Landeswohlfahrtsverband Hessen


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2011 - 2. Halbjahr 2008 - 1. Halbjahr
19.06.2008

Neue Wege gehen: Experten berieten auf Fachtagung, wie Hilfen für Menschen mit Behinderung noch wirksamer werden können

Der Weg zu einer „wirkungsorientierten Steuerung in der Behindertenhilfe“ ist eingeschlagen. „Es geht auch besser“ - waren sich die rund 130 Teilnehmer einer Fachtagung einig, die kürzlich in Groß-Gerau stattfand. Veranstalter waren neben dem LWV der Sozialpsychiatrische Verein Kreis Groß-Gerau e. V. (SPV), das Mainzer Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) sowie der Kreis Groß-Gerau, in dessen Räumen die Fachleute aus ganz Hessen zusammenkamen. Input und fundierte Grundlage für die Beratungen lieferten die Ergebnisse einer Untersuchung, die das IKJ in den Psychosozialen Zentren Biebesheim und Groß-Gerau des SPV durchgeführt hatte. Ziel dieser Studie war, wissenschaftlich begründete, systematische Aussagen über Wirkungen der Arbeit des SPV für die dort betreuten Personen, überwiegend Menschen mit seelischer Behinderung und chronischer seelischer Erkrankung, machen zu können. Eine Untersuchung, wie sie bislang in der Behindertenhilfe noch unüblich ist.

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18.06.2008

LWV-Verbandsversammlung: Vereinbarung soll auch in Zukunft Qualität und Ausbau des Betreuten Wohnens sichern – Wichtige Ergänzung zum Gesetzentwurf fördert Wohl der Menschen mit Behinderung

| Bild: Verwaltungsausschuss und Präsidium während der Verbandsversammlung am 18.6.2008
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Kassel (lwv): In einer heute einstimmig verabschiedeten Resolution hat sich die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) für ein gleichmäßig ausgebautes und qualitätsorientiertes Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung stark gemacht. Dazu müsse eine landesweite Vereinbarung, die zum Jahresende 2008 ausläuft und die von Kommunalen Spitzenverbänden, dem Hessischen Sozialministerium und den Leistungsanbietern abgeschlossen wurde, verlängert werden. Mit der Vereinbarung soll einvernehmlich sichergestellt werden, dass mit den regionalen Hilfeplankonferenzen weiterhin ein wichtiges Steuerungsinstrument zur Verfügung steht, in dem passgenaue Hilfen mit den Beteiligten entwickelt werden. Weiterhin möchten die Abgeordneten mit der Vereinbarung fortschreiben, dass der LWV den Landkreisen und kreisfreien Städten die laufenden Kosten des Lebensunterhaltes für die Menschen, die im Betreuten Wohnen leben, erstattet. Nur auf der Grundlage einer neuen Vereinbarung könne die bewährte Kooperation zum Wohl der Menschen mit Behinderung fortgesetzt werden, hieß es in der Plenardebatte.

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18.06.2008

Trotz konstantem Haushaltsvolumen Anhebung der Verbandsumlage erforderlich: LWV-Verbandsversammlung verabschiedet Haushaltseckwerte für 2009

| Bild: Plenum der LWV-Verbandsversammlung am 18.6.2008
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Kassel (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) rechnet für das kommende Haushaltsjahr mit einem weitgehend konstanten Haushaltsvolumen – und das bei einer auch in 2009 wachsenden Zahl behinderter Menschen, die beispielsweise beim Betreuten Wohnen oder für die Tätigkeit in einer Werkstatt Unterstützung benötigen. Eckwerte für die Haushalts- und Budgetplanung für das kommende Jahr hat heute die Verbandsversammlung des LWV bei ihrer Plenartagung in Kassel beschlossen. Danach liegt das Haushaltsvolumen im kommenden Jahr mit rund 1,41 Mrd. Euro nur knapp über den 1,40 Mrd. Euro in 2008 (+ 0,89 %) – obwohl die Sozialhilfekosten deutlich stärker von 1,07 Mrd. auf 1,10 Mrd. Euro steigen (+ 2,59 %). „Sowohl bei den Sozialhilfeausgaben als auch beim Haushaltsvolumen insgesamt ist der konsequente Konsolidierungskurs erkennbar. Die durch die Verbandsversammlung verabschiedeten Eckwerte ermöglichen es, im Dezember einen Etat einzubringen, der die Leistungen für Menschen mit Behinderung absichert“, sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.

