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Wohnungslosigkeit

Leitfaden soll Menschen vor Erfrierung schützen


Zur Hilfe für Menschen, die auf der Straße leben und von Erfrierung bedroht sind, hat die Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe einen Leitfaden entwickelt. (Foto: Fotolia)

Zur Hilfe für Menschen, die auf der Straße leben und von Erfrierung bedroht sind, hat die Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe einen Leitfaden entwickelt. (Foto: Fotolia)

Die Hessische Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe hat einen Leitfaden zum Thema Erfrierungsschutz für Städte und Gemeinden herausgegeben. Denn wohnungslose Männer und Frauen sind jeden Winter gefährdet zu erfrieren, wenn sie sich nicht entschließen können, eine der in den Großstädten zur Verfügung stehenden Notunterkünfte aufzusuchen, um dort die Nacht zu verbringen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe in Berlin schätzt die Zahl wohnungsloser Menschen in Deutschland bis zum Jahr 2018 auf 536.000. Da es keine Wohnungsnotfallstatistik gibt, kennt jedoch niemand das wahre Ausmaß der Wohnungslosigkeit, weder bundesweit noch in Hessen.

Konkrete Maßnahmen schaffen

Die Orientierungshilfe will Städte und Gemeinden anregen zu überprüfen, ob sie ausreichend Vorsorge getroffen haben, um obdachlose Menschen vor dem Kältetod oder gesundheitlichen Folgen der Kälte zu bewahren. Wenn nicht, gibt der Leitfaden den Anstoß zu einem Bündel konkreter Maßnahmen.

Dazu gehört, Bürger und Bürgerinnen offensiv für dieses Thema zu sensibilisieren und zu ermutigen zu helfen, wenn sie einen Menschen auf der Straße liegend vorfinden. Neben der Notrufnummer 112 sollten alle Unterstützungsangebote und die zuständigen Ansprechpartner bekannt gemacht werden.

Die "Leitet Herunterladen der Datei einOrientierungshilfe Erfrierungsschutz" der Hessischen Fachkonferenz Wohnungslosenhilfe ist ebenfalls an den Hessischen Städtetag, den Landkreistag, den Städte- und Gemeindebund, das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Liga der freien Wohlfahrtspflege gegangen.


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