Menschen im LWV
Fritz Poppenhäger wird 85Am 6. Mai 2013 wird Fritz Poppenhäger, langjähriges Mitglied in der Verbandsversammlung und Dezernent beim LWV Hessen, 85 Jahre alt.
Der Kasseler Sozialdemokrat trat 1948 in den Dienst des früheren Bezirkskommunalverbandes Kassel ein, einem der Rechtsvorgänger des LWV Hessen. Bis 1957 absolvierte er mehrere Verwaltungsausbildungen. Bereits ab 1950 arbeitete Fritz Poppenhäger in der damaligen Abteilung für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, 1962 übernahm er die Leitung des eigens zur Initiierung der Psychiatriereform gebildeten „Büros des Direktors für Planung und Koordinierung“.
Ziel Poppenhägers war stets die höhere Akzeptanz psychisch kranker und behinderter Menschen in der Gesellschaft und die Öffnung der Psychiatrischen Krankenhäuser. Mit hohem Engagement setzte er sich für die Psychiatrieplanung, den Auf- und Ausbau der LWV-Krankenhäuser und den Aufbau von Institutsambulanzen ein. So entwickelte er ein richtungsweisendes Konzept zur Psychiatrieplanung, das die Verbandsversammlung im Jahr 1969 für verbindlich erklärte. Hieran orientierte sich die bauliche Sanierung der Krankenhäuser und deren therapeutische Neuorientierung mit Unterstützung durch das Land Hessen. Darüber hinaus war er viele Jahre in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Träger Psychiatrischer Krankenhäuser aktiv, die bundesweit wichtige Impulse für die Psychiatriereform gegeben hat.
1983 übernahm Fritz Poppenhäger die Leitung des LWV-Dezernats „Verwaltung der Krankenhäuser und Kliniken“, ab 1987 war der Leitende Verwaltungsdirektor Dezernent für „Allgemeine Verwaltung“ beim LWV Hessen.
Von 1993 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2001 war Fritz Poppenhäger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung. Hier war er Mitglied im Personal- und Organisationsauschuss. Außerdem gehörte er dem Aufsichtsrat der Orthopädischen Klinik Kassel vier Jahre lang als Vorsitzender und den Betriebskommissionen mehrerer LWV-Krankenhäuser an.
Neben seinem dienstlichen Einsatz engagierte sich Fritz Poppenhäger über 40 Jahre lang in der Kommunalpolitik, unter anderem als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kasseler Rathaus und als Ortsvorsteher in seiner Heimat Kassel-Nordshausen.
Für seinen hohen Einsatz für soziale Belange erhielt Fritz Poppenhäger zahlreiche Auszeichnungen. 1978 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Im Juli 1993 erhielt er die Ehrenplakette des LWV Hessen in Gold.
Brigitte Umbach: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenAm 16. Februar 2013 begeht die Verwaltungsangestellte Brigitte Umbach ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Sie arbeitet in Homberg in der gemeinsamen Verwaltung der Hermann-Schafft-Schule Homberg, der Schloßbergschule Wabern und der Käthe-Kollwitz-Schule Kassel.
Nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau begann Brigitte Umbach im Februar 1973 ihre Tätigkeit im öffentlichen Dienst beim Finanzamt Fritzlar und war dort fünf Jahre als Verwaltungsangestellte beschäftigt.
Im August 1978 begann sie in der Hermann-Schafft-Schule in Homberg, einer Schule in Trägerschaft des LWV Hessen. Dort war sie für den Einkauf in der Einrichtung zuständig. Wegen Umgestaltung der Verwaltung wechselte sie fünf Jahre später zum Jugendheim Homberg als Verwaltungsangestellte, vor allem mit den Aufgabengebieten Schülerbeförderung und Abrechnung von Pflegekosten. Mit Gründung des Jugendhilfeverbundes Nord kam sie ab Januar 1995 in die Verwaltung des Jugendheims Karlshof in Wabern. Dort war Brigitte Umbach in der Finanzbuchhaltung bis Dezember 2005 tätig, bevor sie zum damaligen LWV-Zentrum für Soziale Psychiatrie Kurhessen in Bad Emstal-Merxhausen wechselte. Anfang 2007 kehrte sie wieder zur Verwaltung nach Homberg zurück. Ihr Arbeitsgebiet umfasst unter anderem den Einkauf. Brigitte Umbach ist ebenfalls Mitglied des Personalrates und Datenschutzbeauftragte.
Günter Dietz wird 80Günter Dietz aus Walluf, langjähriger Abgeordneter und Beigeordneter beim LWV Hessen, wird am 14. Februar 2013 80 Jahre alt.
Günter Dietz war insgesamt 32 Jahre lang Mitglied in den LWV-Verbandsgremien.
