Landeswohlfahrtsverband Hessen
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2011 - 2. Halbjahr 2008 - 2. Halbjahr
22.12.2008
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Das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung, das nach einer Entscheidung des Hessischen Landtags bis 2012 in Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) bleibt, ist ein wichtiges ambulantes Leistungsangebot, das die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung fördert. Um Menschen mit Behinderung zu informieren und sie zum Schritt ins Betreute Wohnen zu ermuntern, hat der LWV eine neue Broschüre herausgegeben.
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19.12.2008
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Das von der Hessischen Landesregierung kürzlich vorgestellte Sonderinvestitionsprogramm „Schul- und Hochschulbau“ mit einem Volumen von insgesamt 1,7 Mrd. Euro soll auch beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) zum Einsatz kommen. LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann begrüßt, dass aus dem Programm im kommenden Jahr für die 13 in Trägerschaft des LWV stehenden Schulen rund 2,1 Mio. Euro zur Verfügung stehen: „Mit den Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms können wir unsere Anstrengungen, die Lern- und Lehrbedingungen in den Schulen zu verbessern, spürbar verstärken.“ An sinnvollen Maßnahmen mangele es nach Ansicht des LWV-Chefs nicht: „Auch wir sind dabei, in unseren Förderschulen Ganztagsangebote zu schaffen. Im Unterricht soll Schülerinnen und Schülern moderne Technik zur Verfügung stehen. Durch dringend notwendige und jetzt mögliche Investitionen in die Gebäudesubstanz kann Energie eingespart und der Brandschutz verbessert werden.“
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19.12.2008
Die Aufgaben der Kriegsopfer-Fürsorgestelle des Hochtaunuskreises gehen ab dem 1. Januar 2009 auf den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über. In diesem Leistungsbereich gibt es dann für alle Bürger/innen im Landkreis nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen beim Fachbereich Soziale Transferleistungen und Fachbereich Leitstelle Frauen, Senioren, Behinderte und Krankenhilfe des Hochtaunuskreises angesiedelt. Im Einzelfall erhielten Beschädigte weitere Leistungen durch die LWV-Hauptfürsorgestelle, also von zwei Kostenträgern. Für alle Leistungsbezieher/innen aus dem Hochtaunuskreis werden nun ab Januar die Aufgaben der Fürsorgestelle beim LWV gebündelt. Im Interesse von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden diese Aufgaben nun aus einer Hand übernommen.
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18.12.2008
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Das „Vierte Hessische Schwerbehinderten-Programm“ sorgt auch in den beiden kommenden Jahren dafür, dass sich die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Behinderung verbessern. In 2009 und 2010 will der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit sowie den optierenden Kommunen jährlich 2,2 Mio. Euro aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung stellen. Damit bleibt das bisherige jährliche Fördervolumen erhalten. Für die Fortführung dieses arbeitsmarktpolitischen Instrumentes hat die Verbandsversammlung des LWV in Kassel grünes Licht gegeben.
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17.12.2008
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann hat in der heutigen Plenartagung der LWV-Verbandsversammlung den Haushaltsentwurf für 2009 eingebracht. Der erstmals in doppelter Buchführung („Doppik“) aufgestellte Haushalt weist ein Gesamtvolumen von 1,48 Mrd. Euro auf und wächst damit gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um 1,27 %. Aufgrund weiterhin steigender Sozialhilfeausgaben muss der Hebesatz der Ver-bandsumlage von 11,887 auf 11,916 % angehoben werden: „Die Anpassung des Hebesatzes ist unumgänglich, weil wir die Mittel nach vier Jahren mit sinkenden Hebesätzen und konstanter Umlage für die weiter wachsende Zahl von Menschen mit Behinderung benötigen. Während wir seit 2005 die Umlage konstant halten konnten, wird die Zahl der leistungsberechtigten Menschen bis Ende 2009 um mehr als 10 % wachsen (2005: 43.470; 2009: 48.187). Sie brauchen unsere Unterstützung und Förderung. Für das kommende Haushaltsjahr 2009 gilt uneingeschränkt: Wir sichern die gesellschaftliche Solidarität. Wir garantieren unseren behinderten Mitbürgern verbriefte Teilhaberechte. Und wir bleiben mit unserem Haushalt auf Sparkurs“, sagte der LWV-Chef in seiner Einbringungsrede vor den Abgeordneten. In den kommenden Wochen wird der Etatentwurf in den Verbandsgremien beraten, bevor er im März 2009 zur Verabschiedung gelangt.
