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Menschen im LWV



| Bild: Dr. Klaus Becker  Foto: Link | Beigeordneter Dr. Klaus Becker wird 75

Dr. Klaus Becker, langjähriges Mitglied im Verwaltungsausschuss des LWV, begeht am 13. Juli 2010 seinen 75. Geburtstag. Seit 25 Jahren gehört der Gießener Neurologe und Psychiater für seine Partei Bündnis 90/Die Grünen dem LWV-Gremium an.

Auch kommunalpolitisch ist Dr. Becker in seinem Heimatkreis aktiv und war lange Zeit Kreistagsabgeordneter für den Landkreis Gießen. Heute ist er im Kreisausschuss als ehrenamtlicher Beigeordneter für den Geschäftsbereich Umwelt verantwortlich.

Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2000 leitete Dr. Becker den Sozialpsychiatrischen Dienst im Gesundheitsamt des Wetteraukreises. In dieser Funktion war er maßgeblich am Zustandekommen der Psychiatrischen Abteilung im Bürgerhospital Friedberg beteiligt.
Ehrenamtlich engagiert sich Dr. Becker seit der Psychiatrie-Enquête im Landesverband Hessen der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie und der Aktion Psychisch Kranke.



| Bild: Christa Brähler-Boyan (links) wird von Klaus Samulowitz (Bildmitte) geehrt  Foto: Bund der Kriegsblinden e.V.
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Ehrenbecher der Kriegsblinden für Christa Brähler-Boyan

Christa Brähler-Boyan, Leiterin des Fachbereichs Kriegsopferfürsorge, ist im Juni mit dem Ehrenbecher in Zinn des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands, Landesverband Hessen-Thüringen, ausgezeichnet worden. Bei einer Versammlung in Bad Vilbel hob Landesvorsitzender Klaus Samulowitz die gute Zusammenarbeit mit dem LWV hervor: „Bei Frau Brähler-Boyan und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hauptfürsorgestelle finden wir immer ein offenes Ohr. Wir sind dankbar dafür, dass unsere Mitglieder mit Hilfe des LWV viele Dinge gut und schnell erledigen können.“ Viele Mitglieder seien in einem Alter, in dem sie Hilfe bräuchten. Der Ehrenbecher solle ein kleines Dankeschön an Brähler-Boyan und ihre Mitarbeiter darstellen.

Hintergrund
Der Bund der Kriegsblinden Deutschlands e.V. ist ein Verband für durch Krieg, Wehrdienst, Berufsunfall und Gewalt erblindete Menschen und ihre Hinterbliebenen. Er ist die älteste deutsche Kriegsopferorganisation und gilt als die größte Kriegsblindenvereinigung der Welt. Als einer von elf bundesweit anerkannten Verbänden der freien Wohlfahrtspflege vertritt er die Interessen seiner Mitglieder bei der Gesetzgebung und gegenüber den Verwaltungsbehörden. Seit 1950 vergibt der Bund jährlich den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden.

Weitere Informationen unter www.kriegsblindenbund.de



| Bild: Gerhard Barth | Gerhard Barth begeht 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen

Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) begeht am 1. Juli 2010 Gerhard Barth, ehemaliger Verwaltungsleiter der Freiherr-von-Schütz-Schule, Bad Camberg. Er begann seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Arbeitsamt Offenbach und war dort zunächst als Verwaltungsangestellter beschäftigt. 1970 wechselte er zur Rodgau Bank Jügesheim.

Am 1.10.1975 trat Barth nach Abschluss seines Studiums zum Betriebs- und Marktwirt seinen Dienst beim LWV Hessen an. Er wurde der erste Verwaltungsleiter der wenige Monate zuvor eröffneten Hörgeschädigtenschule am Sommerhoffpark in Frankfurt.
Von Februar 1978 bis Juli 1980 nahm Gerhard Barth am Ausbildungslehrgang für den gehobenen Verwaltungsdienst teil. Nach erfolgreich abgelegter Laufbahnprüfung erhielt er den Diplomgrad Diplom-Verwaltungswirt. Im September 1980 wurde er in das Beamtenverhältnis übernommen.

Im Januar 1993 übernahm Gerhard Barth die Verwaltungsleitung für die Jugendheime Staffelberg in Biedenkopf und Lahneck in Marburg (später Kinder- und Jugendheimverbund Mitte), die er bis Ende März 2000 innehatte.
Am 1. April 2000 wechselte er zur Freiherr-von-Schütz-Schule, wo er bis zur Freistellungsphase der Altersteilzeit im August 2009 als Verwaltungsleiter beschäftigt war.
Heute lebt Gerhard Barth mit seiner Familie in Missouri/USA.



| Bild: Bild von Wolfgang Rother | Wolfgang Rother wird 75

Wolfgang Rother, langjähriges Mitglied der Verbandsversammlung des LWV, begeht am 30. Mai 2010 seinen 75. Geburtstag. Über insgesamt vier Wahlperioden saß der Nordhesse seit 1977 für die Christdemokraten im Hessischen Sozialparlament und arbeitete dort im Personal- und Organisationsausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss mit.