1969 zog der Christdemokrat erstmals als Abgeordneter in die Verbandsversammlung, das sogenannte Hessische Sozialparlament, ein. Hauptberuflich war er damals Verbandsdirektor der regionalen Planungsgemeinschaft Rhein-Main-Taunus und bis zum Jahre 2002 Geschäftsführer des Wasserbeschaffungsverbandes Rheingau-Taunus. 1984 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Als LWV-Abgeordneter war Günter Dietz Mitglied im Sozial- und Erziehungshilfeausschuss. 1973 wurde er zum Beigeordneten in den LWV-Verwaltungsausschuss gewählt. Dort war er Mitglied in der Sozialhilfekommission. Er setzte sich besonders für die Belange der Kranken-häuser des LWV ein; so wirkte er in Betriebskommissionen mehrerer Zentren für Soziale Psychiatrie (ZSP - heute Vitos-Gesellschaften) mit. Außerdem war er Aufsichtsratsvorsitzender der Orthopädischen Klinik in Wiesbaden und Mitglied im Aufsichtsrat des damaligen ZSP Hochtaunus in Friedrichsdorf.
Ende Oktober 2001 schied Günter Dietz aus den LWV-Gremien aus. Für seinen langjährigen Einsatz für den LWV Hessen erhielt er im Juni 2002 die höchste Auszeichnung des Verbandes, den Ehrenring.

Peter Vötsch: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen
Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen begeht am
1. Januar 2013 Peter Vötsch aus Rüsselsheim, Amtmann bei der LWV-Regionalverwaltung Darmstadt.
Nach Absolvierung des Grundwehrdienstes begann der gelernte Konditor im April 1974 seine Ausbildung als Inspektoranwärter beim Regierungspräsidium Darmstadt. Am 1. August 1977 wechselte Peter Vötsch nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum LWV Hessen, Regionalverwaltung Darmstadt. Dort arbeitete er bis zum 1. Juni 2012 - dem Eintritt in die Freistellungsphase der Altersteilzeit - im Fachbereich „Behinderte Menschen im Beruf“.
Barbara Stolterfoht erhält Wilhelm-Leuschner-Medaille Barbara Stolterfoht, ehemalige LWV-Landesdirektorin und ehemalige Hessische Sozialministerin, erhält am 1. Dezember 2012 die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen. Ministerpräsident Volker Bouffier verleiht ihr die höchste Auszeichnung des Landes Hessen in der Staatskanzlei in Wiesbaden. Neben Barbara Stolterfoht werden außerdem die ehemalige Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth und der ehemalige Hessische Wirtschaftsminister Klaus-Jürgen Hoffie ausgezeichnet. Der Hessische Ministerpräsident würdigt mit der Ehrung der drei Politiker deren vorbildliches Engagement für das Gemeinwesen und ihren Einsatz für die Demokratie.
Barbara Stolterfoht hat jahrzehntelang hauptberuflich und ehrenamtlich im sozialen Bereich gearbeitet. So hat die heute 72-jährige Sozialdemokratin zunächst eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und Hortnerin absolviert, bevor sie ihr Abitur machte und Sozial- und Politikwissenschaft in Paris, Göttingen und Berlin studierte. 1984 kam sie als erste kommunale Frauenbeauftragte nach Kassel. Nach zwei Jahren wurde sie zur Hauptamtlichen Stadträtin in den Magistrat der Stadt gewählt, wo sie für Frauen, Gesundheit, Soziales und Kliniken zuständig war. Ab 1985 war die Sozialdemokratin Abgeordnete der LWV-Verbandsversammlung. 1991 wurde sie zur Beigeordneten des LWV Hessen und bereits knapp ein Jahr später zur Landesdirektorin gewählt. In dieser Zeit brachte Barbara Stolterfoht eine Verwaltungsreform auf den Weg und setzte sich insbesondere für den Auf- und Ausbau ambulanter Versorgungsstrukturen für psychisch kranke Menschen und Menschen mit einer seelischen Behinderung ein. Auch den Aufbau einer eigenen Versorgungsstruktur für Menschen mit geistiger Behinderung trieb sie voran.
Von 1995 bis 1999 war sie Hessische Ministerin für Frauen, Arbeit und Sozialordnung. Zwei ihrer Arbeitsschwerpunkte in dieser Zeit waren die Umsetzung des hessischen Gleichberechtigungsgesetzes sowie die Erhaltung und Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur in Hessen.
Von 1999 bis 2003 gehörte sie dem Hessischen Landtag an und daran anschließend übernahm sie bis 2007 den (ehrenamtlichen) Vorstandsvorsitz des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Derzeit ist sie die ehrenamtliche Vorsitzende des Beirats Transparency International. Für das ehrenamtliche Engagement wurde sie 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Jürgen Jordan: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenSein 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen begeht am 26. September 2012 Jürgen Jordan, Verwaltungsleiter an der Hermann-Schafft-Schule in Homberg.
Im September 1972 begann Jürgen Jordan seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Hauptverwaltung des LWV Hessen in Kassel und dem damaligen Psychiatrischen Krankenhaus (PKH) Merxhausen (heute Vitos Kurhessen). Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er bis Ende 2006 im PKH Merxhausen, zuletzt als Abteilungsleiter für den Einkauf und die Allgemeine Verwaltung. Außerdem war er über 21 Jahre lang Datenschutzbeauftragter des Krankenhauses.
