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23.09.2011

Hessische Anlaufstellen für Nichtsesshafte erhalten in 2011 9,69 Mio. Euro

| Bild: Tagesaufenthaltsstätte des Diakonischen Werkes Schwalm-Eder in Fritzlar  Foto: Diakonisches Werk Schwalm-Eder
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Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten sind für Alleinstehende Wohnungslose nicht nur in der kalten Jahreszeit wichtige Angebote, um ohne Wohnung zu überleben. Sie unterstützen die Menschen zudem wesentlich, neuen Wohnraum zu finden. Der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen hat jetzt beschlossen, in diesem Jahr rund 9,69 Millionen Euro an Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten in Hessen zu zahlen. „Die Arbeit dieser Einrichtungen ist wichtig, weil die Menschen einfach und unbürokratisch Hilfe bekommen“, erklärt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.


Fachberatungsstellen unterstützen wohnungslose Menschen bei der Rückkehr in die Sesshaftigkeit. Sie beraten in finanziellen Fragen, beispielsweise bei Schulden oder bei der Antragstellung auf Leistungen. Außerdem werden die Klienten von Mitarbeitern bei Behördengängen, bei der Wohnungs- und Arbeitssuche oder bei der Suche nach einem Therapieplatz unterstützt. Dabei kooperieren die Mitarbeiter mit anderen Beratungsstellen.
Tagesaufenthaltsstätten bieten den wohnungslosen Männern und Frauen kalte und warme Mahlzeiten und Getränke. Außerdem können sie hier duschen, ihre Wäsche waschen, Gepäck aufbewahren, ihr Geld verwalten lassen und einiges mehr. Oft gibt es Kleiderkammern und den Menschen wird ärztliche Hilfe oder auch psychosoziale Beratung vermittelt.

Diese Angebote werden überwiegend (rund 87 Prozent) vom LWV Hessen finanziert. In Hessen unterstützt der LWV 41 solcher Tagesaufenthaltsstätten und Beratungsstellen. Die Höhe der Zuwendungen richtet sich vorrangig nach dem Umfang des Leistungsangebots und der Personal- und Sachausstattung.