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17.12.2008
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Für alle Zielgruppen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Hessen sollen Personenzentrierte Hilfen mit einer zeitbasierten Leistungsvergütung eingeführt werden. So lautet die Zielsetzung eines Beschlusses, den die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in ihrer heutigen Sitzung gefasst hat. Zu einem personenzentrierten Hilfeplanverfahren gehören ein einheitliches Hilfeplaninstrument und die verbindliche Verankerung von Hilfeplankonferenzen, heißt es weiter im Beschluss. Dieses neue personenzentrierte Hilfeplanverfahren soll in Verbindung mit einer zeitbasierten Vergütung der Leistungen zunächst in den Regionen Stadt und Landkreis Fulda sowie Werra-Meißner-Kreis als Pilotprojekt umgesetzt werden. „Die Individualität des einzelnen Menschen rückt mit dem Ansatz Personenzentrierte Hilfen in den Mittelpunkt des Hilfesystems. Ihm kann so eine passgenaue Hilfe angeboten werden. Das war mit dem bisherigen System der einrichtungsbezogenen Behindertenhilfe in dieser Form nicht möglich“, so die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil.
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17.12.2008
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2007 hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen die bis dahin als Eigenbetriebe geführten Zentren für Soziale Psychiatrie und weitere Kliniken in gemeinnützige GmbHs umgewandelt und als strategische Unternehmensholding die LWV-Gesundheitsmanagement GmbH gegründet. Nach Eintragung der neuen Gesellschaften in die örtlichen Handelsregister war der LWV zum Jahresende 2007 an insgesamt 15 Unternehmen mit einem Stammkapital von 1,7 Mio. Euro direkt beteiligt. An zwei GmbHs hielt er eine 100 %-Beteiligung, an weiteren 12 Unternehmen war er mit jeweils 5,1 % beteiligt. An einer gemeinnützigen Gesellschaft hielt er 1,18 % des Stammkapitals. Über seine direkten Beteiligungen hielt der LWV 2007 an 16 weiteren Unternehmen indirekte Geschäftsanteile in Höhe von 383.000 Euro.
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08.12.2008
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Wer sich bereits in der Schule in Sachen Informations- und Kommunikationstechnik qualifiziert, hat später bessere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Das Lehrpersonal der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg und der LWV Hessen als Schulträger haben daher viel in Unterrichtskonzepte und die EDV-Ausstattung der Schule für Blinde und Sehbehinderte investiert, um Schülerinnen und Schüler optimal ausbilden und anschließend gut vorbereitet in das Berufsleben schicken zu können. Dafür erhielt die Friedberger Schule nun eine hohe Auszeichnung: Sie zählt zur bundesweiten Spitzengruppe in einem Feld von mehr als 250 Schulen, die sich an einem Wettbewerb zur „IT-Fitness“ beteiligten. Heute nahmen Vertreter der Schule die Auszeichnung der von Microsoft Deutschland ins Leben gerufenen gleichnamigen Initiative entgegen. Neben Schulleiter Dieter Bretz war für den Schulträger Beigeordneter Dr. Peter Barkey bei der Preisübergabe dabei.
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01.12.2008
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen – Hauptfürsorgestelle – und die Fürsorgestellen für Kriegsopfer bei den kreisfreien und kreisangehörigen Städten ab 50.000 Einwohnern sowie den Landkreisen in Hessen führen auch im Jahr 2009 wieder Erholungsaufenthalte für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene durch, so z. B.
über Weihnachten und den Jahreswechsel 2008/2009 sowie im Winter 2009.mehr...