Im Januar 2007 wechselte Jürgen Jordan nach Homberg/Efze und ist dort Verwaltungsleiter von drei LWV-Förderschulen:
Gerhard Neumann wird 75 Am 26. September 2012 wird Gerhard Neumann, langjähriger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung, 75 Jahre alt.
Der Sozialdemokrat aus Marburg zog im August 1978 erstmals in die Verbandsversammlung, das sog. Hessische Sozialparlament, ein. Er war Mitglied im Haushaltsausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss und in der Kommission für Land- und Forstwirtschaft. Insgesamt war Neumann bis zu seinem Ausscheiden im Februar 1991 - mit einer Unterbrechung - über 15 Jahre lang in den Verbandsgremien tätig. Für seinen Einsatz für den LWV Hessen erhielt er im August 2002 die LWV-Ehrenplakette in Silber.
Hauptamtlich war Gerhard Neumann - bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1999 - Leiter des Standesamtes in Marburg. Aber auch danach war er weiterhin ehrenamtlich aktiv und setzte sich für soziale Belange ein. Bis vor zwei Jahren war er - insgesamt rund 25 Jahre lang - Vorsitzender der IGEA e. V. (Interessengemeinschaft ehemals Alkoholabhängiger) in Wetter und trug dort zum Aufbau und Betrieb einer Übergangswohneinrichtung für Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung sowie einer Suchtberatungsstelle bei.
Seit langen Jahren ist Neumann ehrenamtlicher Ortsgerichtsvorsteher in Marburg und zusätzlich als zugelassener Rentenberater tätig. Auch sozialpolitisch ist der Jubilar noch aktiv: als Vorsitzender der SPD AG 60Plus im Unterbezirk Marburg-Biedenkopf und stellvertretender Vorsitzender der AG 60Plus des Bezirks Hessen-Nord.
Für sein hohes soziales Engagement erhielt Gerhard Neumann im September 2007 das Bundesverdienstkreuz.
40-jährige Dienstjubiläen
Am 1. September 2012 begehen folgende Kollegen ihr 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen:
Hauptverwaltung Kassel
Hans-Peter Carstens, Verwaltungsoberrat
Funktionsbereichsleiter „Steuerungsunterstützung, Planung“
beim Fachbereich für Menschen mit seelischen Behinderungen
und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
Bernhard Pfeil, Verwaltungsangestellter
Mitarbeiter im Funktionsbereich „Grundsatz“
beim Fachbereich „Recht und Koordination“
Uwe Schäfer, Amtsrat
Mitarbeiter bei der Revision
Regionalverwaltung Darmstadt
Hans-Josef Becker, Oberamtsrat
Regionalmanager beim Fachbereich Kriegsopferfürsorge
Vitos Kurhessen, Bad Emstal
Karl-Heinz Löber, Verwaltungsoberrat
Prokurist
Am 1. September 2012 begehen folgende Kollegen ihr 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen:
Hauptverwaltung Kassel
Hans-Peter Carstens, Verwaltungsoberrat Funktionsbereichsleiter „Steuerungsunterstützung, Planung“
beim Fachbereich für Menschen mit seelischen Behinderungen
und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
Bernhard Pfeil, VerwaltungsangestellterMitarbeiter im Funktionsbereich „Grundsatz“
beim Fachbereich „Recht und Koordination“
Uwe Schäfer, AmtsratMitarbeiter bei der Revision
Hans-Peter Meise, Registraturangestellter
Mitarbeiter im Funktionsbereich "Gebäudebewirtschaftung, Zentrale Dienste"
beim Fachbereich "Zentrale Verwaltungsangelegenheiten"
Mitarbeiter im Funktionsbereich "Gebäudebewirtschaftung, Zentrale Dienste"
beim Fachbereich "Zentrale Verwaltungsangelegenheiten"
Regionalverwaltung Darmstadt
Hans-Josef Becker, Oberamtsrat Regionalmanager beim Fachbereich Kriegsopferfürsorge
Reiner Berg, Verwaltungsangestellter
Mitarbeiter im Regionalmanagement Darmstadt
beim Fachbereich für Menschen mit seelischen Behinderungen
und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
Mitarbeiter im Regionalmanagement Darmstadt
beim Fachbereich für Menschen mit seelischen Behinderungen
und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
Vitos Kurhessen, Bad Emstal
Karl-Heinz Löber, Verwaltungsoberrat Prokurist
Kurt-Wilhelm Sauerwein gestorbenKurt-Wilhelm Sauerwein, ehemaliger Präsident der LWV-Verbandsversammlung, ist am 22. August 2012 im Alter von 84 Jahren gestorben.
