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Web-Kampagne „1 Minute“

Corona: Verständnis und Hilfe für Wohnungslose


Plakat der Web-Kampagner "Nimm dir 1 Minute fürs Leben"

Plakat der Web-Kampagner "Nimm dir 1 Minute fürs Leben"

Menschen, die auf der Straße leben, haben kein schützendes Zuhause. Die Corona-Pandemie trifft sie besonders hart – auch weil Anlaufstellen, Hilfseinrichtungen und Lebensmittel-Tafeln ihre Angebote für obdachlose Menschen corona-bedingt eingeschränkt haben. Viele öffentliche Toiletten sind geschlossen, Hygiene und häufiges Händewäschen so fast unmöglich geworden.

Auf diese Notlage lenkt die Kampagne „Nimm dir 1 Minute fürs Leben“ den Blick. Dahinter stehen fünf Studentinnen, die an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Gesundheit studieren, und die Caritas-Facheinrichtung für Wohnungslose „Haus Sankt Martin am Autoberg“ in Hattersheim. Gemeinsames Anliegen ist es, auf die Problematik aufmerksam zu machen und über die schwierige Lage der Betroffenen aufzuklären. Das Projekt möchte Verständnis, Respekt und Hilfsbereitschaft für die Betroffenen wecken.

Es entstand die Idee, eine dauerhafte Internetseite zu kreieren. Unter www.eineminute.com (Startseite) werden Fragen wie „Hygienemaßnahmen – aber wie?, Übernachtung – aber wo?, Respekt – aber von wem?“ angerissen. Wer auf „Erfahre mehr“ klickt, erhält kurze, informative Beiträge, die ein Schlaglicht auf die jeweilige Thematik werfen. Unter dem Reiter „Blogeinträge“ werden Hintergründe zur Obdachlosigkeit erläutert; unter „Was kannst du tun?“ gibt es Hinweise zum besseren Umgang mit Obdachlosen im Alltag.


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