14.11.2008
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Kassel (lwv) – 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) sind nun "Fallmanager" mit Zertifikat. Durch den erfolgreichen Abschluss eines berufsbegleitenden Kontaktstudiums sind sie künftig in der Lage, den Wünschen ihrer Klienten – Menschen mit Behinderung - nicht nur mit dem nötigen fachlichen Wissen, sondern auch mit erweiterter methodischer Kompetenz zu begegnen. Heute unterzogen sich die LWV-Mitarbeiter im nordhessischen Trendelburg der abschließenden mündlichen Prüfung. Aus den Händen von Dr. Michael Nagy, Professor an der mitbeteiligten Fachhochschule Heidelberg, und Trendelburgs Bürgermeister Bernhard Klug nahmen sie anschließend die Urkunden entgegen.mehr...
03.11.2008
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Eine Delegation hochrangiger Sozialexperten aus Südkorea hat heute den LWV besucht. Die 12-köpfige Delegation, die sich aus Vertretern der „Korea Employment Promotion Agency for the Disabled“ (Koreanische Beschäftigungsagentur für Menschen mit Behinderung) und aus Vertretern koreanischer Unternehmen zusammensetzt, wurde von der Ersten Beigeordneten des LWV, Evelin Schönhut-Keil, im Ständehaus empfangen. Thema des Besuches war die Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben. Dazu steuerten die Fachleute zuerst den LWV Hessen an, wo sie sich über die Aufgaben des beim LWV angesiedelten Integrationsamtes informierten.
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29.10.2008
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Kassel/Heppenheim (lwv): In Kassel hat heute die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) gleichlautende Beschlüsse seines Verwaltungsausschusses und der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH (LGM) bestätigt, wonach das Zentrum für Soziale Psychiatrie Bergstraße gemeinnützige GmbH in Heppenheim für seine Klinik einen Neubau in direkter Anbindung zum dortigen Kreiskrankenhaus errichten will. „Mit der heutigen Beschlussfassung haben wir die letzte Hürde für das Bauvorhaben genommen, nun können die Planungen für den Neubau beginnen“, sagte Uwe Brückmann, LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der Muttergesellschaft LWV-Gesundheitsmanagement GmbH. Auch GmbH-Geschäftsführer Reinhard Belling begrüßte die Zustimmung der LWV-Parlamentarier: „Damit sind jetzt die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass wir das psychiatrische Angebot in Heppenheim in zeitgemäße Strukturen überführen können. Sie sollen den Patienten die Ausstattung und Atmosphäre bieten, die sie heute von einem Krankenhaus erwarten.“ Das neue Klinikgebäude soll voraussichtlich Platz für 170 Betten bieten. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie Bergstraße rechnet mit Investitionskosten von rund 30 Mio. Euro.
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25.10.2008
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Kassel/Hadamar (lwv): Vor 25 Jahren gründete der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die Gedenkstätte Hadamar, um der Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen in seinen Einrichtungen zu gedenken und einen Ort der historisch-politischen Bildung zu schaffen. Bis heute hat sich diese erste deutsche Gedenkstätte als Ort des Erinnerns und Gedenkens mit rund 14.000 Besuchern pro Jahr einen anerkannten Platz in der bundesweiten Gedenkstättenlandschaft erarbeitet. Im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft würdigte der LWV heute die 25-jährige Arbeit der Gedenkstätte. Bei diesem Anlass wurde ebenfalls das 10-jährige Bestehen des Fördervereins, der die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte begleitet, begangen.
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24.10.2008
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Kassel/Bad Emstal (lwv): Vor 475 Jahren wurden durch Stiftung Landgraf Philipps von Hessen die „Hohen Hospitäler“ in Haina und Merxhausen, die heutigen Zentren für Soziale Psychiatrie, gegründet. In Anwesenheit von Bürgermeister Ralf Pfeiffer haben das Zentrum für Soziale Psychiatrie Kurhessen gemeinnützige GmbH und der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) in einer Feierstunde an diese Gründung erinnert. LWV-Beigeordneter Dr. Peter Barkey skizzierte in seinem Festvortrag die Entwicklung von den „Hohen Hospitälern“ zu Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie. Dabei widmete er sich der Spannung zwischen Ideal und Wirklichkeit und schlug den historischen Bogen bei der Unterbringung, Versorgung und personellen Betreuung von damals bis heute.