Der Braunfelser Sozialdemokrat gehörte der Verbandsversammlung (VV) von 1969 bis 2006 an. Über viele Jahre war er Vorsitzender des Haushaltsausschusses und Vorsitzender der SPD-Fraktion in der VV. 1998 wählten die Abgeordneten Kurt-Wilhelm Sauerwein zum Präsidenten der Verbandsversammlung. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2006 stand der frühere Wetzlarer Landrat an der Spitze des "Hessischen Sozialparlamentes", wie die VV auch genannt wird. Mit seiner vermittelnden und sachlichen Art, mit der er die Plenarsitzungen leitete, trug er wesentlich zu einem Konsens in der Parlamentsarbeit bei.
Kurt-Wilhelm Sauerwein hat sich für die dem LWV anvertrauten Menschen engagiert und die Verbandsgeschichte mitgeprägt. Für seine Verdienste wurde ihm im Jahre 2007 die höchste Auszeichnung des LWV, der Ehrenring, verliehen.
Der LWV Hessen wird Kurt-Wilhelm Sauerwein ein ehrendes Andenken bewahren.
Früherer LWV-Abgeordneter Werner Breitwieser wird 75 JahreAm 14. August 2012 feiert Werner Breitwieser, langjähriger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung, seinen 75. Geburtstag.
Zum ersten Mal zog er im November 1989 in die LWV-Verbandsversammlung ein und nahm sein Abgeordnetenmandat bis Oktober 2011 wahr. Während seiner 22-jährigen Verbandsarbeit wirkte er in verschiedenen Ausschüssen und Kommissionen mit: Im Schulausschuss, dem Bauausschuss, später im Ausschuss Bau, Schulen und Forsten sowie in zwei Betriebskommissionen von LWV-Krankenhäusern. Werner Breitwieser wurde am 17. April 2012 mit dem Ehrenring des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen ausgezeichnet, der nach 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in der LWV-Verbandsversammlung verliehen wird.
Seit 41 Jahren ist Werner Breitwieser – von 1967 an Mitglied der CDU – kommunalpolitisch in verschiedenen Ämtern aktiv: Von 1989 bis 2001 war er Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, in der Zeit von 1985 bis 1989 und seit 2001 war bzw. ist er Vorsitzender des Kreistages Bergstraße und seit 1972 Mitglied der Gemeindevertretung Wald-Michelbach, für die er seit 1993 den Vorsitz übernommen hat.
Der Christdemokrat wurde am 6. November 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, unter anderem für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.
Das Engagement von Werner Breitwieser geht weit über die kommunalpolitische Ebene hinaus. So gehörte er in der Zeit von 1989 bis 1999 dem Hessischen Landtag an, leitete von 1977 bis 1989 die Eugen-Bachmann-Schule in Wald-Michelbach und übernahm in zahlreichen Vereinen – als Erster Vorsitzender gehört er noch heute unter anderem dem Verein „Bürger und Polizei e. V.“ an – in seiner Heimatregion die Verantwortung.

 
Bundesverdienstkreuz an Holger Heupel verliehenHolger Heupel, langjähriger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung, wurde am 18. Juli 2012 – einen Tag vor seinem Geburtstag - mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Regierungspräsident Johannes Baron überreichte im Darmstädter Regierungspräsidium das Verdienstkreuz nebst Urkunde an den 63-Jährigen. Baron würdigte in seiner Ansprache den großen ehrenamtlichen Einsatz Heupels für die Belange von Menschen mit Behinderung und psychisch kranken Menschen. Neben seinem Engagement in der LWV-Verbandsversammlung war Heupel rund drei Jahrzehnte in der Hessischen Gesellschaft für soziale Psychiatrie aktiv: als Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender und Mitglied des Erweiterten Vorstandes.
Von 1985 an bis zu seinem Ausscheiden im vergangenen Oktober war der Diplom-Sozialarbeiter Heupel - jahrzehntelanges Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen - ununterbrochen Abgeordneter in der LWV-Verbandsversammlung. Dort war er durchgängig Fraktionsvorsitzender und in unterschiedlichen Ausschüssen tätig. Sein Einsatz galt insbesondere dem Auf- und Ausbau der gemeindenahen psychiatrischen Angebote. Für seine Tätigkeit in der Verbandsversammlung erhielt Heupel im April dieses Jahres mit dem LWV-Ehrenring die höchste Auszeichnung des Verbandes.
Holger Heupel engagierte sich auch für die Gedenkstätte Hadamar, wo er die Gründung des Fördervereins unterstützte. Ebenfalls setzte Heupel sich für die Anerkennung und Unterstützung ehemaliger Heimkinder ein. So entschuldigte er sich im April 2006 in seiner Rede zur Resolution Ehemalige Heimkinder der LWV-Verbandsversammlung stellvertretend für alle Fraktionen offiziell bei den ehemaligen Heimkindern für körperliche und psychische Demütigungen in LWV-Einrichtungen.
Kurt Leuninger ist 80 Jahre alt gewordenAm 6. April 2012 ist Kurt Leuninger, langjähriger Abgeordneter in der LWV-Verbandsversammlung und Beigeordneter im Verwaltungsausschuss, 80 Jahre alt geworden.
