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Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

| Bild: Ausstellungseröffnung im Landtag  Foto: Hess. Landtag
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Mehr als 120 Gäste haben heute an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Hessischen Landtag teilgenommen. „Wir verneigen uns in Scham und Trauer vor den Millionen Opfern des Nationalsozialismus. Um sie nicht zu vergessen, schweigen wir nicht, sondern erinnern uns. Denn Erinnerung ist Pflicht gegenüber den Toten und Verpflichtung auf eine friedliche Zukunft“, sagte der stellvertretende Hessische Ministerpräsident Tarek Al-Wazir. Auschwitz sei zum Synonym für den Holocaust geworden – für die Shoa, die Ermordung der europäischen Juden, aber auch für die Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma, führte er weiter aus.
Die Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wird vom Hessischen Landtag, der Landesregierung, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen, dem Städtetag, dem Städte- und Gemeindebund sowie dem Landkreistag ausgerichtet. Für den LWV Hessen nahm Landesdirektor Uwe Brückmann teil.

„Die Erinnerung an die Vergangenheit soll eine Wirkung auf die Gegenwart haben!“, sagte Adam Strauß, Vorsitzender des hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, der in diesem Jahr die Gedenkrede hielt. Am Beispiel seiner eigenen Familie zeigte Strauß die grausame Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma während des NS-Regimes auf. „In Auschwitz und anderen Konzentrationslagern zeigte sich die unbarmherzige Härte und barbarische Unmenschlichkeit des NS-Regimes und seiner Helfer im Umgang mit Menschen – ihre Entwertung und ihr Leiden, ausgeliefert den Schikanen und der Willkür durch die Bewacher.“ Nach dem Krieg sei es für die Überlebenden schwer gewesen, wieder in ein normales Leben zurückzufinden.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung eröffnete Landtagspräsident Kartmann die Ausstellung „Der Weg nach Auschwitz“. Der Historiker und Diplom-Politologe Dr. Udo Engbring-Romang gab eine Einführung in die Ausstellung, die die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma und den Antiziganismus in Hessen thematisiert.
„Es sind nicht Erfahrungen, sondern ‚Zigeuner‘-Bilder, die die Grundlage für Vorurteile und Ressentiments gegen Sinti und Roma bilden, die nach Jahrhunderten von Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung einen Völkermord möglich machten. Viele haben eine Vorstellung davon, wie Sinti und Roma sind, wie sich verhalten. Viele meinen, Wissen zu haben. Diese Bilder sind auf dem ‚Weg nach Auschwitz‘, wie wir die Ausstellung genannt haben, die Rahmenbedingungen für die Ausgrenzungen und Verfolgungen“, sagte Engbring-Romang. „Der Weg nach Auschwitz“ stelle aber auch die Frage nach der Stellung der Sinti und Roma, nach ihrem Weg, nach ihrem Leben in unserer Gesellschaft nach Auschwitz, nach dem Völkermord und nach der sehr späten Anerkennung des Völkermordes, nach abermaliger Diskriminierung und nach erst späterer Anerkennung als nationale Minderheit in der Bundesrepublik Deutschland, hob Engbring-Romang hervor.

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozailismus geht zurück auf eine Empfehlung des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog, der 1996 angeregt hatte, am 27. Januar eines Jahres in besonderen Veranstaltungen der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Im Jahr 2005 wurde dieser Tag zudem durch die Vereinten Nationen als „Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust“ bestimmt.

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