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09.10.2008
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Kassel (lwv): Eine Suchterkrankung, familiäre Probleme, eine berufliche Krise – die Palette von Gründen, die Menschen – in der Mehrzahl Männer – veranlassen, ihre bürgerliche Existenz aufzugeben und ein Leben auf der Straße zu führen, sind vielfältig. Unentbehrliche Anker für diese Menschen sind in Hessen 42 Fachberatungsstellen/ Tagesaufenthaltsstätten für alleinstehende Wohnungslose, deren Arbeit nach einer heutigen Entscheidung des Landeswohlfahrtsverbandes in diesem Jahr mit rund 9,3 Mio. Euro gefördert wird. Der LWV trägt somit rund 87 % der Kosten dieser Einrichtungen. „Wohnungslose Menschen werden von den Beratungsstellen dabei unterstützt, wieder sesshaft zu werden. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die von den 42 Einrichtungen professionell und mit viel Engagement wahrgenommen wird“, erläutert LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann den Beschluss des Verwaltungsausschusses.
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08.10.2008
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Wussten Sie, dass Depressionen zu den weltweit am weitesten verbreiteten Krankheiten und zu den Hauptursachen für verminderte berufliche Leistungsfähigkeit, familiäre Zerrüttung und Selbstmord gehören? Dennoch erhält die Mehrheit der Betroffenen weder eine Diagnose noch eine Behandlung.
Am 10. Oktober ist Tag der seelischen Gesundheit. Indem Sie die seelische Gesundheit zu einem Thema machen, helfen Sie, die Welt zu verändern.
World Federation for Mental Health
(Weltverband für seelische Gesundheit) Kassel (lwv/lgm): Der Forderung, angesichts einer wachsenden Zahl psychisch kranker Menschen die psychiatrische Versorgung stärker in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion zu rücken, haben sich zum „Internationalen Tag der seelischen Gesundheit“ am 10. Oktober Uwe Brückmann, LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH, und Reinhard Belling, Geschäftsführer der GmbH, angeschlossen. Nur durch leistungsfähige und ausreichend finanzierte psychiatrische Kliniken als Teil eines integrierten, gemeindenahen Netzes der psychiatrischen Versorgung sei es möglich, einer seit Jahren steigenden Zahl von Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden und sich deshalb in Behandlung begeben müssen, wirksam und nachhaltig zu helfen. Kostendämpfung und die Budgetdeckelung der vergangenen Jahre hätten den Kliniken dabei aber zunehmend Grenzen gesetzt: „Hier hat der kürzlich vorgelegte Entwurf der Bundesregierung zur Krankenfinanzierung keinen wirklichen Durchbruch gebracht. Nach wie vor kämpfen viele psychiatrische Krankenhäuser damit, die Vorgaben der Psychiatrie-Personalverordnung erfüllen zu können“, sagten die beiden Klinikexperten.
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25.09.2008
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Kassel/Wiesbaden (lwv): „Wir freuen uns sehr, dass das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung bis 2012 in der Zuständigkeit des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen bleibt“, kommentierten LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann und Erste Beigeordnete Evelin Schönhut-Keil die Beschlüsse*), die der Hessische Landtag heute gefasst hat. Das sei, so die LWV-Spitze, eine gute Entscheidung für Menschen mit Behinderungen, da die verschiedenen Hilfen weiterhin – wie im Sozialrecht vorgesehen - in einer Hand lägen. So könne eine zeitgemäße Eingliederungshilfe landesweit auf gleichem Standard ausgebaut werden, bei der die individuellen Bedürfnisse der Menschen sowie fließende Übergänge zwischen stationären und ambulanten Angeboten im Mittelpunkt stünden.
