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Psychosoziale Kontaktstellen

Über 2,8 Millionen Euro für 44 Träger in Hessen


30.08.2018

Kassel (lwv): Mit mehr als 2,8 Millionen Euro unterstützt der Landeswohlfahrts­verband (LWV) Hessen in diesem Jahr die Psychosozialen Kontakt- und Beratungs­stellen. Das sind rund 210.000 Euro mehr als im Vorjahr. So hat es der Verwaltungsausschuss des LWV heute beschlossen.
Die sogenannten PSKB sind ein gemeindenahes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige. Sie sind Begegnungszentren, Beratungsstellen und sie helfen Betroffenen, ihren Tag zu strukturieren. "Wir fördern die Arbeit der PSKB, weil diese offenen Angebote ein ganz wichtiger Baustein in der gemeindenahen Versorgung sind", betont Landesdirektorin Susanne Selbert.

In Hessen gibt es 70 solcher Anlaufstellen, in denen Männer und Frauen, die dauerhaft psychisch erkrankt sind, vorübergehend oder auch langfristig Unterstützung finden - oft im Anschluss an einen Psychiatrie-Aufenthalt. Die PSKB gehören häufig zu Psychosozialen Zentren, einem Verbundsystem, zu dem auch Tagesstätten und Betreutes Wohnen zählen. 44 verschiedene Träger halten diese Angebote bereit.

Es gibt dort Gelegenheit, untereinander oder mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern das Gespräch zu suchen. Diese vermitteln beispielsweise an andere Beratungsstellen oder helfen den Menschen, ihren Tag gemeinsam zu planen und zu gestalten. Es gibt keine verbindliche Teilnahme: Das Angebot ist offen.

Die Förderung des LWV deckt rund 30 Prozent der Kosten und richtet sich nach der Einwohnerzahl im Versorgungsgebiet.


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