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Gedenkstätte Hadamar

Neue Ausstellung über Mönchberg-Gelände


Kuratorin Laura Miete vor einer Ausstellungstafel

Kuratorin Laura Miete wird die neue Ausstellung über die wechselvolle Geschichte des Geländes auf dem Mönchberg in Hadamar am 19. April mit einem digitalen Vortrag eröffnen. (Foto: Gedenkstätte Hadamar)

Am Montag, 19. April 2021, um 19 Uhr eröffnet die Gedenkstätte Hadamar die neue Außenausstellung "Garten - Anstaltsfriedhof - Gedenkort. Das Außengelände des Mönchbergs" mit einem digitalen Vortrag der Ausstellungskuratorin Laura Miete.

Das historische Anstalts- und heutige Gedenkstättengebäude auf dem Mönchberg stand niemals für sich allein, sondern ist Teil eines weitläufigen Geländes. Unter anderem das Franziskanerkloster, die Gärten und der Anstaltsfriedhof bestimmten die Geschichte des Mönchbergs. Gärten und Ländereien versorgten das Kloster und später die Anstalt mit Lebensmitteln. Der Friedhof wurde 1942 durch die Tötungsanstalt eigens angelegt. Er trug zur Verschleierung der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde bei. Noch vor Gründung der heutigen Gedenkstätte wurde 1964 ein Teil des Anstaltsfriedhofs in einen ersten Gedenkort umgestaltet. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich die Geschichte dieses Außengeländes auf dem Mönchberg zu erschließen.

Die Kuratorin Laura Miete führt mit einem Vortrag in die neue Ausstellung ein. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Eröffnung über das digitale Videokonferenzsystem Web-ex statt. Interessierte können über die Homepage www.gedenkstaette-hadamar.de auf den Link zur Veranstaltung zugreifen.

Die  zweisprachige (Deutsch und Englisch) Ausstellung ist dauerhaft, auch außerhalb der Öffnungszeiten der Gedenkstätte, zu besichtigen. Die Ausstellungstafeln befinden sich am Treppenweg zwischen dem Gedenkstättengebäude und dem Friedhofs- und Gedenkgelände.


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