Bis heute ist Rother in der Kommunalpolitik seiner Heimatgemeinde Fuldatal aktiv und gehört dort der Gemeindevertretung an. Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt Wolfgang Rother den Ehrenbrief des Landes Hessen sowie die Ehrenplakette des LWV in Silber. Immer wieder nahm der aktive Freizeitsportler an Langstreckenläufen teil.



| Bild: ein Porträt Erich Pitzers | Erich Pitzer wird 85

Am 20. April wird Erich Pitzer aus Gladenbach 85 Jahre alt. Der Jubilar gehörte 24 Jahre, von 1973 bis 1997, der Verbandsversammlung des LWV an. In dieser Zeit arbeitete der Christdemokrat in zahlreichen Ausschüssen und Kommissionen – darunter dem Haushaltsausschuss - mit. Mit seinem Ausscheiden erhielt Erich Pitzer für sein langjähriges Engagement den Ehrenring, die höchste Auszeichnung des Kommunalverbandes. Vielen anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten ging Erich Pitzer neben seiner Tätigkeit beim LWV nach: So war er unter anderem Mitglied des Kreistages, Erster Stadtrat in Gladenbach sowie ehrenamtlicher Richter beim Landgericht Marburg.



| Bild: Ministerpräsident Roland Koch (l.) überreicht Lutz Klein den Verdienstorden  Foto: e.blatt | Früherer LWV-Beigeordneter Lutz Klein mit Hessischem Verdienstorden geehrt

Lutz Klein, von 1996 bis 2003 Erster Beigeordneter des LWV, ist am 14. April von Ministerpräsident Roland Koch mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Klein erhielt diese Auszeichnung gemeinsam mit seinen in den Ruhestand getretenen Regierungspräsidenten-Kollegen Gerold Dieke und Wilfried Schmied.

Nach beruflichen Stationen als Polizist beim Bundesgrenzschutz und Verwaltungsbeamter beim Regierungspräsidium in Kassel amtierte Klein mehr als 20 Jahre als Bürgermeister der nordhessischen Gemeinde Battenberg, ehe er 1996 zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten des LWV gewählt wurde. Dort übernahm Klein auch die Funktion des Kämmerers und wurde verantwortlich für den milliardenschweren Etat des Kommunalverbandes. 2001 wurde der Christdemokrat für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. 2003 ernannte ihn der Hessische Ministerpräsident zum Regierungspräsidenten des Regierungsbezirkes Kassel. Dieses Amt übte Klein bis zum Ausscheiden in den Ruhestand im vergangenen Jahr aus.

Während seiner LWV-Jahre setzte sich Klein mit Nachdruck für die Modernisierung des Verbandes ein. Als Kämmerer verstand sich der Nordhesse mit rheinischen Wurzeln nie lediglich als „Herr der Zahlen“, vielmehr sah er hinter den Ziffern Menschen, die der Unterstützung der Gesellschaft bedürfen. Nicht müde wurde Klein, kommunalen Entscheidungsträgern die Aufgaben des LWV zu erläutern.



| Bild: Lutz Bauer (r.) und Landrat Enno Siehr (Foto: Kreis Gross Gerau) | Ehemaliger Landesdirektor Bauer erhält Bundesverdienstkreuz

Der frühere Landesdirektor des LWV, Lutz Bauer, ist mit dem Bundesverdienstkreuz für sein berufliches und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Das Verdienstkreuz am Bande wurde dem ehemaligen LWV-Chef bei einer Feierstunde am 18. März 2010 in Groß-Gerau von Landrat Enno Siehr überreicht. Bauer war 28 Jahre für den LWV tätig. Dem ehrenamtlichen Engagement als Abgeordneter der Verbandsversammlung folgten zehn Jahre, in denen der Jurist als Landesdirektor an der Spitze des Kommunalverbandes stand.

