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Ausstellung in Hadamar

Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime


Plakat der Sonderausstellung "Frauen im Widerstand"

Plakat der Sonderausstellung "Frauen im Widerstand"

Mit einer Sonderausstellung vom 12. Oktober bis zum 15. November 2020 würdigt die Gedenkstätte Hadamar den Widerstand von Frauen gegen das nationalsozialistische Regime.

Die 18 ausgewählten Porträts zeigen, dass es neben Sophie Scholl – der bekanntesten Widerstandskämpferin – auch viele andere mutige Frauen gab, die sich auf vielfältige Weise dem nationalsozialistischen Unrecht und Terror widersetzten und dabei ihr Leben riskierten: durch das Verfassen und Verteilen von Flugblättern, das Verstecken verfolgter Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Aufklärung über den NS-Terror im Ausland. Im öffentlichen Bewusstsein galt ihr Kampf lange als "privat" und "persönlich", selten als politisch motiviert.

Vorträge

Die Ausstellung "Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V. wird am Montag, 12. Oktober, 19 Uhr, im Festsaal der Vitos Klinik Hadamar (Mönchberg 8, 65589 Hadamar) eröffnet. Thomas Altmeyer vom Studienkreis wird einen Überblick über die Ausstellung geben und das Thema weiter vertiefen.

Ein weiterer Vortrag folgt am Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr. Dr. Frauke Geyken, Historikerin an der Universität Göttingen, erforscht umfassend den Widerstand von Frauen gegen Hitler. Ihr Vortrag "Vergessen Sie mich nicht!" befasst sich mit den Lebenslinien einzelner Widerstandskämpferinnen und beleuchtet zudem den Umgang mit dem Widerstand in der Nachkriegsgeschichte. Veranstaltungsort ist der Festsaal der Vitos-Klinik Hadamar.

Anmeldung nötig

Die Veranstaltungen finden unter den allgemein geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt. Die Anzahl der Gäste muss daher begrenzt werden. Interessierte müssen sich notwendigerweise vorab telefonisch (06433 917-172) oder per E-Mail an www.gedenkstaette-hadamar.de anmelden.


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