Betriebsstörung? – Tagung des LWV-Integrationsamtes beleuchtet betriebliche Folgen seelischer ErkrankungenSeelische Erkrankungen und Behinderungen führen zu wachsenden Fehlzeiten in den Unternehmen und sind häufig Grund für eine Frühverrentung. Die Betroffenen leiden unter der Erkrankung, fühlen sich ausgegrenzt und fürchten um ihren Arbeitsplatz.
Auf der anderen Seite tragen die Betriebe durch die zumeist langanhaltende Arbeitsunfähigkeit der erkrankten Mitarbeiter die betriebswirtschaftlichen Folgen. Diese besorgniserregende Entwicklung stand im Juni im Mittelpunkt einer Tagung des LWV-Integrationsamtes, zu der sich 80 Personalverantwortliche und Schwerbehindertenvertreter aus hessischen Unternehmen eingefunden hatten.
Zu Beginn der Veranstaltung stellte Petra Homberg Daten und Fakten zu psychischen und Verhaltensstörungen aus dem AOK-Gesundheitsbericht vor. Im eigenen betrieblichen Interesse sollten Arbeitgeber bei seelischen Erkrankungen ihrer Mitarbeiter Gegenstrategien entwickeln, sagte Gerhard Häberle, „Ex und Job“ Soziale Dienstleistungen Wunstorf. Diese bestünden vor allem darin, psychische Fehlbelastungen wie Überforderung, Unterforderung und Fehlplatzierung am Arbeitsplatz zu vermeiden
Vertieft wurden einzelne Aspekte in Fachforen. Hier ging es um folgende Themen:
Zum Abschluss wurden die wesentlichen Inhalte der Foren in einer Ergebnisbörse allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgestellt. So erhielten die Teilnehmer vielfältige Anregungen für die betriebliche Integrationsarbeit und wurden auch über Leistungsträger und Beratungsangebote informiert.