Nach vorherigen beruflichen Stationen im Hessischen Sozialministerium und als Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages trat Bauer 1995 als Landesdirektor an die Spitze des LWV. Während seiner zehnjährigen Amtszeit trieb der Sozialdemokrat – unterstützt durch die Selbstverwaltungsgremien des LWV - die Modernisierung des Verbandes zum sozialen Dienstleister voran. Die Reform der Verwaltungsstrukturen der LWV-Dienststellen lag Bauer besonders am Herzen. 2005 ging Bauer in den Ruhestand. Der Präsident der Verbandsversammlung würdigte ihn als einen Garanten der sozialen Absicherung behinderter und kranker Menschen. Zur Verabschiedung wurde Lutz Bauer mit der höchsten Auszeichnung des LWV, dem Goldenen Ehrenring, ausgezeichnet. Über den LWV hinaus wirkte er in einer Vielzahl von Fachgremien und ist bis heute in der Kommunalpolitik seines Heimatkreises Groß-Gerau aktiv.



| Bild: Thomas Lange (links) mit Stifter Joachim von Harbou Foto: G. Kronenberger | Harbou-Förderpreis geht an Thomas Lange

„Nichts ist leicht, was sich wirklich lohnt“. Dieses, der indischen Ministerpräsidentin Indira Ghandi zugeschriebene Zitat hat Thomas Lange, bis vor kurzem als Inspektoranwärter in der Ausbildung beim LWV, seiner Diplomarbeit vorangestellt. Jetzt ist Lange für seine Untersuchung zum Begleiteten Wohnen von behinderten Menschen in Familien mit dem Annette von Harbou-Förderpreis ausgezeichnet worden. Lange erhielt den ersten Preis. Die Auszeichnung wird jährlich vom Förderverein der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden vergeben. Am 4. März konnte der Diplom-Verwaltungswirt, der inzwischen als Sachbearbeiter im Fachbereich für Menschen mit seelischer Behinderung tätig ist, den Preis für das Jahr 2009 entgegennehmen.

Leicht hat es sich Lange mit seiner faktenreichen, von Regionalmanager Frank Nikutta mit betreuten Diplomarbeit nicht gemacht: Konzentriert werden von ihm Vorgeschichte und die LWV-Konzeption zum Begleiteten Wohnen dargestellt. Anschaulich und mit viel Datenmaterial analysiert er, wie die Einführung dieser ambulanten Hilfeform verlief. Im Gespräch spürt man schnell, wie Lange daran gelegen ist, mehr Menschen (und mehr Anbieter) für die personenzentrierte Teilhabeleistung zu gewinnen. Glückwunsch, die Mühe hat sich gelohnt! Auch Landesdirektor Uwe Brückmann hat gratuliert.



| Bild: Irmgard Gaertner (Foto: Thomas Rosenthal) | Frühere Landesdirektorin Irmgard Gaertner wird 80

Die ehemalige Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen Irmgard Gaertner feiert am 27. Januar 2010 ihren 80. Geburtstag.

Die Sozialdemokratin, die heute in Bremen lebt, stand von November 1986 bis März 1992 an der Spitze des hessischen Kommunalverbands. Sie löste Dr. Tilman Pünder ab. 1992 verließ sie den LWV, weil sie zur Senatorin für Gesundheit, Jugend und Soziales der Hansestadt Bremen berufen wurde.
Engagiert setzte sich die Sozialpolitikerin während ihrer Amtszeit für Reformen in der psychiatrischen Versorgung Hessens ein. Die 1989 dazu verabschiedeten Grundsätze fanden breite Zustimmung in den LWV-Gremien, sie setzten weitere Akzente im Geiste der Psychiatrie-Enquète. In der Amtszeit von Irmgard Gaertner wurden die „Heilpädagogischen Einrichtungen“ (HPEs) ins Leben gerufen. Durch die HPEs wurde für Menschen mit geistiger Behinderung, die zuvor in psychiatrischen Krankenhäusern lebten, eine gezieltere Förderung und mehr Normalität möglich. Bei den Trägern des LWV, den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten, warb Gaertner stets für mehr Verständnis gegenüber den sozialpolitischen Aufgaben des LWV – in einer Phase unvorhersehbarer „Kostenexplosionen“ in der Sozialhilfe ein schwieriges und anspruchsvolles Unterfangen. Die Unterstützung für behinderte und psychisch kranke Menschen wird in Deutschland durch die „Euthanasie“-Verbrechen des NS-Regimes überschattet. Irmgard Gaertner war es stets ein wichtiges Anliegen, das Andenken an die Opfer dieser Untaten zu bewahren und die Geschichte aufzuarbeiten.
Im Jahre 1989 war sie Mitglied der 9. Bundesversammlung und wirkte bei der Wahl des Bundespräsidenten mit. Auch ehrenamtlich engagierte sie sich, u. a. als Vorstandsmitglied der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, im Hauptausschuss des Deutschen Städtetages und im Fachausschuss für Personalfragen der Deutschen Krankenhausgesellschaft.



| Bild: Günter Fieber (Foto: Monika Brauns) | Günter Fieber: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen

Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV feiert am 5. Dezember Oberamtsrat Günter Fieber aus Darmstadt.
Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank in Darmstadt arbeitete Günter Fieber zunächst als Bankkaufmann bei der Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt und als Angestellter im Außendienst bei den „Nürnberger Versicherungen“ in Darmstadt. Im Februar 1972 begann er dann seine Laufbahn beim LWV Hessen – Zweigverwaltung Darmstadt, wo er zunächst als Verwaltungsangestellter im Landessozialamt eingesetzt war. 1979 wurde er in das Beamtenverhältnis übernommen und war beim LWV Hessen zunächst als stellvertretender Hauptsachbearbeiter, später als Leiter des Hauptsachgebietes „Hilfen für körperlich Behinderte, Blinde, wesentlich Sehbehinderte“ im Landessozialamt tätig. Lange Zeit engagierte sich Fieber im Personalrat und wirkte auch als Ausbildungsbeauftragter im Landessozialamt. Seit Ende November 1999 ist Günter Fieber Regionalmanager für Menschen mit geistiger Behinderung in der Regionalverwaltung Darmstadt des LWV.



| Bild: Hans-Eberhard Hoffmann (Foto: Atelier Susanne Hofmann) | Hans-Eberhard Hoffmann wird 75 Jahre

Das langjährige Mitglied der LWV-Verbandsversammlung Hans-Eberhard Hoffmann aus Linden bei Gießen feiert am 25. November seinen 75. Geburtstag. 24 Jahre war der Jubilar in den Gremien des LWV ehrenamtlich tätig und wirkte bei vielen Weichenstellungen zur Versorgung und Betreuung behinderter Menschen in Hessen mit. 1977 zog Hoffmann erstmals in die LWV-Verbandsversammlung ein und arbeitete dort über insgesamt sechs Wahlperioden, bis zu seinem Ausscheiden in 2001, mit. Von 1997 bis 2001 vertrat er den Präsidenten der Verbandsversammlung als einer seiner Stellvertreter. Hoffmann gehörte der Fraktion der Freien Wähler an und war Mitglied des Hauptausschusses. 2002 wurde Hoffmann, der bis heute ehrenamtlich die Geschäfte der Freien Wähler führt, mit dem Ehrenring, der höchsten Auszeichnung des LWV, geehrt.



| Bild: Claudia Schwarzkopf und Bürgermeister Thomas-Erik Junge während der Überreichung des Ehrenbriefes (Foto: Monika Brauns)
 
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Claudia Schwarzkopf erhält Ehrenbrief des Landes

Claudia Schwarzkopf, im Fachbereich Recht der LWV-Hauptverwaltung tätige Juristin, ist im Oktober mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen geehrt worden. Sie erhält die Auszeichnung vor allem wegen ihres Einsatzes als ehrenamtliche Richterin. Im Beruf wie im Ehrenamt zeige sich Frau Schwarzkopfs Freude an der juristischen Arbeit, sagte Kassels Bürgermeister Thomas-Erik Junge, der den Ehrenbrief im Namen von Ministerpräsident Roland Koch überreichte. Für ihre fachliche Kompetenz, aber auch für ihre offene, freundliche und kommunikative Art werde sie bei den Gerichten von allen Beteiligten sehr geschätzt.

1994 wurde Claudia Schwarzkopf vom Kommunalen Arbeitgeberverband für das Amt der ehrenamtlichen Richterin beim Arbeitsgericht Kassel vorgeschlagen. Diese Funktion übte sie bis 2002 aus, als sie zur ehrenamtlichen Richterin beim Hessischen Landesarbeitsgericht berufen wurde. Diese Aufgabe nimmt sie bis heute wahr. Beim LWV leitete Claudia Schwarzkopf von 1995 bis 2001 die Widerspruchsstelle der damals noch selbstständigen Betriebskrankenkasse des LWV. Auch bei Wahlen bekleidet die Kasselerin Ehrenämter in einem Wahlvorstand.
Seit 1988 ist die Juristin, die zuvor beim Bundesarbeitsgericht als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt war, beim LWV tätig. Sie begann ihre Tätigkeit im Personaldezernat und wechselte im Jahr 2000 in den heutigen Fachbereich Recht, wo sie arbeits- und sozialrechtliche sowie verwaltungsrechtliche Angelegenheiten bearbeitet.