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16.06.2008

„Landesweiter Kompetenzträger für Menschen mit Behinderung“: LWV-Chef Brückmann plädiert bei Landtags-Anhörung für Verbleib des Betreuten Wohnens beim Kommunalverband

| Bild: Betreutes Wohnen der Sozialen Förderstätten e. V. in Bebra
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Wiesbaden/Kassel (lwv): „Der LWV ist der Garant für eine angemessene, zeitgemäße und wirtschaftliche Eingliederungshilfe in ganz Hessen aus einer Hand.“ Für den Verbleib des Betreuten Wohnens für Menschen mit Behinderung in der Zuständigkeit des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hat sich heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in der Anhörung des Sozialpolitischen Ausschusses im Hessischen Landtag eingesetzt. Mit dem Ausbau des Betreuten Wohnens setze der LWV mit großem Erfolg den Grundsatz „ambulant vor stationär“ in die Praxis um. Damit, so Brückmann, orientiere sich die Behindertenhilfe stärker denn je an den Bedürfnissen ihrer Zielgruppe, denn Menschen mit Behinderung strebten nach mehr Selbstbestimmung und nach mehr Selbstständigkeit.

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04.06.2008

LWV Hessen: Anteil schwerbehinderter Mitarbeiter beim Kommunalverband erreicht mit 14 % neuen Spitzenwert

| Bild: Elena Lotzgeselle (r.), Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten, und Ausbilder Udo Schade
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Kassel (lwv): In den Verwaltungsdienstellen in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden sowie in den übrigen Betriebsstätten des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) arbeiteten im vergangenen Jahr soviel schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie nie zuvor: Mit 199 Beschäftigten lag die Zahl schwerbehinderter Mitarbeiter deutlich über der Vorgabe von 71 gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtplätzen. Prozentual wuchs der Anteil schwerbehinderter Mitarbeiter beim Kommunalverband somit von 9,03 % in 2006 auf nun 14,11 % (2007). „Mit dieser Zahl können wir nicht nur die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 5 % übertreffen: Wir liegen auch weit über der Vorgabe unserer Verbandsversammlung, die einen Anteil von mindestens 6 % erreicht sehen möchte“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann die positive Entwicklung im Verwaltungsausschuss des LWV. Damit werde der LWV seiner Vorbildfunktion als Sozialverband mehr als gerecht.

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29.05.2008

„Wir verstehen uns“ beim Hessentag in Homberg – Am Stand in Halle 1 macht der LWV Besucher mit Fingeralphabet und Gebärdensprache vertraut

| Bild: Ministerpräsident Koch besucht LWV-Hessentagsstand
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Kassel/Homberg(Efze) (lwv): „Wir verstehen uns“: Das Motto, mit dem der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) in diesem Jahr auf dem Hessentag im nordhessischen Homberg auftritt, soll nicht nur für die gute Stimmung auf dem großen Landesfest gelten. Es beschreibt auch eine Zielvorstellung im Zusammenleben zwischen Menschen mit Behinderung und ihren nichtbehinderten Zeitgenossen. Beide Gruppen können sich verstehen, wenn sie aktiv aufeinander zugehen und bereit sind, von einander zu lernen. Zum Beispiel, wie die Kommunikation mit Gebärdensprache und Fingeralphabet unter gehörlosen und hörbehinderten Menschen funktioniert. Auch, wie sich hörende Menschen hier beteiligen können. Darüber informiert der LWV auf dem Hessentag - gemeinsam mit seiner in Homberg ansässigen Hermann-Schafft-Schule, einer Förderschule für hörgeschädigte und sehbehinderte Schüler/innen. Am Stand in Halle 1 der Landesausstellung steht wie immer eine Mitmachaktion im Mittelpunkt: Besucher, die unter Beweis stellen, dass sie ihren Namen im Fingeralphabet darstellen können, erhalten eine Belohnung.