Kurt Leuninger war über 37 Jahre lang in den LWV-Gremien aktiv. Der Sozialdemokrat aus Löhnberg zog bereits im August 1969 erstmals in die LWV-Verbandsversammlung ein und nahm sein Abgeordnetenmandat bis November 1997 wahr. Dann wurde er als ehrenamtlicher Beigeordneter in den Verwaltungsausschuss gewählt. Diese Funktion übte Kurt Leuninger bis zu seinem Ausscheiden aus den Gremien des LWV im Dezember 2006 aus. Im Laufe seiner Verbandsarbeit wirkte er in verschiedenen Ausschüssen und Kommissionen mit, unter anderem in Betriebskommissionen und Aufsichtsräten mehrerer LWV-Krankenhäuser. Der Einsatz für die Belange behinderter Menschen in den Krankenhäusern Hadamar, Herborn und Weilmünster lag ihm am Herzen. Insbesondere trieb er den Ausbau der Neurologie im damaligen Klinikum Weilmünster voran.
Leuninger war schon lange vor seiner Tätigkeit im LWV kommunalpolitisch engagiert. Bereits 1960 wurde er Mitglied der Gemeindevertretung Löhnberg. 1964 bis 1970 war er Erster Beigeordneter in seiner Heimatgemeinde, deren Gemeindevertretung er bis 1980 angehörte. Damals wurde Kurt Leuninger zum Löhnberger Bürgermeister gewählt, das Amt übte er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1997 aus.
Seit 1964 war er auch Mitglied im Kreistag des damaligen Kreises Oberlahn (heute Landkreis Limburg-Weilburg). Im Jahre 1972 wurde er zum Kreisbeigeordneten gewählt. Dieses Amt hatte er über acht Jahre inne. von 1981 an saß er erneut im Kreistag, dessen Vorsitz er ab 1989 für vier Jahre übernahm. Ab 1993 war er stellvertretender Vorsitzender.
Im März 2007 wurde Kurt Leuninger für sein großes Engagement mit der höchsten Auszeichnung des LWV, dem Ehrenring, ausgezeichnet. Seit November 2007 ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.
Bundesverdienstkreuz für Liesel ThurnLiesel Thurn aus Riedstadt, ehrenamtliche Beigeordnete im LWV-Verwaltungsausschuss, erhielt im Februar 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Regierungspräsident Johannes Baron verlieh ihr im Groß-Gerauer Landratsamt - im Beisein von Landrat Thomas Will und zahlreichen Ehrengästen - die hohe Auszeichnung. Der Darmstädter Regierungspräsident würdigte die beruflichen und ehrenamtlichen Leistungen der Sozialdemokratin.
Bereits seit 1997 ist Liesel Thurn in den Gremien des LWV Hessen vertreten, zunächst war sie für vier Jahre Abgeordnete in der Verbandsversammlung und Mitglied des Haushaltsausschusses. Im Dezember 2001 wurde sie als Beigeordnete in den LWV-Verwaltungsausschuss gewählt und gehört seitdem der Schulkommission an.
Die Pädagogin und frühere Konrektorin einer Schule für Lernbehinderte (Förderschule) ist schon seit 1968 kommunalpolitisch engagiert. Unter anderem gehörte Liesel Thurn über 30 Jahre lang dem Kreistag des Landkreises Groß-Gerau an, 1989 bis 1997 war sie Vorsitzende des Kreistages. Von 1984 bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2001 war Liesel Thurn hauptamtliche Stadträtin und Sozialdezernentin in Rüsselsheim.
Die Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung liegt Liesel Thurn besonders am Herzen. Seit 1997 ist sie Vorsitzende der Kreisvereinigung Groß-Gerau der Lebenshilfe.
Liesel Thurn ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

 
Präsident Robert Becker erhält BundesverdienstkreuzRobert Becker, Präsident der Verbandsversammlung des LWV, wurde im Januar 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Ministerpräsident Volker Bouffier überreichte während der Feierstunde in der Staatskanzlei das Verdienstkreuz nebst Urkunde an den 70-jährigen Mengerskirchener Ehrenbürgermeister. Bouffier würdigte in einer persönlichen Rede die großen beruflichen sowie ehrenamtlichen Verdienste Robert Beckers.
Der Christdemokrat Robert Becker steht seit 2006 an der Spitze des LWV-Parlaments. Bereits seit 1993 ist er Mitglied in den LWV-Gremien, zunächst als Abgeordneter der Verbandsversammlung, von 2001 bis 2006 als ehrenamtlicher Beigeordneter im LWV-Verwaltungsausschuss. Ende vergangenen Jahres wurde er einstimmig als Präsident der LWV-Verbandsversammlung für die XV. Wahlperiode bis 2016 wiedergewählt. In diesem Amt leitet Becker auch die Sitzungen des LWV-Hauptausschusses.
