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Newsletter vom 08.04.2009


Newsletter vom 08.04.2009


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

heute erhalten Sie den 3. Newsletter des Integrationsamtes mit Themen zur Teilhabe am Arbeitsleben, von denen wir hoffen, dass diese Ihr Interesse finden.

Um Ihnen den Zugang zu älteren Ausgaben der Newsletter zu ermöglichen, besteht bereits seit dem Erscheinen des ersten Newsletters auf der Internetseite des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen ein Archiv.

Haben Sie Informationen zu dem Thema "Behinderte Menschen im Beruf - Integrationsamt", die für andere interessant sein könnten?
Anregungen, Wünsche und Fragestellungen zum Newsletter nehmen wir gern entgegen.

Senden Sie eine E-Mail an kontakt-integrationsamt@lwv-hessen.de.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Wir wünschen Ihnen schöne Osterfeiertage.

Ihre
Newsletter-Redaktion






Inhalt:

Kursangebot zum Schwerbehindertenrecht 2009 - Noch Plätze frei!
Neue Wege: "Bündnis für betreutes Arbeiten" in Wiesbaden
Einführung der neuen Leistung "Unterstützte Beschäftigung"
Aktualisierte Faltblätter erhältlich ...
Neue Grundlage für die Feststellung des Grades der Behinderung (GdB)
UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen wird für Deutschland verbindlich
Fachtage der Bundesarbeitsgemeinschaft "Unterstützte Beschäftigung" (BAG UB)
Gemeinsame Landestagungen des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen und des LWV Hessen - Integrationsamt







Kursangebot zum Schwerbehindertenrecht 2009 - Noch Plätze frei!

Seit Jahresbeginn steht Ihnen das Kursangebot des Integrationsamtes für 2009 im Internet zur Verfügung, in dem wieder eine Vielzahl von Grund- und Aufbaukursen sowie Informationsveranstaltungen angeboten werden.

Im Moment gibt es noch freie Plätze. Die Anmeldungen können per Internet, E-Mail oder Postkarte vorgenommen werden.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Falls Sie das Kursangebot lieber als Broschüre erhalten möchten, schreiben Sie eine E-Mail an: kontakt-integrationsamt@lwv-hessen.de.






Neue Wege: "Bündnis für betreutes Arbeiten" in Wiesbaden

In Wiesbaden hat sich ein "Bündnis für betreutes Arbeiten" gegründet. Viele wichtige Akteure der Region suchen nach neuen Wegen, um besonders betroffene schwerbehinderte Menschen in Beschäftigung zu bringen. Es ist ein Expertenkreis entstanden, in dem der Verein für Behindertenhilfe, Wiesbaden / Rheingau-Taunus-Kreis, die Integrationsfachdienste, die Heimaufsicht bei der Versorgungsverwaltung Wiesbaden und der LWV Hessen beteiligt sind. Mitgearbeitet haben auch die Geschäftsführung der katholischen Altenwohn- und Pflegegesellschaft in Wiesbaden sowie die Agentur für Arbeit Wiesbaden.

Die Idee: Die Pflegeeinrichtung für ältere Menschen, "St. Hedwig", konnte für das Projekt gewonnen werden. Sie bietet Beschäftigten einer Werkstatt für behinderte Menschen eine berufliche Tätigkeit an. Zwei junge Frauen sind inzwischen voll in den Alltag der Pflegeeinrichtung integriert. Die Zusammenarbeit ist so erfolgreich, dass eine Ausweitung des Projektansatzes unter Einbeziehung einer Altenhilfeeinrichtung in Taunusstein sowie weiterer Häuser in Wiesbaden und Umgebung geplant ist.

Die Bewohner von St. Hedwig freuen sich über das Angebot und hoffen, dass die jungen Frauen ihnen noch lange erhalten bleiben. Beiden gefällt die Arbeit, sie haben schon viel gelernt und erledigen inzwischen verantwortungsvoll kleinere Aufgaben des Alltags.

Hintergrund: Der Landeswohlfahrtsverband Hessen - Integrationsamt- unterstützt den Übergang schwerbehinderter Menschen aus der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch die Förderung von Arbeitgebern während Praktika und bei Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses. Das Integrationsamt berät Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer genauso wie die Unternehmen, bei denen diese beschäftigt sind. Dabei steht oft auch die Finanzierung von behinderungsgerechten Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Mittelpunkt. Zudem erhalten die schwerbehinderten Menschen zum Beispiel technische Hilfen oder arbeitsbegleitende Fortbildungen.