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15.09.2008
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Kassel (lwv): Gabriela S. *), 24 Jahre, kommt mit psychosozialen Problemen in die Beratungsstelle nach Melsungen. Sie ist arbeitslos, leidet an einer Depression und an einer Persönlichkeitsstörung. In den Beratungsgesprächen geht es um den Verlust ihres Arbeitsplatzes, um fragile soziale Kontakte und ihre Ängste bezüglich dieser Themen. Nach einigen Gesprächen kann sie wieder ein Arbeitsverhältnis eingehen, wird aber noch mit dem Ziel beratend begleitet, ihren Lebensalltag ohne Hilfe zu bewältigen. Das Psychosoziale Zentrum Schwalm-Eder-Nord ist eines von 48 Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen, die durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) gefördert werden.
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05.09.2008
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Kassel/Fulda (lwv): Vor 55 Jahren – am 8. September 1953 - kam in Fulda erstmals die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, das „Hessische Sozialparlament“, zusammen. Darauf hat heute der Präsident der Verbandsversammlung, Robert Becker, hingewiesen: „Mit der ersten Sitzung begannen die Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung mit einer anspruchsvollen Aufgabe: Die Fürsorge für behinderte, kranke und bedürftige Menschen musste nach sozialstaatlichen Grundsätzen neu aufgebaut werden. Mit Gründung des LWV wurde den Betroffenen signalisiert: Ihr seid ein Teil der Gesellschaft. Ihr habt einen Anspruch auf Betreuung und Unterstützung.“ Auch habe der LWV Vertrauen neu aufbauen müssen, das durch die „Euthanasie“-Verbrechen des NS-Regimes zerstört war, die auch in den vom LWV übernommenen damaligen Heilanstalten stattfanden.
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29.08.2008
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Kassel/Heppenheim (lwv): Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Zentrums für Soziale Psychiatrie (ZSP) Bergstraße gemeinnützige GmbH wird auf das Gelände des Kreiskrankenhauses Heppenheim verlagert. Dort soll ein Neubau in direkter Anbindung zum Kreiskrankenhaus entstehen, um eine Kooperation beider Häuser zu erreichen. Dies ist die Kernaussage eines Beschlusses, den der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in seiner heutigen Sitzung in Haina gefasst hat. „Nach soliden Vorarbeiten des ZSP und der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH sowie einer gewissenhaften Prüfung haben wir heute diese Entscheidung getroffen. Wir werden diese nun, gemäß unserer gesetzlichen Verpflichtung, der Verbandsversammlung zur Entscheidung vorlegen. Zudem hat der Aufsichtsrat der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH vorbehaltlich der Zustimmung der Verbandsversammlung ‚grünes Licht’ für diese Standortverlagerung gegeben“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann am Rande der Verwaltungsausschuss-Sitzung zum Verfahren.
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26.08.2008
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Kassel (lwv): „In den vergangenen drei Jahren ist es uns gelungen, das fachliche Profil des LWV als wichtigem sozialen Dienstleister für behinderte und kranke Menschen in ganz Hessen zu schärfen. Mit individuellen, wirksamen und zugleich effizienten Hilfeformen sind wir jetzt ein ganzes Stück näher an den Bedürfnissen und Interessen unserer Klientel. Der LWV, und mit ihm seine Verbandsversammlung, übernimmt so ein wichtiges Stück Lobby-Funktion für Menschen mit Behinderung in Hessen.“ Positiv fällt die Halbzeitbilanz von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann (CDU), Erster Beigeordneter Evelin Schönhut-Keil (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Peter Barkey (FDP) als ehrenamtlichem Beigeordneten mit Geschäftsbereich aus, die heute bei einer Pressekonferenz in Kassel vorgestellt wurde: „Die Mittel für die Behindertenhilfe, für die Kriegsopferfürsorge und für Leistungen des Integrationsamtes werden inzwischen deutlich zielgenauer eingesetzt. Bei den Hilfen im Wohnen und in den Werkstätten spielt der Grundsatz ‚Ambulant vor stationär’ eine wachsende Rolle“, resümierte die LWV-Spitze. Da diese neue Förderphilosophie mit einem erfolgreichen Kurs der Haushaltskonsolidierung verbunden sei, werde dies auch von den Finanziers des LWV, den Landkreisen und kreisfreien Städten, anerkannt.
