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Baunataler Diakonie Kassel

600.000 Euro vom LWV für Neubau in Baunatal


Gruppenfoto mit der Bescheidübergabe

Bescheidübergabe (v.l.): Vorstand der bdks - Baunataler Diakonie Kassel Michael Conzelmann, LWV-Regionalmanagerin Jutta Siebert, LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert und bdks-Vorstandsvorsitzender Joachim Bertelmann. (Foto: von Krauss/LWV Pressestelle)

08.06.2018

Kassel (lwv): Einen Bewilligungsbescheid über 600.000 Euro überreichte LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert jetzt an den Vorstand der bdks - Baunataler Diakonie Kassel, Joachim Bertelmann und Michael Conzelmann. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen fördert so den Neubau eines Wohnhauses für Menschen mit Behinderung in der Lindenallee in Baunatal. Träger des Wohnhauses ist die bdks.

Der Neubau verbessert die Wohnbedingungen für 24 Menschen mit Behinderung deutlich. Er gewährleistet Barrierefreiheit und modernes Wohnen für Menschen mit Behinderungen, das den heutigen Anforderungen entspricht. "In dem neuen Haus können die Bewohnerinnen und Bewohner ihren individuellen Fähigkeiten und Wünschen gemäß und sehr selbstständig leben. Gleichzeitig können sie aber auch die Gemeinschaft mit den Mitbewohnern suchen, wenn sie das wollen", erklärt Landesdirektorin Susanne Selbert.

Das neue Gebäude in der Lindenallee in Baunatal, das im Frühjahr 2019 bezogen werden soll, wird ein Wohngebäude in Guntershausen ersetzen. Der Neubau bietet auf mehreren Etagen Raum für zehn Appartements sowie 2 Wohngruppen für je sieben Bewohner. Darüber hinaus gibt es einen multifunktionalen Raum zur Begegnung und für die Tagesstruktur. "Mit diesem Gebäude kommen wir unserem Ziel wieder ein Stück näher, allen Menschen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen", sagt Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks.

Die förderungsfähigen Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Neben dem LWV unterstützen das Land Hessen (HSMI) und die Diakonie Hessen das Projekt finanziell.

Hintergrund

Die bdks ist ein kirchlich-diakonisches Unternehmen mit eigenen Einrichtungen sowie verschiedenen Tochtergesellschaften. Sie gliedert sich in die Geschäftsbereiche Wohnen, Arbeiten und Suchthilfe. Für über 1.400 Menschen mit geistiger, seelischer und mehrfacher Behinderung bietet die bdks in acht Städten und Gemeinden Arbeitsplätze in Werkstätten. Darüber hinaus gibt es weitere Standorte mit Dienstleistungsangeboten in der Region.

In Integrationsbetrieben des Unternehmens sind 200 Menschen mit und ohne Behinderung tätig. In dem vielfältigen Wohnangebot stehen rund 400 der ca. 1.000 Wohnplätze im Betreuten Wohnen zur Verfügung. Insgesamt arbeiten und wohnen bei der bdks 3.000 Menschen mit und ohne Behinderung.


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