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Wohnungslosenhilfe

10,85 Millionen Euro für Angebote in Hessen


Gruppenfoto beim Mittagessen

Mittagessen in der Tagesaufenthaltsstätte PANAMA in Kassel (Foto: Stefan Jünemann)

06.11.2018

Kassel (lwv): Mit 10,85 Millionen Euro fördert der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen in diesem Jahr Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten für alleinstehende Wohnungslose. Das hat der LWV-Verwaltungsausschuss jetzt beschlossen. 2017 waren es rund 10,76 Millionen Euro. "Wir ermöglichen damit ein ganzes Bündel von Unterstützungsangeboten für Menschen, die auf der Straße leben", betonte Landesdirektorin Susanne Selbert. "Darüber hinaus erfahren sie in diesen Einrichtungen eine Wertschätzung als Mensch."

41 Tagesaufenthaltsstätten und Beratungsstellen für alleinstehende Wohnungslose gibt es in Hessen. Sie werden zu rund 97 Prozent vom LWV Hessen finanziert. Die Höhe der Zuwendungen richtet sich vor allem nach dem Umfang des Leistungsangebots und der Personal- und Sachausstattung.

Viele der wohnungslosen Männer und Frauen haben mit körperlichen und seelischen Problemen zu kämpfen. In Tagesaufenthaltsstätten erhalten sie kalte und warme Mahlzeiten und Getränke. Außerdem können sie hier duschen, ihre Wäsche waschen, Gepäck aufbewahren und einiges mehr. Oft gibt es Kleiderkammern. Auch wird den wohnungslosen Menschen bei Bedarf ärztliche Hilfe oder psychosoziale Beratung vermittelt. Neben dieser Unterstützung im Alltag steht die Beratung: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen helfen Menschen dabei, sich wieder niederzulassen. Sie informieren und unterstützen, wenn die Klienten Leistungen beantragen, begleiten sie bei Behördengängen, bei der Wohnungs- und Arbeitssuche oder bei der Suche nach einem Therapieplatz. Dabei kooperieren die Beratungsstellen mit anderen Angeboten wie der Sucht- oder Schuldnerberatung.


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