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Hadamar-Gespräche

Tötungsanstalt Pirna im System der "Aktion T4"


Logo der Gedenkstätte Hadamar

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Über die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein als Ort der nationalsozialistischen Krankenmorde spricht am Donnerstag, 21. November, 19 Uhr, der Historiker Hagen Markwardt. Es ist der vierte diesjährige Vortrag in der Reihe „Hadamar-Gespräche – zu Medizingeschichte, Nationalsozialismus und den Folgen", die gemeinsam von der Gedenkstätte Hadamar und dem Stadtarchiv der Stadt Limburg veranstaltet wird. Der Eintritt ist frei. 

Pirna-Sonnenstein gehörte – wie auch die Tötungsanstalt Hadamar – zu den sechs zentralen Mordeinrichtungen der nationalsozialistischen „Euthanasie“. Während dieser sogenannten „Aktion T4“ wurden Patientinnen und Patienten in Gaskammern ermordet. In Pirna-Sonnenstein begannen die Morde bereits 1940. In seinem Vortrag beleuchtet Hagen Markwardt insbesondere die Bedeutung Pirna-Sonnensteins innerhalb des Systems der NS-Krankenmorde sowie bei der Ermordung von arbeitsunfähigen KZ-Häftlingen im Rahmen der „Sonderbehandlung 14f13“. Der Historiker arbeitet als wissenschaftlicher Referent in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein.

Veranstaltungsort: Sitzungssaal des Limburger Rathauses (Altbau), Werner-Senger-Straße 10, Limburg.

Weitere Auskünfte erteilt Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker, Telefon 06431 203368, Email christoph.waldecker@stadt.limburg.de


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