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12.08.2008
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Kassel (lwv): Jahrzehntelang war die Entwicklung der Behindertenhilfe vom Ausbau stationärer Einrichtungen bestimmt, bis in den vergangenen Jahren ein Paradigmenwechsel eingeleitet wurde: „Weg vom Heim“ als Mittelpunkt der Behindertenhilfe hin zur individuellen, personenzentrierten Hilfeplanung und Leistungsbewilligung. Noch immer stellt sich dabei die Frage, wie das bisherige landesweite System der Behindertenhilfe so umzubauen ist, dass es individuelle Hilfen in den Mittelpunkt rückt, die betroffenen Menschen stärker einbezieht und von allen beteiligten Kostenträgern und Leistungserbringern gleichermaßen akzeptiert wird. Hierzu hat es in Hessen eine Reihe von Projekten im Bereich der Hilfen für psychisch kranke Menschen unter Federführung und Beteiligung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, der betroffenen Landkreise und Städte, der Aktion Psychisch Kranke und mehrerer Träger gegeben.
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11.08.2008
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Rüsselsheim/Kassel (lwv): Mit 280.000 Euro (50 % als Darlehen) sichert das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) Arbeitsplätze von 14 schwerbehinderten Arbeitnehmern bei der Firma Caterpillar Logistics Supply Chain Services GmbH in Rüsselsheim. Den symbolischen Scheck überreichte heute die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, an Jörg Kucharnowsky, einen der Geschäftsführer von Caterpillar Logistics SCS. „Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen können, diese Arbeitsplätze für die schwerbehinderten Mitarbeiter langfristig zu sichern, denn vom Aufschwung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konnten schwerbehinderte Menschen bislang noch nicht im gewünschten Umfang profitieren. Die Caterpillar Logistics SCS ist hier ein besonderes Vorbild, liegt sie doch um zwei Prozent über der gesetzlichen Beschäftigungspflicht von 5 Prozent“, sagte Evelin Schönhut-Keil heute in Rüsselsheim.
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07.08.2008
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Hadamar (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen als Alleingesellschafter der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH, zu der auch die psychiatrischen Zentren des westhessischen Verbundes in Hadamar, Herborn und Weilmünster gehören, sieht eine zukunftstaugliche und sozialverträgliche Lösung bei der Umstrukturierung der drei Klinikverwaltungen auf den Weg gebracht: „Das von Geschäftsführer Martin Engelhardt vorgelegte Konzept ist ausgewogen und berücksichtigt die Interessen aller drei Standorte. Die personellen Umstrukturierungen werden dort, wo erforderlich, zeitlich gestreckt, um sozialen Härten bei den betroffenen Mitarbeitern zu begegnen. Die ursprünglich geplante Schließung der Krankenpflegeschule Hadamar wird aufgegeben. Der Schulstandort bleibt erhalten. Für Limburg wird mit Hochdruck an den Planungen für eine psychiatrische Tagesklinik mit Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche gearbeitet. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze in der Region. Das sind für uns die Essentials einer tragfähigen Entwicklungsperspektive, die auch dem Standort Hadamar eine gute Zukunft sichern“, fasste LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann als gemeinsames Ergebnis eines Vor-Ort-Gespräches zusammen, an dem neben Robert Becker (CDU), Präsident der LWV-Verbandsversammlung, und Geschäftsführer Engelhardt auch die örtlichen Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung, Landrat Manfred Michel (CDU), Albrecht Fritz (FW) und Dr. Manfred Birko (SPD) teilnahmen.