| Bild: Prof. Dr. Heinrich Kunze | Hohe Ehrung für Prof. Dr. Heinrich Kunze

Professor Dr. Heinrich Kunze, langjähriger Ärztlicher Direktor im Psychiatrischen Krankenhaus Merxhausen (heute Vitos Kurhessen), wurde im September 2009 für seinen langjährigen Einsatz für psychisch kranke Menschen mit dem Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Kunze leitete ab April 1978 das damalige Medizinalreferat in der Hauptverwaltung des LWV Hessen in Kassel. Im Januar 1984 trat er die Stelle des Ärztlichen Direktors im Psychiatrischen Krankenhaus Merxhausen an. Er wirkte maßgeblich an der Umsetzung der Psychiatrie-Enquete beim LWV mit. Auf Bundesebene gehört er seit 1987 dem Vorstand der Aktion Psychisch Kranker an.
Für sein Engagement ist Kunze bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand im März 2007 erhielt Prof. Dr. Heinrich Kunze die Ehrenplakette in Gold des LWV Hessen.




| Bild: Ministerpräsident Roland Koch (l.) ehrt Dr. Gerhard Noeske Foto: e.blatt | Dr. Gerhard Noeske erhält Bundesverdienstkreuz

Dr. Gerhard Noeske, Mitglied der LWV-Verbandsversammlung aus Wettenberg, ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der christdemokratische Kommunalpolitiker nahm die Ehrung aus den Händen von Ministerpräsident Roland Koch in Wiesbaden entgegen. Neben seinem vielfältigen Einsatz in der Kommunalpolitik setzt sich Dr. Noeske auch für soziale Aufgaben ein.

Bereits vor seinem Umzug nach Wettenberg-Wißmar engagierte sich Dr. Noeske als Stadtverordneter der Stadt Kelkheim und im Kreistag des Main-Taunus-Kreises. Im Landkreis Gießen ist er seit 1997 Mitglied des Kreistages und gehört seit 2001 auch der Gemeindevertretung seiner Heimatgemeinde Wettenberg an. 2006 wurde Dr. Noeske als Abgeordneter in die Verbandsversammlung des LWV gewählt. Dort ist er auch Mitglied des Beteiligungsausschusses. Dem Förderverein Sozialstation in Wettenberg gehört Dr. Noeske seit 2002 als stellvertretender Vorsitzender an.




| Bild: Neidhard Heinemann | Neidhard Heinemann: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen

Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen begeht am 1. September der 56-jährige Verwaltungsoberrat Neidhard Heine-mann aus Habichtswald-Ehlen.
Neidhard Heinemann begann am 1.9.1969 seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim LWV. Nach Abschluss der Ausbildung 1972 wurde er zunächst als Verwaltungsangestellter im damaligen Dezernat Landessozialamt eingestellt, bevor er ab 1976 die Beamtenlaufbahn beim LWV einschlug. Ab 1991 bis zum Jahr 2000 war Heinemann freigestellter Personalratsvorsitzender. Danach war er zunächst stellvertretender Leiter des Hauptsachgebietes „Grundsatzangelegenheiten“ beim damaligen Dezernat Landessozialamt, bevor ihm die Leitung des damaligen Funktionsbereiches „Grundsatzfragen des BSHG“ übertragen wurde.
Seit September 2005 ist Neidhard Heinemann stellvertretender Leiter des LWV-Fachbereiches Recht und Koordination.


| Bild: Edith Schön |
Edith Schön wird 75 Jahre


Am 16. August 2009 feiert Edith Schön aus Kronberg ihren 75. Geburtstag.
Schön war insgesamt 16 Jahre ehrenamtlich in den Gremien des LWV tätig. Erstmals zog sie im Jahre 1981 in die LWV-Verbandsversammlung ein und arbeitete dort über vier Wahlperioden mit. Edith Schön gehörte der SPD-Fraktion an und war Mitglied in mehreren Ausschüssen, u. a. im Hauptausschuss und im Wahlvorbereitungsausschuss. Außerdem war sie die Vorsitzende des Sozialausschusses sowie Mitglied in der Betriebskommission des Waldkrankenhauses Köppern.
Für ihren Einsatz in den Gremien des LWV erhielt Edith Schön im Juni 1998 die Ehrenplakette in Gold.



| Bild: Josef Heyer | Josef Heyer feiert seinen 95. Geburtstag

Am 13. August 2009 wird Josef Heyer aus Darmstadt 95 Jahre.
Heyer zog im Jahre 1965 erstmals in die LWV-Verbandsversammlung ein und arbeitete in den Gremien des LWV ehrenamtlich in insgesamt 5 Wahlperioden über 20 Jahre mit. Heyer gehörte der CDU-Fraktion an. Auch in der Kommunalpolitik engagierte er sich als Stadtverordneter der Stadt Darmstadt.
Für seinen langjährigen Einsatz in den Gremien des LWV erhielt Josef Heyer im Oktober 1985 die Ehrenplakette in Gold.