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20.05.2008

Von „Hohen Hospitälern“ zu „Zentren für Soziale Psychiatrie“ – Stiftung der Hospitäler vor 475 Jahren begründet Psychiatrie und Behindertenhilfe in Hessen als öffentliche Aufgabe – LWV feiert Jubiläum

| Bild: Teilnehmer der Feierstunde vor dem Philippstein in der Hainaer Klosterkirche
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Kassel/Haina (lwv): Mit einer Festveranstaltung in der Klosterkirche des Zentrums für Soziale Psychiatrie Haina hat heute der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) an die Gründung der Hohen Hospitäler vor 475 Jahren erinnert. Landgraf Philipp von Hessen hatte 1533 und in den Folgejahren – europaweit einmalig - auf hessischem Territorium vier Hospitäler für kranke, bedürftige und behinderte Menschen aus der Landbevölkerung gestiftet. Er gilt als Schöpfer einer „gezielten und flächenbezogenen Sozialpolitik“ und sei bis heute Vorbild für eine Politik, die nie Solidarität und gesellschaftliche Teilhabe von behinderten und kranken Menschen aus dem Blick verloren habe, unterstrich LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann vor rund 200 Festgästen.

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16.04.2008

Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern sichert Arbeitsplätze gehörloser Menschen – Leistungsträger LWV passt Stundensätze an

| Bild: Gebärdensprachdolmetscher
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Kassel (lwv): Das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hebt den Stundensatz, der Gebärdensprachdolmetschern (GSD) gezahlt wird, wenn sie gehörlose Menschen bei der Ausübung ihres Berufes unterstützen, auf den von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter empfohlenen Satz an und leistet dadurch auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Eingliederung gehörloser Menschen. „Beschäftigte in Betrieben und Verwaltungen müssen heute an ihren Arbeitsplätzen uneingeschränkt kommunikationsfähig sein. GSD ermöglichen gehörlosen Mitarbeitern eine Teilnahme an wichtigen betrieblichen Besprechungen, Konferenzen und Teamsitzungen. Für den betrieblichen Alltag vieler Unternehmen sind sie daher unverzichtbar und machen die Arbeitsplätze gehörloser Kollegen sicherer“, erläuterte die für das Integrationsamt zuständige Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, einen heute gefassten Beschluss des LWV-Verwaltungsausschusses. Die Kosten des GSD-Einsatzes würden durch Mittel des Integrationsamtes gedeckt - sie stammen aus der Ausgleichsabgabe, die von Unternehmen entrichtet wird, die weniger als 5 % schwerbehinderte Mitarbeiter beschäftigen.

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16.04.2008

Die Integrationsfachdienste in Hessen sollen finanziell abgesichert werden

| Bild: IFD-Fachberater Reinhard Goldbach, Wiesbaden (r.) im Gespräch mit einem Schwerbehinderten-Vertrauensmann
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Kassel (lwv): Die hessischen Integrationsfachdienste (IFD) leisten mit qualifiziertem Personal in den Bereichen „Beratung“ und „Vermittlung“ einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Diese wichtigen Dienste sollen erhalten und in ihrem Bestand abgesichert werden. Durch mehrere gesetzliche Änderungen im Zuge der „Hartz-Reform“ wurde zum 1. Januar 2005 der IFD-Dienst im Bereich „Vermittlung“ von den Agenturen für Arbeit in die Strukturverantwortung der Integrationsämter übergeben.

