STUFENPLAN DES LWV ZUR UMSETZUNG DES BTHG

STUFENPLAN DES LWV ZUR UMSETZUNG DES BTHG

Nach einem vom LWV Hessen erarbeiteten Stufenplan wird das neue Gesamtplanverfahren in Halbjahresschritten in den Landkreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Der erste Umstellungsschritt findet am 1. Oktober 2018 in den Landkreisen Bergstraße, Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg statt.

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick über die geplante Reihenfolge der Umstellung:

 

 

1. Stufe:

Landkreis Bergstraße, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Landkreis Waldeck-Frankenberg

2. Stufe:

Hochtaunuskreis, Vogelsbergkreis, Schwalm-Eder-Kreis

3. Stufe:

Landkreis Gießen, Lahn-Dill-Kreis

4. Stufe:

Stadt Offenbach, Landkreis Offenbach, Landkreis Groß-Gerau, Main-Taunus-Kreis, Odenwaldkreis, Landkreis Limburg-Weilburg

5. Stufe:

Stadt Frankfurt, Main-Kinzig-Kreis

6. Stufe:

Stadt Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Stadt Kassel, Landkreis Kassel, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Hersfeld-Rotenburg

7. Stufe:

Stadt Wiesbaden, Landkreis Fulda, Wetteraukreis, Werra-Meißner-Kreis


In Regionen, in denen das neue Gesamtplanverfahren noch nicht angewandt wird, gilt ein Übergangsverfahren. Dies bedeutet, dass bis zur Umstellung die bislang genutzten Instrumente

  • Integrierter Teilhabeplan (ITP) Hessen
  • Integrierter Hilfeplan (IHP) Hessen
  • Integrierter Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP)
  • das Verfahren zur Ermittlung von Unterstützungsbedarfen, Kompetenzen und Ressourcen (HMB-Verfahren nach Metzler)

wie bisher eingesetzt werden.

Mit dem Übergangsverfahren können noch nicht alle Belange des Bundesteilhabegesetzes berücksichtigt werden. Aber wichtige Vorgaben wie Gesamtplan- und Teilhabeplankonferenzen, Feststellung der Leistungen und Erstellung eines Gesamtplanes werden erfüllt.

Formular-Finder

Von Blindengeld bis
Persönliches Budget

Hier finden Sie alle Formulare für Ihren Antrag auf Leistungen des LWV Hessen, aufgegliedert in Themengebiete.