| Bild: Carla Wuttke
 
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Carla Wuttke: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) begeht am 1. August 2009 Carla Wuttke, geb. Freude, aus Trendelburg.
Nach Abschluss der Mittleren Reife absolvierte Carla Wuttke zunächst eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Magistrat der Stadt Kassel. Am Abendgymnasium erlangte sie die Fachhochschulreife und schloss 1986 ihre Ausbildung als Inspektoranwärterin beim Regierungspräsidium in Kassel ab, bevor sie am 1.10.1986 ihren Dienst beim LWV Hessen im damaligen Dezernat Hauptfürsorgestelle antrat. 1994 wurde ihr die Stelle der stellvertretenden Leiterin des Hauptsachgebietes „Sonderfürsorge“ bei der damaligen Hauptfürsorgestelle des LWV übertragen. Seit Juni 2002 ist Carla Wuttke als stellvertretende Regionalmanagerin im Fachbereich Kriegsopferfürsorge des LWV Hessen tätig.



| Bild: Prof. Dr. Christina Vanja (l.) und LWV-Beigeordneter Dr. Peter Barkey (r.) beim Wiedertreffen der SozialarbeiterInnen.
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Wiedersehen beim LWV

Bei einem Treffen in Kassel am 22. Mai erinnerten sich 11 Sozialarbeiter/innen an den Beginn ihrer Ausbildung vor genau 50 Jahren an der Landeswohlfahrtsschule Schleswig-Holstein in Kiel. Heute sind alle bereits im Ruhestand, aber oft noch ehrenamtlich tätig. Zu der Gruppe, die 1959 ihre - damals noch nicht akademisch anerkannte - Ausbildung begann, gehört auch der ehrenamtliche Beigeordnete des LWV, Dr. Peter Barkey. Er ließ es sich nicht nehmen, die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen zu Beginn des Treffens durch das Ständehaus zu führen und die Arbeit des LWV Hessen vorzustellen.
Prof. Dr. Christina Vanja sprach über die Entstehung und Geschichte des Ständehauses als erstes Parlamentsgebäude in Hessen. Schließlich besuchte die Gruppe auch das Brüder-Grimm-Museum und die Gemäldegalerie im Schloss Wilhelmshöhe.



| Bild: Joachim Hübner | Joachim Hübner bleibt Vorsitzender der BAG Psychiatrie

Die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger psychiatrischer Krankenhäuser wählten anlässlich ihrer Frühjahrstagung im psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch einstimmig erneut Joachim Hübner zu ihrem Vorsitzenden.
Hübner, im Hauptamt Prokurist und Leiter des Geschäftsbereiches Unternehmensentwicklung, Maßregelvollzug und Qualitäts- und Baumanagement der Vitos GmbH in Kassel, nimmt diese nebenamtliche Funktion bereits seit 2005 wahr.
Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde die Landesrätin Helga Schuhmann-Wessolek vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster gewählt.
Als Dachverband der psychiatrischen Fachkrankenhäuser Deutschlands repräsentiert die BAG Psychiatrie rund 58.000 Klinikbetten und Tagesklinikplätze. Ihre aktuelle Hauptaufgabe sieht die Führungsspitze der BAG darin, die Verhandlungen über ein neues Entgeltsystem in der Krankenhauspsychiatrie fachlich zu begleiten und auf eine uneingeschränkte Umsetzung der Psychiatrie-Personalverordnung hinzuwirken.

Hintergrund
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger psychiatrischer Fachkrankenhäuser (BAG) ist ein Zusammenschluss der psychiatrischen Fachkrankenhäuser Deutschlands. In ihr sind staatliche, kommunale, kirchliche, freigemeinnützige und private Krankenhausträger aus allen Bundesländern vertreten. Die Klinken verfügen über psychiatrische Institutsambulanzen und teilstationäre Behandlungsmöglichkeiten. Die BAG vertritt die Interessen ihrer Mitglieder, stimmt gemeinsame Strategien ab, entwickelt neue Versorgungskonzepte und Finanzierungsmodelle und pflegt den Erfahrungsaustausch.




Besuch aus Nepal

| Bild: Arjun Kumar Sharma | Das behindertengerecht gebaute neue Kasseler Finanzzentrum, die familienentlastenden Angebote der Wiesbadener Interessengemeinschaft für Behinderte oder die gezielte Förderung von hörgeschädigten und sehbehinderten Kindern in der Kasseler Außenstelle der Hermann-Schafft-Schule – Arjun Kumar Sharma sammelt Eindrücke. Für gut drei Wochen hält sich der nepalesische Sozialexperte in Deutschland auf, um an einer Vielzahl von Beispielen die Praxis des bundesdeutschen Sozialstaates näher kennen zu lernen. Mehrere Tage ist er dabei durch Vermittlung des LWV in hessischen Behinderteneinrichtungen unterwegs und erfährt dort, wie die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung aussieht oder wie sie im Betreuten Wohnen leben – selbstbestimmt und nach eigenen Vorstellungen.

