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Inklusion in der Ausbildung

LWV-Schüler beim Speed-Dating


Schülerinnen und Schüler beim Besuch der Infostände der Inklusions-Veranstaltung.

Blick in die Veranstaltung "Personal.Fachkräfte. Diversity.Inklusion in Praktikum und Ausbildung" Foto: Christiane van den Borg, Stabsstelle Inklusion

 6.11.2019

Kassel/Frankfurt (lwv): 54 Schülerinnen und Schüler von sechs LWV-Förderschulen haben kürzlich im Historischen Museum Frankfurt an einem Speed-Dating mit Personalverantwortlichen von rund 30 Firmen und Institutionen teilgenommen. Zum dritten Mal hat der LWV Hessen den Schülerinnen und Schülern seiner Förderschulen ermöglicht, an dieser Veranstaltung zur beruflichen Orientierung teilzunehmen. Doris Lotze-Wessel und Maria Stillger, Regionalmanagerinnen vom LWV Hessen Integrationsamt, waren vor Ort und stellten verschiedene Fördermöglichkeiten vor.

Die jungen Menschen hatten dabei die Möglichkeit, fünf bis zehnminütige Informations- und Bewerbungsgespräche mit Personalverantwortlichen verschiedener Unternehmen - von den Alloheim Seniorenresidenzen über den Gartenbauverband BW-Hessen bis zur Deutschen Lufthansa AG und dem Paul Ehrlich Institut - zu führen. So konnten sie sich mit den Anforderungen der Arbeitgeber vertraut machen. Im Anschluss an diese Gespräche entwickelten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Betreuern betriebliche Perspektiven und vereinbarten mit den Unternehmen Termine für Betriebsbesichtigungen oder Bewerbungsgespräche für Praktika oder eine Ausbildung. Das Speed-Dating bietet dafür einen unkomplizierten ersten Kontakt außerhalb der großen und für manche einschüchternden Firmenzentralen.

Das Speed-Dating gehört zur Veranstaltung "Personal. Fachkräfte. Diversity. Inklusion in Praktikum & Ausbildung", einer Kooperation der Stadt Frankfurt, des Netzwerks Inklusion Deutschland, der IHK und der gemeinnützigen GmbH Lust auf besser leben gemeinsam mit dem LWV als Schulträger und der Großkundenberatung der Bundesagentur für Arbeit. "Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für unsere Förderschülerinnen und Förderschüler eine besondere Herausforderung dar", sagt der LWV-Beigeordnete Dieter Schütz, der für die überregionalen Förderschulen zuständig ist, am Rande der Veranstaltung. "Hier bestmögliche Unterstützung zu bieten, ist uns ein großes Anliegen, weil die berufliche Verwirklichung ein wichtiger Teil für ein selbstbestimmtes Leben ist." An dem Speed-Dating beteiligten sich sechs LWV-Förderschulen, neben der Feldbergschule Idstein waren das die Max-Kirmsse-Schule Idstein, die Frankfurter Schule am Sommerhofpark, die beiden Friedberger Schulen - die Johannes-Vatter-Schule und die Johann-Peter-Schäfer-Schule - sowie die Freiherr-von-Schütz-Schule aus Bad Camberg. Bei dieser jährlichen Veranstaltung informierten neben dem LWV-Integrationsamt ebenfalls die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Frankfurt, Berufsförderungswerke und die blista Frankfurt über ihre Arbeit und Angebote.


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