistiger Behinderung am Standort Kassel. Heute ist Regina Gernt Leiterin des Fachbereiches für Menschen mit geistiger Behinderung.
Beigeordneter Dr. Klaus Becker wird 75Dr. Klaus Becker, langjähriges Mitglied im Verwaltungsausschuss des LWV, begeht am 13. Juli 2010 seinen 75. Geburtstag. Seit 25 Jahren gehört der Gießener Neurologe und Psychiater für seine Partei Bündnis 90/Die Grünen dem LWV-Gremium an.
Auch kommunalpolitisch ist Dr. Becker in seinem Heimatkreis aktiv und war lange Zeit Kreistagsabgeordneter für den Landkreis Gießen. Heute ist er im Kreisausschuss als ehrenamtlicher Beigeordneter für den Geschäftsbereich Umwelt verantwortlich.
Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2000 leitete Dr. Becker den Sozialpsychiatrischen Dienst im Gesundheitsamt des Wetteraukreises. In dieser Funktion war er maßgeblich am Zustandekommen der Psychiatrischen Abteilung im Bürgerhospital Friedberg beteiligt.
Ehrenamtlich engagiert sich Dr. Becker seit der Psychiatrie-Enquête im Landesverband Hessen der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie und der Aktion Psychisch Kranke.

 
Ehrenbecher der Kriegsblinden für Christa Brähler-BoyanChrista Brähler-Boyan, Leiterin des Fachbereichs Kriegsopferfürsorge, ist im Juni mit dem Ehrenbecher in Zinn des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands, Landesverband Hessen-Thüringen, ausgezeichnet worden. Bei einer Versammlung in Bad Vilbel hob Landesvorsitzender Klaus Samulowitz die gute Zusammenarbeit mit dem LWV hervor: „Bei Frau Brähler-Boyan und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hauptfürsorgestelle finden wir immer ein offenes Ohr. Wir sind dankbar dafür, dass unsere Mitglieder mit Hilfe des LWV viele Dinge gut und schnell erledigen können.“ Viele Mitglieder seien in einem Alter, in dem sie Hilfe bräuchten. Der Ehrenbecher solle ein kleines Dankeschön an Brähler-Boyan und ihre Mitarbeiter darstellen.
Hintergrund
Der Bund der Kriegsblinden Deutschlands e.V. ist ein Verband für durch Krieg, Wehrdienst, Berufsunfall und Gewalt erblindete Menschen und ihre Hinterbliebenen. Er ist die älteste deutsche Kriegsopferorganisation und gilt als die größte Kriegsblindenvereinigung der Welt. Als einer von elf bundesweit anerkannten Verbänden der freien Wohlfahrtspflege vertritt er die Interessen seiner Mitglieder bei der Gesetzgebung und gegenüber den Verwaltungsbehörden. Seit 1950 vergibt der Bund jährlich den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden.
Weitere Informationen unter www.kriegsblindenbund.de
Gerhard Barth begeht 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenSein 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) begeht am 1. Juli 2010 Gerhard Barth, ehemaliger Verwaltungsleiter der Freiherr-von-Schütz-Schule, Bad Camberg. Er begann seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Arbeitsamt Offenbach und war dort zunächst als Verwaltungsangestellter beschäftigt. 1970 wechselte er zur Rodgau Bank Jügesheim.
Am 1.10.1975 trat Barth nach Abschluss seines Studiums zum Betriebs- und Marktwirt seinen Dienst beim LWV Hessen an. Er wurde der erste Verwaltungsleiter der wenige Monate zuvor eröffneten Hörgeschädigtenschule am Sommerhoffpark in Frankfurt.
Von Februar 1978 bis Juli 1980 nahm Gerhard Barth am Ausbildungslehrgang für den gehobenen Verwaltungsdienst teil. Nach erfolgreich abgelegter Laufbahnprüfung erhielt er den Diplomgrad Diplom-Verwaltungswirt. Im September 1980 wurde er in das Beamtenverhältnis übernommen.
Im Januar 1993 übernahm Gerhard Barth die Verwaltungsleitung für die Jugendheime Staffelberg in Biedenkopf und Lahneck in Marburg (später Kinder- und Jugendheimverbund Mitte), die er bis Ende März 2000 innehatte.
