Neuigkeiten

Neuigkeiten

Amnesty-Sonderausstellung

Fotos von Menschen auf der Flucht


Logo der Gedenkstätte Hadamar

Logo der Gedenkstätte Hadamar

Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Gezwungen zu sein, infolge gesellschaftlicher Umwälzung Bedrohung und Tod auf sich zu nehmen und das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen? Dieser Fragestellung widmet sich eine Sonderausstellung, die auf Initiative von Amnesty International Limburg vom 17. September bis zum 31. Oktober in der Gedenkstätte Hadamar (Mönchberg 8, 65589 Hadamar) zu sehen ist.

Fast 80 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht - die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Die Ursachen sind vielfältig: Krieg, Gewalt und Verfolgung sowie Umwelt- und Klimakatastrophen spielen eine Rolle. Namhafte Fotografinnen und Fotografen der internationalen Fotoagentur Magnum haben die Ereignisse an den Orten des Geschehens durch Momentaufnahmen dokumentiert. In Kooperation mit Amnesty International entstand daraus eine Dokumentation beeindruckender Bilder, die einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen geben.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 17. September, um 19 Uhr referieren Carola Wagenbach (Amnesty International Limburg) sowie Ulrike Zier (Asylreferentin vom Bezirk Mainz-Wiesbaden) insbesondere auch über ihre eigene Arbeit. Aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, um Voranmeldung unter Telefon 06433 917172 wird gebeten. Es gilt die 3G-Regel (Geimpft, Getestet, Genesen). Der entsprechende Nachweis ist vorzuzeigen.

Digitale Teilnahme möglich

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist auch digital möglich. Über die Videokonferenzplattform Webex-Meetings können der Livestream verfolgt und auch Fragen gestellt werden. Die Zugangsdaten gibt es nach Anmeldung unter gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de.


< Vorheriger Artikel