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Berufliche Orientierung

Feldbergschüler beim Speeddating


Die Schüler Marcel, Dominik, Janick und Marcus beim Speeddating

Die Schüler Marcel, Dominik, Janick und Marcus beim Speeddating. (Foto: Feldbergschule)

20.11.2018

Kassel/Frankfurt/Idstein (lwv): Rund 70 Schülerinnen und Schüler von LWV-Schulen haben in Frankfurt an einem Speeddating mit Personalverantwortlichen von mehr als 20 Firmen teilgenommen. Darunter fünf Schülerinnen und Schüler der Feldbergschule Idstein. "Alle Menschen an den Ständen waren offen für uns Schüler", so ihr Fazit. "Man musste keine Angst haben." Zum zweiten Mal hatte der LWV Hessen für seine Förderschülerinnen und -schüler die Teilnahme an einem Speeddating organisiert.

Ziel ist es, die jungen Menschen mit den Anforderungen der Arbeitgeber vertraut zu machen und Praktika oder eine Ausbildung in für sie interessanten Berufsfeldern anzubahnen. Das sogenannte Speeddating dient einem ersten Austausch und schafft einen unkomplizierten direkten Kontakt außerhalb der großen Firmenzentralen. Es war Teil der Veranstaltung "Personal. Fachkräfte. Diversity. Inklusion in Ausbildung und Beruf" bei der Industrie- und Handelskammer Frankfurt. Veranstalter sind das Netzwerk Inklusion Deutschland, die IHK, die Stadt Frankfurt und die gemeinnützige GmbH Lust auf besser leben. Im Vorjahr war das Speeddating für Jugendliche von der Großkundenberatung der Bundesagentur für Arbeit und dem LWV organisiert worden.

"Den Übergang von der Schule in den Beruf zu ebnen, ist uns ein zentrales Anliegen", betont der LWV-Beigeordnete Dieter Schütz, der für die überregionalen Förderschulen zuständig ist. "Arbeit ist die Basis für ein selbstbestimmtes Leben." An dem Speeddating beteiligten sich fünf der LWV-Förderschulen, neben der Feldbergschule auch die Max-Kirmsse-Schule Idstein, die Frankfurter Schule am Sommerhoffpark, die Johannes-Vatter-Schule und die Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg. Sie trafen unter anderem auf Arbeitgeber wie DHL, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, den Dienstleister Fruit Office oder das LWV-Tochterunternehmen Vitos. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Frankfurt, Berufsförderungswerke, die blista Frankfurt und das LWV Hessen Integrationsamt informierten.

"Jetzt weiß ich, was mich erwartet und ich bin besser vorbereitet für weitere Vorstellungsgespräche", sagte einer der Feldbergschüler. Es sei auch spannend gewesen, mit Vertretern von Berufszweigen zu reden, die sie für sich bislang nicht in Betracht gezogen hätten. Und Mitschüler Janick lobte die Veranstalter, den LWV und die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer: "Alles war so gut vorbereitet: von der Anmeldung mit dem Klemmbrettchen bis zum Abschied mit dem Weckmann."


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