Am 1. April 2000 wechselte er zur Freiherr-von-Schütz-Schule, wo er bis zur Freistellungsphase der Altersteilzeit im August 2009 als Verwaltungsleiter beschäftigt war.
Heute lebt Gerhard Barth mit seiner Familie in Missouri/USA.
Wolfgang Rother wird 75Wolfgang Rother, langjähriges Mitglied der Verbandsversammlung des LWV, begeht am 30. Mai 2010 seinen 75. Geburtstag. Über insgesamt vier Wahlperioden saß der Nordhesse seit 1977 für die Christdemokraten im Hessischen Sozialparlament und arbeitete dort im Personal- und Organisationsausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss mit.
Bis heute ist Rother in der Kommunalpolitik seiner Heimatgemeinde Fuldatal aktiv und gehört dort der Gemeindevertretung an. Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt Wolfgang Rother den Ehrenbrief des Landes Hessen sowie die Ehrenplakette des LWV in Silber. Immer wieder nahm der aktive Freizeitsportler an Langstreckenläufen teil.
Lutz Klein, von 1996 bis 2003 Erster Beigeordneter des LWV, ist am 14. April von Ministerpräsident Roland Koch mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Klein erhielt diese Auszeichnung gemeinsam mit seinen in den Ruhestand getretenen Regierungspräsidenten-Kollegen Gerold Dieke und Wilfried Schmied.
Nach beruflichen Stationen als Polizist beim Bundesgrenzschutz und Verwaltungsbeamter beim Regierungspräsidium in Kassel amtierte Klein mehr als 20 Jahre als Bürgermeister der nordhessischen Gemeinde Battenberg, ehe er 1996 zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten des LWV gewählt wurde. Dort übernahm Klein auch die Funktion des Kämmerers und wurde verantwortlich für den milliardenschweren Etat des Kommunalverbandes. 2001 wurde der Christdemokrat für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. 2003 ernannte ihn der Hessische Ministerpräsident zum Regierungspräsidenten des Regierungsbezirkes Kassel. Dieses Amt übte Klein bis zum Ausscheiden in den Ruhestand im vergangenen Jahr aus.
Während seiner LWV-Jahre setzte sich Klein mit Nachdruck für die Modernisierung des Verbandes ein. Als Kämmerer verstand sich der Nordhesse mit rheinischen Wurzeln nie lediglich als „Herr der Zahlen“, vielmehr sah er hinter den Ziffern Menschen, die der Unterstützung der Gesellschaft bedürfen. Nicht müde wurde Klein, kommunalen Entscheidungsträgern die Aufgaben des LWV zu erläutern.
Ehemaliger Landesdirektor Bauer erhält BundesverdienstkreuzDer frühere Landesdirektor des LWV, Lutz Bauer, ist mit dem Bundesverdienstkreuz für sein berufliches und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Das Verdienstkreuz am Bande wurde dem ehemaligen LWV-Chef bei einer Feierstunde am 18. März 2010 in Groß-Gerau von Landrat Enno Siehr überreicht. Bauer war 28 Jahre für den LWV tätig. Dem ehrenamtlichen Engagement als Abgeordneter der Verbandsversammlung folgten zehn Jahre, in denen der Jurist als Landesdirektor an der Spitze des Kommunalverbandes stand.
Nach vorherigen beruflichen Stationen im Hessischen Sozialministerium und als Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages trat Bauer 1995 als Landesdirektor an die Spitze des LWV. Während seiner zehnjährigen Amtszeit trieb der Sozialdemokrat – unterstützt durch die Selbstverwaltungsgremien des LWV - die Modernisierung des Verbandes zum sozialen Dienstleister voran. Die Reform der Verwaltungsstrukturen der LWV-Dienststellen lag Bauer besonders am Herzen. 2005 ging Bauer in den Ruhestand. Der Präsident der Verbandsversammlung würdigte ihn als einen Garanten der sozialen Absicherung behinderter und kranker Menschen. Zur Verabschiedung wurde Lutz Bauer mit der höchsten Auszeichnung des LWV, dem Goldenen Ehrenring, ausgezeichnet. Über den LWV hinaus wirkte er in einer Vielzahl von Fachgremien und ist bis heute in der Kommunalpolitik seines Heimatkreises Groß-Gerau aktiv.








