Mehr Transparenz in der Behindertenhilfe zu schaffen, ist das Ziel von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. Deshalb sucht er in diesen Wochen alle hessischen Kreise und kreisfreien Städte auf. Dabei will er die Arbeit für die behinderten Menschen in den Fokus rücken und für Verständnis werben. „Gerade in dieser Zeit angespannter kommunaler Haushalte möchte ich zeigen, was mit dem Geld, das wir von unseren Trägern erhalten, vor Ort geschieht“, betont Landesdirektor Brückmann.
mehr...die krank, behindert, sozial benachteiligt sind« (Leitbild) Wir sind für Sie da!

 
Der Verein MObiLO, der in Marburg das Café im Kaiser-Wilhelm-Turm betreibt, hat heute bei einer Feierstunde im Hessischen Landtag den Walter-Picard-Preis des LWV erhalten. „Kreativität, Menschlichkeit und Gemeinsinn haben ein außergewöhnliches Projekt ermöglicht“, betonte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in seiner Laudatio. Aktiven und engagierten Menschen, wie sie im Verein MObiLO zu finden sind, sei es zu verdanken, dass „Gemeindepsychiatrie“ heute nicht mehr als abstrakter Begriff, sondern als gelebte Realität empfunden werde. Zu Beginn hatte Robert Becker, Präsident der Verbandsversammlung, an die Lebensleistung des Sozialpolitikers und Psychiatriereformers Walter Picard erinnert, der heute vor zehn Jahren starb.
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Was tun, wenn die Tagesmutter krank wird? In der Hauptverwaltung des LWV gibt es von heute an ein Eltern-Kind-Büro. Es soll arbeitenden Müttern und Vätern in Betreuungsnotfällen ermöglichen, ihre Kinder auch während der Arbeitszeit beaufsichtigen zu können. Mit dem neuen Angebot für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte der LWV Hessen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken.
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Die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus fand heute im Hessischen Landtag statt. Die Gedenkrede hielt Prof. Dr. Harald Müller, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Zur Gedenkveranstaltung luden, wie in den vergangenen Jahren, das Land Hessen sowie die Kommunalen Spitzenverbände und der Landeswohlfahrtsverband Hessen ein.
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Thomas Knierim, Regionalmanager beim LWV, hat dem Geschäftsführer der Praunheimer Werkstätten (PW) in Frankfurt, Wolfgang Rhein, heute einen Bewilligungsbescheid über 150.000 Euro für Brandschutzmaßnahmen überreicht. „Wir möchten dazu beitragen, das Wohnheim Praunheimer Mühle für die Bewohnerinnen dauerhaft und vor allem sicher zu erhalten“, sagte Knierim während des Neujahrsempfangs der Praunheimer Werkstätten. Obwohl sich die finanziellen Rahmenbedingungen aufgrund der globalen Finanzkrise deutlich verschlechtert hätten, sei der LWV bereit, sich zu engagieren.
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Seit einer Woche liegen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Für Menschen, die auf der Straße leben, ist das die härteste Zeit des Jahres. „Was soll ich sagen“, so beschreibt es Jürgen G., „Lebensqualität gleich null.“ Der Verein Soziale Hilfe unterstützt seit 125 Jahren Menschen wie Jürgen G. Gemeinsam mit der Stadt Kassel und dem LWV Hessen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Netzwerk entwickelt.
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Die Verbandsumlage des LWV Hessen wird im nächsten Jahr um 65 Mio. Euro auf 1,016 Mrd. Euro steigen und damit erstmals die Milliardengrenze überschreiten, obwohl in den vergangenen Jahren ein Sparkurs gefahren wurde. Das Gesamtvolumen des Haushaltsentwurfes 2010, den Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann am heutigen Tag in die LWV-Verbandsversammlung eingebracht hat, liegt bei 1,5 Mrd. Euro.
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Die Feldbergschule, LWV-Schule für Erziehungshilfe und Kranke in Idstein, hat eine neue Spielturmkombination bekommen. Es ist ein Projekt an einer LWV-Schule, das im Rahmen der 2009 aufgelegten Konjunkturförderprogramme verwirklicht wurde. 50.000 Euro hat die Feldbergschule für das Spielgerät und den Aufbau aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen für Schulen erhalten. Insgesamt sind für Bauprojekte an neun LWV-Schulen rund 2,92 Millionen Euro aus Bundes- und Landesprogrammen bewilligt worden.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als gelebter Teil der Unternehmenskultur - Diesem Ziel ist der LWV jetzt auch mit seinen Regionalverwaltungen in Darmstadt und Wiesbaden näher gekommen. Nachdem die Hauptverwaltung in Kassel bereits 2007 erfolgreich an einem Audit (Überprüfung) durch die bundesweite Initiative berufundfamilie teilnahm, erhielten nun auch die beiden südhessischen LWV-Dependancen ein Grundzertifikat. Es bestätigt, dass der Arbeitgeber LWV seine betrieblichen Rahmenbedingungen familiengerecht gestaltet hat und diese Bemühungen fortsetzen wird.
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Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, ruft anlässlich des Internationalen Tages der Behinderten zu mehr Empathie und Toleranz gegenüber Menschen mit Behinderungen auf: „Immer noch werden Menschen, die ein Handicap haben, in unserer Gesellschaft diskriminiert und nicht wie selbstverständlich in unsere Gemeinschaften aufgenommen. Gerade aber diese selbstverständliche Teilhabe aller Menschen im Alltag, in Arbeit und Freizeit bereitet die Grundlage einer wirklich solidarischen Gesellschaft. Dies müssen wir uns auch am Internationalen Tag der Behinderten ins Gedächtnis rufen!“
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Die Aufgaben der Fürsorgestelle für Kriegsopfer des Main-Taunus-Kreises gehen ab dem 1. Januar 2010 auf die Hauptfürsorgestelle beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über. Damit gibt es in diesem Leistungsbereich für alle Bürger/innen im Landkreis nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen im Sozialdezernat des Main-Taunus-Kreises angesiedelt. Im Einzelfall erhielten Beschädigte weitere Leistungen durch die LWV-Hauptfürsorgestelle, also von zwei Kostenträgern. Für alle Leistungsberechtigten aus dem Main-Taunus-Kreis werden nun ab Januar 2010 die Aufgaben der Fürsorgestelle beim LWV gebündelt. Im Interesse von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden sie nun aus einer Hand erbracht.

