Stufenweise Umsetzung durch den LWV

Stufenweise Umsetzung durch den LWV

Nach einem vom LWV Hessen erarbeiteten Stufenplan wird das neue Gesamtplanverfahren in sieben Schritten in den Landkreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Der erste Umstellungsschritt fand am 1. Oktober 2018 in den Landkreisen Bergstraße, Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg statt.

Wegen der Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Zeitschiene für die Umsetzung des neuen Gesamtplanverfahrens nach hinten verschoben. Mit einem Schreiben (siehe Kasten Weitere Informationen) wurden alle Leistungserbringer in Hessen am 22. Mai 2020 darüber informiert.

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick über die geplante Reihenfolge der Umstellung:

Das neue Gesamtplanverfahren - stufenweise Umsetzung

 

 

1. Stufe (seit 1. Oktober 2018)

Landkreis Bergstraße, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Landkreis Waldeck-Frankenberg

2. Stufe (seit 1. April 2019)

Hochtaunuskreis, Vogelsbergkreis, Schwalm-Eder-Kreis

3. Stufe (seit 1. Oktober 2019)

Landkreis Gießen, Lahn-Dill-Kreis

4. Stufe (geplant zum 1. Oktober 2020)

Stadt Offenbach, Landkreis Offenbach, Landkreis Groß-Gerau, Main-Taunus-Kreis, Odenwaldkreis, Landkreis Limburg-Weilburg

5. Stufe

Stadt Frankfurt, Main-Kinzig-Kreis

6. Stufe

Stadt Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Stadt Kassel, Landkreis Kassel, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Hersfeld-Rotenburg

7. Stufe

Stadt Wiesbaden, Landkreis Fulda, Wetteraukreis, Werra-Meißner-Kreis

Vor jeder dieser Stufen finden Informationsveranstaltungen jeweils in den Regionen, die umgestellt werden, statt.

In den umgestellten Regionen wird eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem LWV Hessen und den einzelnen Landkreisen/Städten angestrebt. Die Kooperationsvereinbarungen, die bisher unterschrieben und in Absprache mit den Landkreisen/Städten freigegeben worden sind, finden Sie weiter unten auf dieser Seite im Kasten "Weitere Informationen".

In Regionen, in denen das neue Gesamtplanverfahren noch nicht angewandt wird, gilt ein Übergangsverfahren. Dies bedeutet, dass bis zur Umstellung die bislang genutzten Instrumente  

  • Integrierter Teilhabeplan (ITP) Hessen
  • Integrierter Hilfeplan (IHP) Hessen
  • Integrierter Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP)
  • das Verfahren zur Ermittlung von Unterstützungsbedarfen, Kompetenzen und Ressourcen (HMB-Verfahren nach Metzler)

wie bisher eingesetzt werden.

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