| Bild: Auf dem Foto von links: Sonja Theiss, Claudia Semmler, Arjun Kumar Sharma, Erika Carstensen-Bretheuer, Carola Henke Foto: Jörg Daniel
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Eigentlich arbeitet der 43-jährige Beamte im Ministerium für Frauen, Kinder und Soziales, ist aber vorübergehend im Ministerium für Frieden und Wiederaufbau tätig - Nepal steht nach dem Ende eines 12-jährigen Bürgerkrieges am Beginn einer neuen Epoche als parlamentarische Republik. Mit Staat und Gesellschaft in Deutschland ist Sharma bereits gut vertraut: Nach einem mehrmonatigen intensiven Deutschkurs am Goethe-Institut in Berlin legte der Sozialexperte an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer ein Master-Examen ab. Nach Deutschland sei er zurückgekommen, um mit den Augen eines Asiaten die Sichtweise eines europäischen Landes zu Fragen der sozialen Gerechtigkeit kennen und verstehen zu lernen. Doch nicht nur von deutschen Erfahrungen möchte er lernen – auch in Japan hat er sich angeschaut, wie gesellschaftliche Teilhabe funktioniert. Vermittelt wurde der Besuch in Deutschland durch den Council of International Fellowship in Deutschland e.V. – einer Vereinigung zur Förderung des internationalen Austausches von Fachkräften in der sozialen Arbeit.




| Bild: Georg Brückner | Georg Brückner: 40 Jahre beim LWV

Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV begeht am 25. April Georg Brückner aus Vellmar. Nach Abitur und Wehrdienst war Brückner in 1970/71 zunächst bei den Akkumulatorenwerken Wilhelm Hagen AG in Kassel beschäftigt, bevor er im April 1971 seine Ausbildung bei der Bundeswehrverwaltung begann und im April 1974 in Wiesbaden seinen Dienst als Regierungsinspektor z. A. antrat. Im November 1974 wechselte er dann zum LWV Hessen in die damalige Kämmerei (heute: Fachbereich Finanzen). Im Juli 1987 erhielt er die nachträgliche Diplomierung zum Diplom-Verwaltungswirt.
Bis zur Freistellungsphase der Altersteilzeit ab Mai 2007 war Georg Brückner im LWV-Fachbereich Finanzen tätig, seit 2002 als Leiter des Fachbereiches.


| Bild: Hans Blitz | Hans Blitz wird 80 Jahre

Am 9. April 2009 feiert Hans Blitz aus Höchst/Odw., ehemaliger ehrenamtlicher Beigeordneter im LWV-Verwaltungsausschuss, seinen 80. Geburtstag.
Der pensionierte Kirchenoberverwaltungsrat und Kommunalpolitiker aus dem Odenwaldkreis war insgesamt 24 Jahre in den Gremien des LWV ehrenamtlich tätig. Im Jahre 1977 zog Blitz erstmals in die LWV-Verbandsversammlung, das Hessische Sozialparlament, ein und arbeitete dort über sechs Wahlperioden mit. 1993 wechselte er in den Verwaltungsausschuss als ehrenamtlicher Beigeordneter und nahm diese Aufgabe bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2001 wahr. Hans Blitz gehörte der SPD-Fraktion an; er war Mitglied in mehreren Betriebskommissionen und Aufsichtsräten von LWV-Tochterunternehmen. Auch der Kommission für Landwirtschaft und Forsten sowie der Schulkommission gehörte Blitz an. Er wirkte durch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement bei wichtigen Weichenstellungen zur Versorgung und Betreuung behinderter Menschen in Hessen mit.
Für seinen langjährigen Einsatz in den Gremien des LWV erhielt Hans Blitz im Juni 2002 die höchste Auszeichnung des LWV Hessen, den Ehrenring.


Martin Berg verstorben

Martin Berg, langjähriger Abgeordneter und Vizepräsident der Verbandsversammlung des LWV, ist am 31. März im Alter von 76 Jahren verstorben. Martin Berg gehörte von 1977 bis 1993 der Verbandsversammlung des LWV an. In dieser Zeit war er Vorsitzender der SPD-Fraktion und Vizepräsident des Hessischen Sozialparlaments. Auch hatte er den Vorsitz im Sozialausschuss inne. Als einer der herausragenden Frankfurter Kommunalpolitiker seiner Zeit gestaltete der Verstorbene die Arbeit des LWV Hessen entscheidend mit. Soziales Verantwortungsbewusstsein, ein hohes Maß an Fachlichkeit und beherztes Engagement kennzeichneten sein Handeln. Für behinderte, kranke und sozial benachteiligte Menschen hat sich Martin Berg mit viel Energie eingesetzt, schreiben Robert Becker, Präsident der Verbandsversammlung, und LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in ihrem Nachruf. Wegen seiner außergewöhnlichen Verdienste um den Verband wurde Martin Berg 1994 der Ehrenring des LWV Hessen verliehen. Der Landeswohlfahrtsverband Hessen wird dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.