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08.04.2008

„LWV-Gesundheitsmanagement GmbH soll Qualitätsmarke für Hessen werden“ – Neu gegründete Klinikholding startete vor hundert Tagen – Aufsichtsrats-Chef und Geschäftsführer ziehen positive Zwischenbilanz

| Bild: LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Brückmann (li.); Geschäftsführer Reinhard Belling
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Kassel (lgm): „Die LWV-Gesundheitsmanagement GmbH ist unsere Antwort auf den rasanten Wandel im Gesundheitswesen. Mit ihr haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Patienten unserer Kliniken auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen und – wie es in der Psychiatrie unverzichtbar ist – ganzheitlich, mit allen Persönlichkeitsanteilen wahrgenommen und behandelt werden. Trotz des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen – der durch die jüngsten Tarifabschlüsse wachsen wird - genießt die medizinische, therapeutische, pflegerische und pädagogische Arbeit in der LGM absoluten Vorrang.“ Vor einhundert Tagen, am 1. Januar 2008, hat die neu gegründete LWV-Gesundheitsmanagement GmbH (LGM) ihre Arbeit aufgenommen – heute zogen LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Brückmann und Geschäftsführer Reinhard Belling in einem Pressegespräch eine positive Zwischenbilanz. Auch umrissen sie das Unternehmensziel der kommenden Monate: Patienten und potentielle Patienten sollen künftig in der LGM eine „Marke“ erkennen, die bei allen Behandlungsangeboten für eine gleichbleibend hohe Qualität steht.

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19.03.2008

„Solide – Sparsam - Bedarfsgerecht“: LWV-Verbandsversammlung beschließt Haushalt für 2008 – 1,1 Mrd. Euro für Behindertenhilfe in Hessen

| Bild: LWV-Haushalt: Steigende Fallzahlen - konstante Verbandsumlage
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Kassel (lwv): „Mit dem Haushalt 2008 sichern wir bedarfsgerechte Hilfen für über 45.000 Menschen mit Behinderung in Hessen und ermöglichen ihnen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Leistungen sind dabei solide finanziert, weil wir stets auch die finanziellen Interessen unserer Träger im Auge behalten. Mit diesem Etat beweist der LWV einmal mehr, dass er zukunftsfähig und kein Auslaufmodell ist.“ Diese heute geäußerte Einschätzung von LWV-Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann teilt eine große Mehrheit der LWV-Verbandsversammlung: In der heutigen Plenartagung im Kasseler Ständehaus beschloss das LWV-Parlament mit den Stimmen der Kooperationspartner von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP den – letztmalig kameralistisch aufgestellten - Verbandsetat für 2008, der ein Gesamtvolumen von 1,4 Mrd. Euro (Verwaltungshaushalt) aufweist. Über die Verbandsumlage steuern die Träger des LWV, die hessischen Landkreise und kreisfreien Städte, 888 Mio. Euro zu den Leistungen des Kommunalverbandes bei. „Ein Betrag, der trotz zunehmender Inanspruchnahme von Leistungen auch aufgrund der Ausrichtung auf ambulante Hilfeformen und erfolgreicher Konsolidierung zum vierten Mal in Folge konstant bleibt“, unterstrich der LWV-Chef.

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19.03.2008

Beteiligungsbericht 2006: Positiver Trend bei LWV-Unternehmen hält an

| Bild: Sitzung der LWV-Verbandsversammlung
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Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) war im Jahr 2006 an insgesamt 14 Unternehmen beteiligt, die zusammen über ein Stammkapital von 25,5 Mio. Euro verfügten. An fünf gemeinnützigen GmbHs hielt er eine 100 %-Beteiligung, an einer weiteren war er mit 1,18 % am Kapital beteiligt. Acht Unternehmen wurden als Eigenbetrieb nach öffentlichem Recht geführt. Über seine 14 Gesellschaften und Eigenbetriebe war der LWV 2006 an weiteren 16 Unternehmen mit Geschäftsanteilen in Höhe von 294.000 Euro indirekt beteiligt. Diese Daten enthält der von der LWV Hauptverwaltung herausgegebene Beteiligungsbericht 2006, der der Verbandsversammlung in ihrer heutigen Sitzung vorgelegt wurde. Der Bericht gibt einen quantitativen und qualitativen Einblick in die ökonomische Situation der Zentren für Soziale Psychiatrie und der anderen Betriebe. Es ist der zehnte seiner Art, der zentrale Daten und Zahlen zur LWV-Unternehmensgruppe bereitstellt. Seit wenigen Jahren besteht eine Verpflichtung zur Veröffentlichung.