Im Hauptberuf war der gelernte Malermeister und Verwaltungswirt Büroleiter, ehe er 1981 für 24 Jahre das Amt des Bürgermeisters in seiner Heimatgemeinde Mengerskirchen übernahm, aus dem er 2005 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Als langjähriger Kreistagsabgeordneter im Landkreis Limburg-Weilburg übernahm er 1993 das Amt des Kreistagsvorsitzenden. Seit 2001 ist Robert Becker Vizepräsident des Hessischen Landkreistages. Er ist in zahlreichen Vereinen und Ehrenämtern aktiv.
Robert Becker ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne und drei Enkel.
Hermann Bellinger wird 85Am 27. Oktober 2011 wird der ehemalige Abgeordnete der LWV-Verbandsversammlung Hermann Bellinger 85 Jahre alt. Der Christdemokrat, von 1975 bis 1991 Bürgermeister in Hadamar und bis 1985 Kreistagsvorsitzender im Landkreis Limburg-Weilburg, war ab 1977 12 Jahre lang Mitglied in der LWV-Verbandsversammlung. Hier war er im Krankenhausausschuss, im Schlichtungsausschuss sowie im Personal- und Organisationsausschuss tätig.
Bellinger wirkte Anfang der 1980-er Jahre bei der Gründung der Gedenkstätte Hadamar mit, die an die NS-„Euthanasie“-Verbrechen in der damaligen Landesheilanstalt erinnert. Auch später trat er engagiert dafür ein, diese Ereignisse der örtlichen und deutschen Geschichte nicht zu vergessen. Mehrfach lud er Juden, die den Holocaust als ehemalige Mitbürger Hadamars überlebten, in ihre frühere Heimatstadt ein. Nach seinem Ausscheiden aus den Gremien des LWV wurde Hermann Bellinger im Juni 1990 mit der Ehrenplakette des Landeswohlfahrtsverbandes in Silber ausgezeichnet.
Erika Watts: 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenIhr 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV begeht am 1. Oktober 2011 die Vorzimmersekretärin Erika Watts aus Baunatal.
Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Bürogehilfin beim LWV wurde sie 1972 als Stenotypistin in der Allgemeinen Verwaltung übernommen. Seit Mai 1997 bis heute ist sie im Fachbereich Recht, dem früheren Justitiariat, als Vorzimmersekretärin tätig.
Dagmar Iske begeht 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV HessenAm 1. Oktober 2011 feiert Dagmar Iske aus Kassel, Mitarbeiterin im Büro der Frauenbeauftragten, ihr 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV.
Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Bürogehilfin war Dagmar Iske ab 1973 als Stenotypistin in der LWV-Hauptfürsorgestelle eingesetzt. Seit 1990 ist sie im Büro der Frauenbeauftragten tätig. Parallel zu dieser Tätigkeit absolvierte sie in den Jahren 1991 bis 1992 die Weiterbildung zur Verwaltungsfachangestellten.
Früherer LWV-Abgeordneter Ernst Gerhardt wird 90 JahreErnst Gerhardt, langjähriger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung, begeht am 10. September 2011 seinen 90. Geburtstag. Der frühere Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt gehörte dem Hessischen Sozialparlament über mehr als 20 Jahre an, davon 12 Jahre als Vorsitzender der CDU-Fraktion und Mitglied des Hauptausschusses. Zuvor hatte er den Vorsitz im Sozialausschuss inne und war Mitglied weiterer Ausschüsse. Nach Beendigung seines Mandates ehrte ihn der LWV 1990 mit der Ehrenplakette in Gold.
1960 wurde der Jubilar zum hauptamtlichen Stadtrat der Stadt Frankfurt gewählt, ab 1966 übernahm er dort das Sozial- und Gesundheitsdezernat. Von 1978 bis zu seiner Pensionierung in 1989 war er als Stadtkämmerer für die finanzielle Entwicklung der größten hessischen Stadt verantwortlich. Neben seinen Funktionen im LWV hatte der Christdemokrat zahlreiche weitere Ehrenämter inne. Für sein kommunalpolitisches Wirken wie auch für seinen neben- und ehrenamtlichen Einsatz ist Gerhardt bereits vielfach ausgezeichnet worden. Die Stadt Frankfurt ernannte ihn zum Stadtältesten.
Adolf Krug feiert 40-jähriges DienstjubiläumSein 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landeswohlfahrtsverband Hessen begeht am 1. September der Amtsinspektor Adolf Krug aus Espenau.
Adolf Krug begann am 1.9.1971 seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim LWV. Danach war er ab 1974 zunächst für ein Jahr im damaligen Landessozialamt tätig, bevor er seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr ableistete und danach wieder zum LWV-Landessozialamt zurückkehrte. In 1980 wechselte er in das Beamtenverhältnis. Adolf Krug arbeitet heute im LWV-Fachbereich Finanzen.