| Bild: Holger Liese | Holger Liese ausgezeichnet

Ein Online-Antragsverfahren fürs Landesblindengeld - Holger Liese aus dem LWV-Fachbereich 207 (für Menschen mit seelischen Behinderungen und Abhängigkeitserkrankungen) ist damit gleich zweimal erfolgreich gewesen. Er hat sein Diplom an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden bekommen und jetzt auch den Annette von Harbou-Förderpreis.
Die Auszeichnung wurde 2006 von Joachim von Harbou gestiftet. Er will damit an seine Ehefrau und langjährige Mitarbeiterin der Verwaltungsfachhochschule erinnern. In diesem Jahr wurden 17 Diplomarbeiten für den Förderpreis vorgeschlagen. Holger Liese kam auf Platz 1. Laut Jury ist es Liese gelungen, einen besonders „praxisrelevanten und innovativen“ Vorschlag zu entwickeln. Er hat in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit ein elektronisches Antragsverfahren von möglichst vielen Menschen genutzt wird.
„Landauf, landab wird über e-government und elektronische Antragstellung gesprochen“, sagt Ko-Korrektor Bernd Torbohm. „Holger Liese untersucht erstmals, dass es einen Bedarf gibt und zeigt Lösungsansätze. Eine herausragende Arbeit!“
Liese bekommt dafür 1.000 Euro Preisgeld und seine Arbeit wird jetzt veröffentlicht.


| Bild: Dr. Uta George und LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann (Foto: Dieter Fluck)
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Gedenkstättenmitarbeiterin mit Doktortitel

Uta George, langjährige Mitarbeiterin der Gedenkstätte Hadamar, wurde kürzlich zur Doktorin der Sozialwissenschaften der Universität Gießen promoviert. In ihrer Dissertation beschäftigte sich die Soziologin mit einem Thema, welches sie auch beruflich bewegt: „Kollektive Erinnerung bei Menschen mit geistiger Behinderung. Das kulturelle Gedächtnis des nationalsozialistischen Behinderten- und Krankenmordes in Hadamar. Eine erinnerungssoziologische Studie“. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Vereins zur Förderung der Gedenkstätte Hadamar e. V. und der Gedenkstätte sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Mensch zuerst – People First Deutschland e. V., einem Verein zur Förderung der Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, hatte Dr. George ein Konzept für den Gedenkstättenbesuch von Menschen mit geistiger Behinderung erarbeitet. Durch diese Arbeit entstand auch ein Katalog in leichter Sprache, der den Gedenkstättenbesuch unterstützt. Für dieses Projekt war der Gedenkstättenförderverein 2007 vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in Bonn für seine innovative Bildungsarbeit ausgezeichnet worden. Zu den Gratulanten gehörte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.


| Bild: Karl-Heinz Becker | 80. Geburtstag von Karl-Heinz Becker

Am 29. Januar 2009 begeht Karl-Heinz Becker aus Wiesbaden seinen 80. Geburtstag. Im Jahre 1998 erhielt der ehemalige Herborner Bürgermeister und Landrat des Untertaunuskreises für seinen langjährigen Einsatz die höchste Auszeichnung des Verbandes, den Ehrenring des LWV Hessen.
Im August 1973 zog Karl-Heinz Becker erstmals in die LWV-Verbandsversammlung ein und nahm sein Mandat als SPD-Abgeordneter bis 1977 wahr. Zu diesem Zeitpunkt wurde er als ehrenamtlicher Beigeordneter in den Verwaltungsausschuss des LWV gewählt und übte diese Funktion bis zu seinem Ausscheiden aus dem Gremium im Oktober 1997 aus. Während seiner über 24-jährigen Tätigkeit für den LWV war Karl-Heinz Becker als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der inzwischen aufgegebenen Orthopädischen Klinik Wiesbaden tätig. Des Weiteren engagierte er sich in verschiedenen Ausschüssen und als Mitglied der Betriebskommissionen des Waldkrankenhauses Köppern, des Psychiatrischen Krankenhauses Hadamar und der Klinik Eichberg. Das soziale Engagement von Karl-Heinz Becker ist durch zahlreiche ehrenamtliche Funktionen gekennzeichnet: Unter anderem war er Aufsichtsratsmitglied beim VDK/LWV-Erholungswerk für Kriegsopfer und Behinderte.