 
Sechs Frauen haben heute in den Stiftungsforsten Kloster Haina erfolgreich den praktischen Teil eines Lehrgangs absolviert und damit ihren sog. Motorsägen-Führerschein erworben. Sie gehören zu insgesamt 18 Teilnehmerinnen eines Kurses, den die Stiftungsforsten erstmals ausschließlich für Frauen angeboten haben. „Unseres Wissens gibt es in Hessen derzeit nur einen weiteren Forstbetrieb, der solche Frauen-Kurse anbietet, obwohl aus unserer Erfahrung eine große Nachfrage danach besteht“, erklärt der Leiter der Stiftungsforsten, Ltd. Forstdirektor Manfred Albus.
Rund zweihundert Personen sind am Samstag in die Klosterkirche Breitenau in Guxhagen gekommen, um das 25jährige Bestehen der Gedenkstätte zu feiern. Bereits in den siebziger Jahren hatten Studenten der Gesamthochschule Kassel begonnen, die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers zu erforschen. 1984 wurde auf dem einstigen Klostergelände eine Gedenkstätte gegründet, sie befindet sich heute in den Räumen von Vitos Kurhessen. Der LWV-Beigeordnete Dr. Peter Barkey plädierte in seinem Grußwort dafür, eine landesweite Stiftung zu gründen, um die Arbeit der Gedenkstätten auf eine sichere Basis zu stellen.
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1969 wurde die Kritik an der Erziehungspraxis in deutschen Jugendheimen unüberhörbar. Auch in Hessen wurden Missstände angeprangert. Schließlich schienen sich die Ereignisse zu überschlagen:
Am 13. November fand eine große Pressekonferenz im Mädchenheim Fuldatal in Guxhagen statt. 25 Journalisten inklusive dpa, Bild, Spiegel, Fernsehen und Hörfunk nahmen teil. Am 15. November strahlte der Hessische Rundfunk einen Radiobericht von Ulrike Holler über das Heilerziehungsheim Kalmenhof aus. Am 19. November gab es eine erste Anfrage im Hessischen Landtag zu den Erziehungspraktiken im Heilerziehungsheim Kalmenhof.

 
Der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen hat heute - einen Tag vor dem Welttag für seelische Gesundheit - beschlossen, die 48 hessischen Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in diesem Jahr mit 2,18 Mio. Euro zu fördern. Mit der Förderung kann die Arbeit der Beratungsstellen sichergestellt werden. „Es ist sehr wichtig für Menschen mit psychischen Problemen, dass es solche niedrigschwelligen Angebote gibt. Dort finden sie schnell und unkompliziert Unterstützung“, erläutert LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann den Beschluss.
Der grundlegende Paradigmenwechsel in der Hilfe für Menschen mit Behinderungen
Von Evelin Schönhut-Keil
„Menschen mit einer Behinderung gehören zu dieser Gesellschaft! Ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe zu sichern, ist Auftrag staatlicher Hilfe. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht der Mensch ist behindert, sondern die Umstände behindern den Menschen!“ Soweit die allgemeingültigen und sicher nur von wenigen bestrittenen Überschriften, wenn man heute an Hilfen für behinderte Menschen denkt.

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