Hubert Heil wird 80 JahreHubert Heil, langjähriger Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung aus dem osthessischen Künzell, feiert am 11. August 2011 seinen achtzigsten Geburtstag. Fasst man nur die wichtigsten Ehrenämter zusammen, kommen bei dem vielfältig engagierten Jubilar bereits 128 Jahre zusammen. Fast 29 Jahre davon entfallen auf die Verbandsversammlung des LWV, der Heil von 1978 bis 2006 angehörte. Hier wirkte der Christdemokrat bei zahlreichen Weichenstellungen zur Unterstützung und Betreuung behinderter und kranker Menschen in Hessen mit, er war dort Mitglied in der Sozialhilfekommission und im Satzungs- und Rechtsausschuss. Auch gehörte Heil der Betriebskommission des damaligen Zentrums für Soziale Psychiatrie Marburg-Süd an. Beim Ausscheiden ehrte ihn der LWV mit seiner höchsten Auszeichnung, dem Ehrenring.
Daneben war der Jubilar über mehrere Jahrzehnte in Heimatgemeinde und -kreis kommunalpolitisch aktiv, allein 32 Jahre bekleidete er das Amt des Ersten Beigeordneten von Künzell. Auch im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit setzte sich Heil für seine Kolleginnen und Kollegen sowie für Dinge ein, die ihm wichtig waren. Als Gewerkschafter, Betriebsratsvorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates bei der Deutschen Bahn lag ihm besonders die Zukunft des Werkes Fulda am Herzen. Nun heißt es für den Bahner: Die „80-Kilometer-Marke“ ist erreicht.
Präsident Robert Becker wird 70Robert Becker, Präsident der Verbandsversammlung des LWV, feiert am 8. August seinen 70. Geburtstag. Seit 2006 steht der Christdemokrat und langjährige Bürgermeister des mittelhessischen Marktfleckens Mengerskirchen an der Spitze des LWV-Parlamentes. Als Präsident der Verbandsversammlung leitet Becker auch die Sitzungen des LWV-Hauptausschusses.
Zum runden Geburtstag dankt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann dem Jubilar für sein Engagement: „Der Verbandsversammlung mit Robert Becker an der Spitze ist es in der vergangenen fünf Jahren gelungen, die Leistungen für behinderte und kranke Menschen in Hessen trotz mehr als knapper Kommunalfinanzen auf einem guten Niveau zu halten und sie kostenbewusst inhaltlich weiterzuentwickeln“, sagt der LWV-Chef. Der bedeutende Anteil des LWV an der Gestaltung der sozialen Infrastruktur werde dank des Einsatzes des Präsidenten in den Regionen Hessens stärker als zuvor wahrgenommen und anerkannt.
Mit Robert Becker trat 2006 ein Mann mit langjähriger Erfahrung in den LWV-Gremien an die Spitze der Verbandsversammlung: Bereits von 1993 bis 2001 war der Christdemokrat Abgeordneter des Verbandes. Von 2001 bis 2006 wirkte Robert Becker als ehrenamtlicher Beigeordneter an den Entscheidungen im Verwaltungsausschuss des LWV mit.
Im Hauptberuf war der gelernte Malermeister und Verwaltungsbeamte Büroleiter, ehe er 1981 für 24 Jahre das Amt des Bürgermeisters in Mengerskirchen übernahm, aus dem er 2005 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Über seine Heimatgemeinde hinaus reicht das kommunalpolitische Engagement Beckers: Als langjähriger Kreistagsabgeordneter im Landkreis Limburg-Weilburg übernahm er 1993 das Amt des Kreistagsvorsitzenden. Aus dieser Funktion heraus ist Robert Becker seit 2001 Vizepräsident des Hessischen Landkreistages und wurde in diesem Amt mehrfach bestätigt. Robert Becker ist seit 1966 verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne.
Dr. Georg Maraun wird 85Am 14. Mai 2011 wird Dr. Georg Maraun, ehemaliger Erster Beigeordneter des LWV Hessen, 85 Jahre alt.
Der Sozialdemokrat, der bis 1967 sechs Jahre Landrat des Landkreises Gießen war, gehörte von 1961 bis 1969 als Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung an. Während dieser Zeit stand er dem Rechnungsprüfungsausschuss vor. Von 1977 an war er zunächst ehrenamtlicher Beigeordneter im LWV-Verwaltungsausschuss, bevor er im Februar 1981 zum hauptamtlichen Ersten Beigeordneten gewählt wurde. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Ende Mai 1991 war Dr. Georg Maraun in dieser Funktion zuständig für die Aufgabenbereiche Landessozialamt, Hauptfürsorgestelle und Erziehungshilfe. Außerdem war er Vorsitzender der Sozialhilfe- und der Fürsorgeerziehungskommission. Dr. Georg Maraun vertrat den LWV Hessen in einer großen Anzahl von Gremien und engagierte sich darüber hinaus in vielen politischen und sozialen Institutionen.