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01.08.2008
Kassel (lwv): Rund 46.000 Menschen mit Behinderung erhalten in Hessen Leistungen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV). Inzwischen leben etwa 8.400 von ihnen im Betreuten Wohnen, einer Wohnform, die ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht. „Für eine wachsende Zahl von Menschen mit Behinderung erweist sich das Betreute Wohnen als die am besten geeignete Hilfeform, da sie es den Betroffenen erlaubt, ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen“, sagt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Mit dem Betreuten Wohnen machen wir endlich Ernst mit dem ‚Normalisierungsprinzip’: Die Nutzer können sich Freundes- und Bekanntenkreise aufbauen, am Vereinsleben ihres Heimatortes teilnehmen, ihren individuellen beruflichen wie auch Freizeitinteressen nachgehen. Sie haben sich bewusst gegen ein Leben im Wohnheim, für mehr Selbstbestimmung entschieden.“
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01.08.2008
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Kassel (lwv): Insgesamt 8 junge Frauen und Männer haben heute ihre Ausbildung beim LWV an den drei Verwaltungsstandorten in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden begonnen. Traditionell ist der 1. August Starttag für viele Ausbildungsberufe. Der LWV stellt in diesem Jahr – vor allem am Hauptsitz in Kassel – Auszubildende für die Berufe „Fachangestellte für Bürokommunikation“, „Verwaltungsfachangestellte“ und „Fachinformatiker“ ein. Drei junge Frauen und fünf junge Männer werden in einer dreijährigen Ausbildung auf ihr Berufsleben vorbereitet. Trotz einer insgesamt sinkenden Beschäftigtenzahl beim LWV sei es wichtig, jungen Menschen einen qualifizierten beruflichen Einstieg zu ermöglichen, sagt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann: „Auch in diesem Bereich kommt der LWV seiner Verantwortung als Arbeitgeber nach.“ Dabei stelle die Berufsausbildung heute allerdings nur den ersten Schritt eines beruflichen Profils dar, fast immer sei weitere fachliche Fort- und Weiterbildung notwendig. „Auch im öffentlichen Dienst gibt es inzwischen eine Vielzahl spezialisierter Tätigkeiten, auf die eine Berufsausbildung allein nicht vorbereiten kann.“ Daher engagiere sich der LWV nicht nur in der Ausbildung, sondern auch in der betrieblichen Fort- und Weiterbildung mit einem umfassenden Angebot.
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10.07.2008
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Kassel (lwv) - Seit seiner Gründung 1953 widmet sich der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) der Aufgabe, an die mindestens 20.000 Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen in Hessen zu erinnern. Inzwischen verfügen alle der heute zur LWV-Gesundheitsmanagement GmbH gehörenden Zentren für Soziale Psychiatrie über einen Ort, der an diese Verbrechen erinnert. In einer soeben neu erschienenen Broschüre "Erinnern und Gedenken" werden die Gedenkorte vorgestellt und praktische Hinweise für einen Besuch gegeben. "Moderne soziale Dienstleistung und demokratisch legitimierte Sozialpolitik dürfen diese historischen und zeitgeschichtlichen Aspekte ihrer Aufgaben nicht übersehen", betont darin der für die Gedenkstättenarbeit zuständige Beigeordnete des LWV, Dr. Peter Barkey.
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07.07.2008
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Eine Plattform, auf der sich Organisationen und Institutionen von und für Menschen mit Behinderung präsentieren und über ihre Arbeit informieren können – eine solche Plattform fehlte lange Zeit in der Region um Bad Hersfeld. Mit dem Behindertentag, der Ende Juni zum zweiten Mal stattfand, konnte die Organisatoren vom Klinikum Bad Hersfeld diese Lücke füllen. Erneut zog die Veranstaltung eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern in die Lullusstadt. Unter dem Motto "Miteinander leben – voneinander lernen" hatten die Veranstalter zu einem Aktionstag für behinderte Menschen eingeladen, der in dieser Form einzigartig in Deutschland ist. Den ganzen Tag über reihte sich eine bunte Mischung aus Informationen, Aktionen und Vorführungen rund um das Thema "Behinderung" in der Hersfelder Fußgängerzone aneinander.
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