16.12.2009
Feldbergschule Idstein: Erstes Projekt im Rahmen der Konjunkturförderprogramme beim LWV

 
Die Feldbergschule, LWV-Schule für Erziehungshilfe und Kranke in Idstein, hat eine neue Spielturmkombination bekommen. Es ist ein Projekt an einer LWV-Schule, das im Rahmen der 2009 aufgelegten Konjunkturförderprogramme verwirklicht wurde. 50.000 Euro hat die Feldbergschule für das Spielgerät und den Aufbau aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen für Schulen erhalten. Insgesamt sind für Bauprojekte an neun LWV-Schulen rund 2,92 Millionen Euro aus Bundes- und Landesprogrammen bewilligt worden.
„Klettern, Hangeln, Springen und Toben ist jetzt Dank des neuen Spielturms auf unserem Schulgelände wieder möglich. Wir freuen uns über die schnelle Umsetzung, da gerade unsere Schüler ein ausgeprägtes Bewegungsangebot während des Schulalltags brauchen“, erklärt Werner Harasta, Schulleiter der Feldbergschule. Das alte Spielgerät war wegen irreparabler Schäden nicht mehr zu benutzen.
Hintergrund: Schulträger LWV
Nach dem Hessischen Schulgesetz ist der LWV Schulträger von 13 Förderschulen, die zurzeit 1.829 Schülerinnen und Schüler unterrichten.
Fünf Schulen fördern und unterrichten blinde und sehbehinderte sowie hörgeschädigte Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig beraten die Schulen sinnesgeschädigte Kinder, die Regelschulen besuchen. An den jeweiligen Standorten Homberg, Bad Camberg, Friedberg und Frankfurt/M. arbeiten auch Frühförderstellen für noch nicht schulpflichtige sinnesgeschädigte Kinder. In Wabern und Idstein ist der LWV Träger von drei Schulen für Erziehungshilfe. Fünf Schulen für Kranke sind den Vitos kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken zugeordnet.
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