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Psychosoziale Beratungsstellen

Über 2,8 Millionen Euro für Angebote in Hessen


Zwei Personen in einer Beratungssituation

Beratungssituation in einer Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle von Aufwind – Verein für seelische Gesundheit im Werra-Meißner-Kreis (Foto: Aufwind)

01.09.2022

Kassel (lwv): Mit mehr als 2,8 Millionen Euro wird der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen die Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen 2022 unterstützen. Das hat der Verwaltungsausschuss des LWV jetzt beschlossen. Die PSKB sind ein niedrigschwelliges ambulantes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige, die hier vorübergehend oder auch langfristig Unterstützung finden  oft im Anschluss an einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. "PSKB sind als wohnortnahe Angebote wichtig, um betroffene Menschen in ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu begleiten", sagt Landesdirektorin Susanne Selbert. "Aber auch in Krisensituationen stehen sie den Menschen mit Rat und Tat zur Seite, um Lösungswege zu entwickeln."

44 verschiedene Träger bieten in ganz Hessen 72 solcher Einrichtungen für Männer und Frauen, die dauerhaft psychisch erkrankt sind.
In PSKB können die Menschen Kontakte knüpfen, sich untereinander austauschen oder mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern reden, die sie auch an weiterführende Angebote in der Region vermitteln. In den PSKB wird den Menschen zudem geholfen, ihren Tag zu strukturieren und etwa mit wechselnden Freizeit- und Gruppenaktivitäten gemeinsam zu gestalten. Damit stärken die PSKB die soziale Teilhabe der Menschen und helfen, deren Lebensqualität zu verbessern.

Die PSKB arbeiten unbürokratisch und auf Wunsch anonym: Das Angebot ist offen und es gibt keine verbindliche Teilnahme. Die Förderung des LWV deckt rund 30 Prozent der Kosten einer PSKB und richtet sich nach der Einwohnerzahl im Versorgungsgebiet.


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