Auf das jahrzehntelange Engagement des Juristen gehen viele Initiativen in der Sozial-, Erziehungs- und Behindertenhilfe zurück. Nach seiner Tätigkeit im LWV war er 12 Jahre Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe/Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in Hessen“. Er wirkte beim Aufbau der Hilfe für behinderte Menschen in den Bundesländern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR mit.
Noch heute arbeitet er in der „Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Deutschland“ als Vorsitzender des Arbeitskreises „Behinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche“.
Zu seiner Verabschiedung aus dem LWV am 18. Juni 1991 erhielt Dr. Georg Maraun den Ehrenring des LWV, gleichzeitig wurde ihm die VdK-Ehrenplakette am Bande in Gold verliehen.
Stefan Weinrich feiert 50-jähriges DienstjubiläumEin seltenes Dienstjubiläum begeht am 1. April 2011 Stefan Weinrich aus Taunusstein: Dann ist der LWV-Mitarbeiter 50 Jahre im öffentlichen Dienst beschäftigt.
Weinrich begann seine berufliche Laufbahn 1961 bei der Deutschen Post, wechselte 1975 zur Regionalverwaltung des LWV in Wiesbaden. Dort qualifizierte er sich 1980 für den gehobenen Dienst. Im Jahre 1988 wurde ihm die Stelle des Leiters des Hauptsachgebiets „Sonderfürsorge“ der Hauptfürsorgestelle übertragen; 1991 wurde er dann Leiter des Hauptsachgebietes „Wirtschaftliche und besondere Hilfen“, außerdem war er Personalratsvorsitzender und Ausbilder in der Hauptfürsorgestelle in Wiesbaden. Im Mai 2007 übernahm Stefan Weinrich die Funktion eines kommissarischen stellvertretenden Leiters des Regionalmanagements „Behinderte Menschen im Beruf – 1“ im Integrationsamt in Wiesbaden. Im Integrationsamt gehörte er auch zum Schulungsteam. Weinrich ist seit 25 Jahren als ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht Wiesbaden tätig. Seit Januar 2008 befindet sich der Jubilar in der Freistellungsphase der Altersteilzeit.
Karl-Heinz Schirrmacher: 40-jähriges Dienstjubiläum Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beim LWV Hessen begeht am 1. April 2011 der Verwaltungsangestellte Karl-Heinz Schirrmacher aus Vellmar. Nach Abschluss seiner Lehre als Industriekaufmann arbeitete Schirrmacher ab 1966 zunächst bei seiner Lehrfirma in Uslar als Lohnbuchhalter weiter, bevor er 1967 bis 1971 den freiwilligen Wehrdienst mit dem Examen als Krankenpfleger absolvierte. Danach war er bei verschiedenen Firmen als Buchhalter und Buchhaltungsleiter beschäftigt.
Ab 1.4.1975 arbeitete er bei der damaligen Orthopädischen Klinik Wiesbaden des LWV Hessen als Leiter des Finanz- und Rechnungswesens sowie stellvertretender Verwaltungsleiter. 1980 wechselte er nach einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung in die Hauptverwaltung nach Kassel, dort zunächst für ein Projekt in die Kämmerei und dann für das Aufgabengebiet kaufm. buchende Einrichtungen in das Rechnungsprüfungsamt, die heutige Revision. Seit 2005 ist er dort stellvertretender Prüfungsbereichsleiter Finanzwesen.

 
Werner Harasta verabschiedetWerner Harasta, seit über drei Jahrzehnten Leiter der Feldbergschule in Idstein, ist zum 1. Februar 2011 aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Bereits in den 1970er Jahren hatte der Pädagoge an der Feldbergschule als Referendar seine Lehrerlaufbahn begonnen; seit 1980 leitete er die Förderschule.
Viele Gäste waren zur Abschiedsfeier gekommen. An der Wand der geschmückten Turnhalle stand in großen Buchstaben: „Time to say Goodbye“, und die Schülerinnen und Schüler hatten ein buntes Programm vorbereitet. Kinder aus der Grundstufe verabschiedeten sich von ihrem Schulleiter mit dem Kinderlied „Die Rübe“, das schon 1980 zu Harastas Amtseinführung aufgeführt wurde. In dem Lied geht es um Gemeinsamkeit: Nur zusammen können die Kinder eine dicke Rübe aus dem Boden ziehen. Diese überreichten sie schließlich Werner Harasta zum Abschied.
Gäste aus dem öffentlichen Leben wie auch Fachkollegen lobten die gute und kollegiale Zusammenarbeit mit Werner Harasta und betonten, wie sehr sie ihn vermissen werden.
Den Dank des LWV überbrachte Dr. Peter Barkey, für die Schulen zuständiger Beigeordneter: Der langjährige Schulleiter habe stets konstruktiv mit dem Schulträger zusammengearbeitet. In seiner Dankesrede wandte sich Harasta an seinen Nachfolger, den bisherigen stellvertretenden Schulleiter Michael Scheurich: „Ich weiß, dass die Feldbergschule in Zukunft in guten Händen ist“.