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10.03.2008

Ehrenamtlicher Einsatz für psychisch kranke Menschen: WALTER-PICARD-PREIS 2008 geht an Stephan Sahm aus Rodgau und die Theatergruppe „Sandkörner“ aus Wetzlar

| Bild: (v. l.) Präsident Robert Becker, Gisela Picard, Wolfgang Muy ('Sandkörner'), Stephan Sahm, Beig. Dr. Peter Barkey
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Kassel/Riedstadt (lwv): „Die Preisträger nutzen wiedergewonnene Stabilität und Stärke nicht nur für sich selbst, sondern lassen auch andere Menschen, die sich in einer akuten Krankheitsphase befinden, daran teilhaben.“ Ohne den Einsatz vieler Hundert ehrenamtlich aktiver Menschen ist das dichte gemeindepsychiatrische Netz Hessens nicht mehr vorstellbar. Besonders dieses Engagement soll daher durch den heute im Riedstädter Philippshospital vom Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) zum vierten Mal vergebenen Walter-Picard-Preis gestärkt werden. Dort zeichneten Robert Becker, Präsident der LWV-Verbandsversammlung, und Beigeordneter Dr. Peter Barkey gleich zwei Preisträger aus: Stephan Sahm aus Rodgau im Landkreis Offenbach und die Theatergruppe „Sandkörner“ des Sandkorn-Hauses in Wetzlar erhielten den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis, der alle zwei Jahre für besonders vorbildliche Leistungen in der hessischen Gemeindepsychiatrie vergeben wird.

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28.02.2008

LWV öffnet Magazine am „Tag der Archive“

| Bild: Prof. Dr. Christina Vanja (links) mit Besuchern des LWV-Archivs
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Zum vierten Mal öffnen Archive der gesamten Republik am „Tag der Archive“ ihre Pforten und laden zur Beschäftigung mit der – vielfach noch immer höchst aktuellen - Vergangenheit ein. In Nordhessen bieten in diesen Tagen acht Archive neben Führungen auch Informationen unter dem diesjährigen Oberthema „Heimat und Fremde“ an. Mit dabei war heute das Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes, das ergänzend zu den Führungen eine kleine Ausstellung „Soziale Hilfen für Heimatlose und Kriegsopfer nach 1945“ zusammengetragen hatte.

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27.02.2008

Mehr und bessere Leistungen – Konstante Umlage: Brückmann und Schönhut-Keil sehen LWV-Budget auf gutem Weg

| Bild: Landesdirektor Uwe Brückmann bei der Vorstellung des LWV-Haushalts 2008 in Fernwald
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Die gesetzlich verbrieften Ansprüche von Menschen mit Behinderungen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfüllen und gleichzeitig mit den Mitteln seiner Geldgeber sorgsam umgehen. Ein Spagat, der dem LWV von Jahr zu Jahr besser gelingt: Während die Verbandsumlage zum vierten Mal in Folge konstant gehalten wird, wächst die Zahl der Menschen mit Behinderung, die Hilfen benötigen. Bei äußerster Sparsamkeit gelinge dem LWV der Umbau in der Behindertenhilfe, unterstrichen heute Landesdirektor Uwe Brückmann und Erste Beigeordnete Evelin Schönhut-Keil in Fernwald bei Gießen vor Vertretern von Landkreisen und kreisfreien Städten sowie der Kommunalen Spitzenverbände. In der „Fernwald-Veranstaltung“ stellt der LWV alljährlich die Haushaltsdaten des begonnenen Jahres vor. Der Budgetentwurf für 2008 liegt den Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung im März zur Beschlussfassung vor und wird gegenwärtig intensiv in den Ausschüssen des Kommunalverbandes beraten.