Einführung der neuen Leistung "Unterstützte Beschäftigung"

Durch das Gesetz zur Einführung der Unterstützten Beschäftigung wurde ab Januar 2009 eine neue Leistungsmöglichkeit im SGB IX geschaffen. Ziel der Unterstützten Beschäftigung ist es, behinderte Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf unter Berücksichtigung ihrer behinderungsbedingten Fähigkeiten und Fertigkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln. Die Qualifizierungsphase durch den Rehabilitationsträger dauert in der Regel zwei Jahre, danach kann das Arbeitsverhältnis durch das Integrationsamt gefördert werden. D.h., die Träger finanzieren Unterstützungsleistungen, die von geeigneten Diensten angeboten werden. Wie dies genau funktioniert und was zu beachten ist, dazu finden sie hier mehr...






Aktualisierte Faltblätter erhältlich ...

... und auf unserer Internetseite abrufbar unter: Publikationen

Sämtliche Publikationen des Integrationsamtes stehen für dort bereit.
Nur ein paar Klicks und schon können Sie sich ausführlich über die vielfältigen Themengebiete des Integrationsamtes informieren und sich einen ersten Überblick verschaffen.

Überarbeitet wurden:

Nr. 4
Der Weg zum Arbeitsplatz - Kraftfahrzeughilfe für berufstätige schwerbehinderte Menschen,

Nr. 7
Berufliche Integration, Beratung und Vermittlung und

Nr. 15
Betriebliches Eingliederungsmanagement






Neue Grundlage für die Feststellung des Grades der Behinderung (GdB)

Durch eine Änderung im Bundesversorgungsrecht, auf die im § 69 SGB IX Bezug genommen wird, ist ab 1.1.2009 eine neue Grundlage für die Feststellung des GdB eingeführt worden.

Regelungen über die Höhe des anzuerkennenden GdB enthielten bis Ende 2008 die "Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertengesetz" ("Anhaltspunkte").

Seit 1.1.2009 findet die Anlage Versorgungsmedizinische Grundsätze zu § 2 der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) vom 10.12.2008 Anwendung.






UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen wird für Deutschland verbindlich

Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für Deutschland verbindlich. Deutschland schließt so als einer der ersten EU-Mitgliedstaaten das Ratifikationsverfahren formell ab und unterstreicht den hohen Stellenwert der Konvention für seine Behindertenpolitik.

Das Übereinkommen konkretisiert bestehende Menschenrechte für die Lebenssituation von behinderten Menschen und zielt auf die Förderung ihrer Gleichbehandlung in der Gesellschaft. Statt allein auf Fürsorge und Ausgleich von vermeintlichen Defiziten zu setzen, fordert das Übereinkommen, Behinderung als Teil der Vielfalt menschlichen Lebens wahrzunehmen und behinderten Menschen eine selbstbestimmte und diskriminierungsfreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Mehr...

Die Bundesbeauftragte für behinderte Menschen hat hierzu eine Kampagne ins Leben gerufen. Mehr über die Aktivitäten und Veranstaltungen finden Sie hier...






Fachtage der Bundesarbeitsgemeinschaft "Unterstützte Beschäftigung" (BAG UB)

Die BAG UB veranstaltet am 04. und 05. Mai 2009 eine internationale Fachtagung "Unterstützte Beschäftigung - Lernen aus europäischen Erfahrungen" im Tagungshotel Seepark, Reimboldshäuser Straße, 36275 Kirchheim/Hessen sowie drei weitere Fachtage am

14.05.09 in Hamburg,
16.06.09 in Potsdam und
01.07.09 in Nürnberg.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der BAG UB.






Gemeinsame Landestagungen des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen und des LWV Hessen - Integrationsamt

"Betriebliches Eingliederungsmanagement - Gewusst wie!"


02.09.2009 in Frankenberg
16.09.2009 in Haiger
30.09.2009 in Bad Schwalbach

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e. V. und der Landeswohlfahrtsverband Hessen -Integrationsamt- bieten auch im Herbst 2009 wieder Informationsveranstaltungen für Schwerbehindertenvertretungen, Beauftragte der Arbeitgeber sowie Betriebs- und Personalräte an.

Im Rahmen dieser Veranstaltungen werden folgende Fachreferate vorgestellt:

» "Gute Regeln für gute Arbeit"
» "Wie geht es weiter? Mit der Rente?"
» "Wie sieht eine gelungene Eingliederung aus?"
» "Wenn die Eingliederung nicht gelingt, was tun?"


Wenn Sie an einer der Veranstaltungen im Herbst 2009 teilnehmen möchten, können Sie hier anmelden.

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