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07.02.2008

LWV zeichnet Prof. Dr. Gerhard Aumüller mit Ehrenplakette in Gold aus

| Bild: Verleihung der LWV-Ehrenplakette in Gold an Prof. Dr. Gerhard Aumüller durch LWV-Beigeordneten Dr. Peter Barkey
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Der langjährige Geschäftsführende Direktor des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Gerhard Aumüller, ist anlässlich seiner Emeritierung durch den LWV Hessen mit der Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet worden. LWV-Beigeordneter Dr. Peter Barkey, der die Ehrenplakette bei der Verabschiedungsfeier in Marburg überreichte, sagte: „Mit der Verleihung der Ehrenplakette spricht der LWV Herrn Professor Aumüller Dank und Anerkennung für seine langjährigen Verdienste um den Kommunalverband aus.“ Insbesondere dem Zentrum für Soziale Psychiatrie in Haina sei Aumüller durch eine mehr als ein Jahrzehnt andauernde gute Zusammenarbeit verbunden, aber auch auf wissenschaftlichem Gebiet gäbe es eine intensive und erfolgreiche Kooperation zwischen dem Archiv des LWV und dem Lehrstuhl Aumüllers.

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28.01.2008

Hessen gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

| Bild: Landtagspräsident Norbert Kartmann bei der Gedenkveranstaltung in Wiesbaden
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Auf Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten, des Präsidenten des Hessischen Landtages, des Landesdirektors des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen sowie der Präsidenten der Kommunalen Spitzenverbände fand am 27. Januar 2008 im Staatstheater Wiesbaden die zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Aus gutem Grund, so Landtagspräsident Norbert Kartmann, stehe der Tag, an dem 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde, wie ein ehernes Mahnmal in der Zeittafel deutscher und europäischer Geschichte, ein unauslöschliches Mahnmal gegen Brutalität und Unmenschlichkeit, gegen Unterdrückung und Verfolgung, gegen Völkermord und Euthanasie. „Wenn wir uns entschlossen haben, die diesjährige Gedenkstunde auch an einem Tag zu begehen, an dem die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zu den Wahlurnen gerufen sind, so zeigt dies die Bedeutung dieses Tages, der keinen Aufschub verdient“, betonte der Landtagspräsident. Zur Gedenkstunde lasen Schauspieler des Staatstheaters Wiesbaden aus Briefen und Texten.

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23.01.2008

LWV-Integrationsamt fördert Ausstattung von Mikrofilmstellen - Arbeitsplätze für 30 schwer behinderte Mitarbeiter gesichert

| Bild: Justizangestellter Joachim Schwarz in der Mikrofilmstelle Marburg
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Im Landgericht Marburg ist heute die erste modernisierte Mikrofilmstelle der hessischen Justizverwaltung in Betrieb genommen worden. Das Justizministerium stattet mit Unterstützung des LWV-Integrationsamtes seine insgesamt 5 Mikrofilmstellen mit neuen Geräten aus, um die Leistungsfähigkeit der Stellen erhöhen und 30 Arbeitsplätze von schwer behinderten Mitarbeitern sichern zu können: „Die hessische Justiz setzt ihren Weg der Innovation und Modernisierung konsequent fort. Mit der Hybridarchivierung bei der Aktenaufbewahrung kann nicht nur die Anzahl verfilmter Akten gesteigert werden, sondern wird auch der Zugriff auf die Akten erleichtert“, erklärte dazu Justizstaatssekretär Dr. Thomas Schäfer. Eine Maßnahme, die auch der Sicherung von Arbeitsplätzen schwer behinderter Menschen diene, hob Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des LWV, hervor: „Ich freue mich darüber, dass wir mit den Mikrofilmstellen in der hessischen Landesverwaltung viele qualifizierte und dauerhafte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen sichern können, die an ihrem Arbeitsplatz besondere Hilfsmittel benötigen. Das Land Hessen zeigt sich als ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber, der gezielt behinderte Menschen in das Berufsleben integriert.“

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